Elektroautos sind besonders gefährlich für Fußgänger
Bild: CC BY 2.0 Deed / Flickr.com / Kārlis Dambrāns

Elektroautos sind besonders gefährlich für Fußgänger

Laut einer Auswertung von Daten aus Britannien sind Elektro- und Hybridfahrzeuge besonders gefährlich für Fußgänger in städtischen Gegenden. Demnach haben sogenannte E-Autos eine doppelt so hohe Unfallrate wie Fahrzeuge mit Verbrennermotoren. Ein Hauptgrund dafür ist die geringere Lautstärke der E-Autos, die in Städten aufgrund der Umgebungsgeräusche weniger gut wahrnehmbar sind.

⚠️ Überproportionale Unfallrate bei E-Autos:

In einer Studie, über die unter anderem die Lëtzebuerger Zeitung in einem Artikel berichtete, analysierten Wissenschaftler um Phil Edwards von der London School of Hygiene & Tropical Medicine die britischen Unfalldaten aus den Jahren 2013 bis 2017. Von etwa 96.000 Fällen bei denen Fußgänger von einem Auto oder Taxi angefahren wurden, waren es bei fast 72.000 Fällen Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotoren, während etwa 1.700 Unfälle von Elektro- oder Hybridautos verursacht wurden.

Doppelt so hohe Wahrscheinlichkeit:

Die Forscher berechneten die Unfallrate für Fußgänger pro 100 Millionen Meilen (etwa 160 Millionen Kilometer) und stellten fest, dass der jährliche Durchschnitt bei Elektro- und Hybridfahrzeugen doppelt so hoch lag wie bei Fahrzeugen mit Verbrennermotoren.

Besonders auffällig war, dass der Großteil der Unfälle in Ballungsgebieten stattfand, wo die geringere Lautstärke der Elektrofahrzeuge das Unfallrisiko deutlich erhöht und Fußgänger häufiger unachtsam die Straße betreten.


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