EU-Sanktionen gegen „Voice of Europe“ und drei russische Medien

EU-Vertreter haben sich auf Sanktionen gegen „Voice of Europe“ und drei russische Medien geeignet, denen vorgeworfen wird, zu einem „russischen Propagandanetzwerk“ zu gehören. Im Laufe des Ukraine-Krieges wurden bereits zahlreiche andere russische Kanäle von der EU verboten.

Bild: Voice of Europe: „Uncensord News Network“

⚠️ Zensurmaßnahmen:

Die Kommissions-Vizepräsidentin Věra Jourová hat bekanntgegeben, dass sich die Vertreter der Europäischen Union (EU) auf Sanktionen gegen die in Tschechien gemeldete Medienplattform „Voice of Europe“ und die russischen Medienunternehmen „RIA Novosti“, „Iswestija“ und „Rossijskaja gaseta“ geeinigt haben.

Die Unternehmen stehen unter Verdacht zu einem „russischen Propagandanetzwerk“ zu gehören. Die Plattform„Voice of Europe“ bezeichnete sich selbst als „unzensiertes Nachrichten Netzwerk“, bevor es schließlich der Zensur des „demokratischen Westens“ zum Opfer viel.

 🔴 Gegen russische Einflussnahme:

Věra Jourová schrieb in einem Beitrag auf Twitter, dass man mit den Sanktionen gegen russische Finanzierung von Medien, Nichtregierungsorganisationen (NGO) und politischen Parteien in der Europäischen Union (EU) vorgehen wolle. Zuvor wurden bereits zahlreiche russische Medien wie „Russia Today“ (RT) oder „Sputnik News“ EU-weit verboten. Pressefreiheit gilt scheinbar nur noch für EU- und Nato-Medien.

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