Nachrichten & Hintergründe
 

Abholzung wegen E-Auto-Fabrik: Nicht 90 Hektar, sondern 150 Hektar!

Die Firma Tesla, welche dem US-Milliardär Elon Musk gehört, will bei Berlin im Kreis Oder-Spree ab 2021 jährlich bis zu 500.000 Elektroautos bauen. Hierfür will man 150 Hektar, also etwa 1.500.000 Quadratmeter, Kiefernwald plattmachen. Mit einer gigantischen Propagandakampagne haben Politiker und Medien es geschafft, eine Stimmung in der Bevölkerung zu erzeugen, welches es ermöglicht, gigantische Wirtschaftsprogramme durchzusetzen.

 

RT Deutsch / Tesla fällt Hunderte Bäume in Brandenburg

Es liegen nicht nur erhebliche Zweifel an der Umweltfreundlichkeit von E-Autos vor, sondern sie stellen auch ein enormes Sicherheitsrisiko dar. Unter bestimmten Umständen kann es passieren, dass sich die Batterien durch thermische Reaktionen selbst entzünden und dann nur sehr schwer zu löschen sind. Die einzige Möglichkeit, solch eine Selbstentzündung effektiv zu verhindern, ist die anhaltende Kühlung der Batterien. Dazu werden ganze E-Autos für mehrere Tage in mit Wasser gefluteten Containern aufbewahrt, um die thermischen Reaktionen, welche zum Brand führen, zu unterbinden.

 

Des weiteren stellt die Herstellung von E-Autos ebenfalls ein Problem dar. Das verwendete Kobalt stammt unter anderem aus Minen der zentralafrikanischen Republik Kongo und wird unter menschenunwürdigen und umweltschädlichen Verhältnissen abgebaut. In der Atacama-Wüste in Chile wird laut Deutsche Welle das Grundwasser zunehmend knapper für die Bevölkerung, weil riesige Mengen Wasser aus dem Erdboden hochgepumpt werden, um daraus Lithiumkarbonat zu gewinnen, welches für die Herstellung von Smartphones, Computern und eben Elektroautos benötigt wird.

 

Tatsächlich handelt es sich bei der sogenannten Verkehrswende lediglich um ein weiteres Milliardengeschäft, das die eigene Wirtschaft ankurbeln soll. Hierfür wird in Grünheide eine E-Auto-Fabrik gebaut. Bis zum Jahresende 2020 sollen voraussichtlich etwa 150 Hektar Kiefernwald plattgemacht.

6 Comments

  1. Hans Gliese

    Die Industriealisierung hat uns von Hungersnöten und sozialem Elend befreit.
    Innovationen führen in die Zukunft. Deshalb ist die Giga-Factory zu begrüssen. Typischerweise wurde im Artikel auch nicht erwähnt, daß Tesla Ersatzpflanzungen für die angeprangerten Rodungen angekündigt hat.
    Also – reine Hysterie das Ganze-

  2. Franz Hofer

    niemand wird diese e-autos kaufen. das ist purer dreck !
    diesen wald abzuholzen war reine willkür auf anordnung der desolaten autoindustrie. die manager svheffeln immer noch zig millionen. die arbeiter werden abgebaut. schuld daran hat markel die schon längst weg gehört.

    1. A.Runkel

      Jeder darf ja seine Meinung haben, aber hast du auch mal selbst gelesen, was du da von dir gibtst? Und ja es gibt genug die solche Autos kaufen. Ich habe selber drei. Und wenn man noch ganz beschränkt mit Scheuklappen durchs Leben geht sieht man gut das die Nachfrage und die Präsenz der E Autos von Tag zu Tag steigen.

  3. Freddy Winter

    Von den Regierenden und den Grünen kommen nur noch Lügen. Die Förder-Millionen (Steuergelder von uns) werden wieder einmal verbrannt. Wenn die Fabrik wirklich mal laufen soll, werden nur Polen da arbeiten und das außerhalb der Tarife. Dies wird natürlich nicht erzählt.

  4. Wolfgang Kompalla

    Franz Hofer – dieser Wald ist ein reiner Nutzwald aus ökologisch ziemlich wertlosen Kiefern und Fichten und wäre sowieso abgeholzt worden – und wer ist “markel”.
    Freddy Winter – woher haben Sie die Informationen, dass dort nur Polen arbeiten werden? Kein Pole ist so blöd, dort für den Mindestlohn zu arbeiten. So blöd sind nur die Deutschen.

Schreibe einen Kommentar zu Freddy Winter Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Datenschutzbedingungen zustimmen: