Angriff auf Israel „rechtfertigt nicht, Unschuldige zu töten“

Veröffentlicht von Redaktion | Artikel, Hintergründe, Meinungen
Symbolbild: Gaza / Raketenangriff

Die Wochenzeitung „Die Zeit“ berichtete in einem Artikel über das Schicksal eines israelischen Bürgers, der beim Angriff der Hamas ums Leben gekommen ist. Ein Hinterbliebener wehrt sich dagegen, dass der Tod seines Bruders ausgenutzt wird, um das Töten unschuldiger Menschen zu rechtfertigen.


Hamas ermordete seinen Bruder:

Noy Katsman, der in Deutschland studiert, erzählte der „Zeit“ von seinem Bruder Hayim, der bei den Angriffen der Hamas am 7. Oktober in einem Kibbutz an der Grenze zu Gaza ums Leben kam. In Bezug auf die aktuelle Krise und eine mögliche Bodenoffensive äußert er sich wie folgt: “Mein Bruder heißt Hayim. Hayim bedeutet Leben auf Hebräisch. Als die Terroristen am 7. Oktober den Kibbutz stürmten, versteckte sich mein Bruder mit seiner Nachbarin und zwei befreundeten Kindern im Saferoom. Seine Nachbarin erzählte mir, Hayim habe ihr Leben gerettet. Die Kugeln der einfallenden Terroristen trafen ihn, er habe sie abgeschirmt. Ich bin sofort nach Israel zurückgeflogen. Ich habe ihn zu Grabe getragen und Schiv’a, die Trauerwache, gehalten.”

Doch der „Mord an meinem Bruder rechtfertigt nicht, Unschuldige zu töten“, zitierte „Die Zeit“ den israelischen Studenten. Die Vergeltungsschläge Israels sind zu einer hemmungslose Gewaltorgie ausgeartet und drohen einen Flächenbrand im Nahen Osten auszulösen, dessen Ausmaße unkontrollierbare werden könnten.

Allein in den ersten zwei Wochen nach dem Angriff der Hamas sollen bis zu 2700 Menschen, überwiegend Zivilisten, im Gaza-Streifen durch israelische Luftangriffe gestorben sein.



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