Bundeswehr nimmt waffenfähige Kampfdrohnen in Betrieb

Die Bundeswehr hat einen sechsmonatigen Demonstrationsflugbetrieb gestartet, um neue Kampfdrohnen vom Typ „German Heron TP“ zu testen. Im Gegensatz zu früheren Modellen können diese Drohnen mit Waffen ausgerüstet werden.

Bild: Bundeswehr / German Heron TP

Kampfdrohne für die Bundeswehr:

Die „German Heron TP“ sei das erste unbemannte Luftfahrzeug, das mit einer deutschen vollumfänglichen Verkehrszulassung mit weltweiter Gültigkeit betrieben wird, heißt es in einer Mitteilung der Bundeswehr. Gleichzeitig nehme die Drohne im Rahmen des sogenannten Demonstrationsflugbetriebes „Landes- und Bündnisverteidigung“ vom Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein aus erstmalig auch am allgemeinen Luftverkehr teil.

Angeblich für Überwachung vorgesehen:

Die Drohne vom Typ „German Heron TP“ wird von der Bundewsewehr als eine mittelschwere Aufklärungs- und Überwachungsdrohne bezeichnet. Doch der westenliche Unterschied zu anderen Überwachungsdrohne ist, dass sie die Fähigkeit besitzt, unterschiedliche Waffensystem zu tragen und somit vor allem als Kampfdrohne eingeordnet werden muss. Laut einem Bericht der TZ hat die Bundeswehr zunächst fünf Exemplarer der Drohne erhalten.

Die Hauptaufgabe sei neben der abbildenden Aufklärung die Unterstützung von Soldatinnen und Soldaten eigener und befreundeter Streitkräfte. Die Drohne könne beispielsweise Konvois begleiten, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und so die Bodentruppen in Echtzeit zu warnen. Doch es ist davon auszugehen, dass die Drohne für möglich Kampfeinsätze angeschafft wurde.

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