Norwegen, Irland und Spanien haben Palästina als Staat anerkannt

Die Regierungschefs von Norwegen, Irland und Spanien haben bekanntgegeben, dass ihre Länder Palästina als unabhängigen Staat anerkennen werden. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung einer Zwei-Staaten-Lösung des Nahost-Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern.

Bild: CC BY 2.0 Deed / Flickr.com / Joi Ito

⚠️ Norwegens Vorstoß für Frieden im Nahen Osten:

Der norwegische Ministerpräsident Jonas Gahr Støre äußerte sich am Mittwochmorgen in Oslo als Erster zu diesem Thema. In einer Pressemitteilung betonte er das grundlegende Recht der Palästinenser auf einen eigenen Staat.

„Sowohl Israelis als auch Palästinenser haben das Recht, in Frieden in getrennten Staaten zu leben. Es kann keinen Frieden im Nahen Osten ohne eine Zwei-Staaten-Lösung geben“, erklärte Støre. Er unterstrich, dass die Anerkennung Palästinas im besten Interesse Israels sei und eine langfristige Stabilität in der Region fördern könne.

Irland unterstützt ebenfalls die Zwei-Staaten-Lösung:

Der irische Premierminister Simon Harris hob in einer Erklärung die Bedeutung der Zwei-Staaten-Lösung hervor: „Die Anerkennung Palästinas ist Ausdruck einer uneingeschränkten Unterstützung für eine Zwei-Staaten-Lösung, des einzig glaubwürdigen Wegs zu Frieden und Sicherheit für Israel, Palästina und deren Völker“, zitierte WELT den irischen Premierminister in einem Artikel. Demnach zeigte er sich zuversichtlich, dass weitere Länder dem Beispiel Irlands, Norwegens und Spaniens folgen werden. Slowenien und Malta hätten bereits signalisiert, ähnliche Schritte in Erwägung zu ziehen.

Spanien stärkt internationale Solidarität:

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez schloss sich der gemeinsamen Erklärung an und betonte die Notwendigkeit internationaler Solidarität in dieser Angelegenheit. Die Entscheidung Spaniens, Palästina als Staat anzuerkennen, sei ein wichtiger Beitrag zur Förderung des Friedensprozesses im Nahen Osten. Sánchez appellierte an die internationale Gemeinschaft, diesen Schritt zu unterstützen und betonte, dass eine stabile Lösung nur durch den Dialog und die Anerkennung der Rechte beider Völker erreicht werden könne.

Diese koordinierte Aktion der drei europäischen Länder setzt ein starkes Zeichen für den Frieden im Nahen Osten und könnte weitere Staaten dazu inspirieren, sich dem Vorstoß anzuschließen und damit die Bemühungen um eine dauerhafte Lösung des Konflikts zu unterstützen.

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