In Peru gelten Transsexuelle offiziell als „psychisch krank“

Die peruanische Regierung hat Trans- und Intersexuelle in einem Dekret als „psychisch krank“ bezeichnet, was massive Empörung unter Anhängern der LGBT-Religion auslöste. Erst kürzlich entfernte der Gesetzgeber mehrere Verweise auf die „Gleichstellung der Geschlechter“ aus den Schulbüchern.

Symbolbild: Peru / LGBT-Demo

⚠️ Transsexuelle als „psychisch krank“ deklariert:

Die Regierung von Peru habe laut Telegraph ein Dekret erlassen, in dem trans- und intersexuelle Menschen als „psychisch krank“ bezeichnet werden.

Das Gesundheitsministerium erklärte demnach, diese Einstufung sei die einzige Möglichkeit für die öffentlichen Gesundheitsdienste, „eine vollständige Abdeckung der medizinischen Versorgung für psychische Gesundheit zu gewährleisten“. Erst kürzlich soll der peruanische Gesetzgeber mehrere Verweise auf die „Gleichstellung der Geschlechter“ aus den Schulbüchern verbannt haben.

🔴 Peruanische Gesellschaft lehnt LGBT ab:

Der medizinische Forscher von der Wissenschaftlichen Universität in Lima, Percy Mayta-Tristán, zeigte sich völlig empört über das Dekret der Regierung: „Man kann den Kontext nicht ignorieren, dass dies in einer superkonservativen Gesellschaft geschieht, in der die LGBT-Gemeinschaft keine Rechte hat und in der die Kennzeichnung als psychisch krank die Tür für eine Konversionstherapie öffnet“, zitierte der Telegraph den sogenannten Forscher.

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