Slowakische Ministerpräsident wollte keine Waffen an die Ukraine liefern
Bild: CC BY-NC-ND 2.0 Deed / Flickr.com / European Council

Slowakische Ministerpräsident wollte keine Waffen an die Ukraine liefern

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hatte nach seiner Wahl 2023 angekündigt, die Waffenlieferungen für die Ukraine zu stoppen und er lehnte Sanktionen gegen Russland ab. Nur wenige Monate später wurde er von einem Attentäter nach einer Kabinettssitzung niedergeschossen. Zufall?

⚠️ Brutaler Anschlag auf Regierungschef:

Die Slowakei wurde am 15. Mai von einem brutalen Schusswaffenangriff auf den Regierungschef Robert Fico erschüttert. Die Regierung bezeichnete den Vorfall auf Facebook als „Mordanschlag“ und gab bekannt, dass Fico sich in einem kritischen Zustand befinde.

🔴 Er wollte keine Waffen liefern:

In einer bedeutenden Erklärung im Oktober 2023 hatte der slowakische Ministerpräsident, Robert Fico, eine Neuausrichtung der militärischen Unterstützung seines Landes für die Ukraine angekündigt. „Unsere Hilfe für die Ukraine wird ausschließlich auf humanitäre und zivile Aspekte beschränkt sein. Wir werden keine weiteren Waffenlieferungen vornehmen“, betonte Fico laut Tagesschau vor den Abgeordneten des neu gewählten Parlaments in Bratislava.

🔴 Gegen Krieg mit Russland:

Robert Fico erklärte, dass der Konflikt in der Ukraine „nicht unser Krieg“ sei und dass sein Land „keine direkte Beteiligung“ daran habe. Er drängte auf einen „sofortigen Stopp der militärischen Aktionen“ als die „bestmögliche Lösung“ für die Ukraine. Zudem appellierte er an die EU, sich von einer „Quelle für Waffenlieferungen“ zu einem „Friedensstifter“ zu wandeln, um zur Deeskalation der Situation beizutragen.

🔴 Mordanschlag erschüttert die Slowakei:

Nur etwa ein halbes Jahr später wurde der slowakische Regierungschef schließlich von einem Attentäter am heiligten Tag nach einer Kabinettssitzung in der slowakischen Stadt Handlová angegriffen und so schwer verletzt, dass Robert Fico laut Regierungserklärung in Lebensgefahr schwebte.

Westliche Massenmedien wie zum Beispiel der Spiegel behaupten zünisch, er habe das Klima in seinem Land selbst vergiftet und suggerieren mit solchen Behauptungen, dass er Mitschuld für den Anschlag trage. „Wie Fico das Klima in seinem Land mit vergiftete hat“, titelte der Spiegel unmittelbar nach dem Anschlag und musste aufgrund öffentlicher Empörung den Titel nur wenige Stunden später wieder ändern.


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