Großangelegte Nato-Luftlandeübung in Rumänien

Die NATO hat in Europa eine der bisher größten Luftlandeübungen seit dem Zweiten Weltkrieg durchgeführt, während massive Truppenbewegungen in Richtung Osteuropa stattfinden. Mehr als 1.500 Fallschirmjäger wurden von bis zu 200 Landfahrzeugen in der Nähe der rumänischen Städte Turda und Cincu abgesetzt, um in einem fiktiven Szenario einen von feindlichen Kräften besetzten Flugplatz zu befreien.

Symbolbild: NATO-Hubschrauber

Massive Truppenbewegungen in Europa:

Die Operation „Swift Response“ wurde unter der Leitung der deutschen Division Schnelle Kräfte (DSK) durchgeführt, wie die Bundeswehr mitteilte. Ziel sei es gewesen, einen besetzten Flugplatz zu befreien und damit die Grundlage für weitere militärische Operationen zu schaffen. Diese Luftlandeoperation, bei der 1500 Fallschirmjäger, 200 Landfahrzeuge und 35 Helikopter zum Einsatz kamen, sei Teil der breit angelegten NATO-Übung „Steadfast Defender 2024“ gewesen, an der rund 90.000 Soldaten teilnehmen und die Alarmierung, Verlegung und Durchführung von Kampfeinsätze übten. Ein Teil dieser Militärübung fand in unmittelbarer Nähe zu Russland statt.

Militärübung diene angeblich nur der Verteidigung:

Die NATO betonte, dass diese Manöver rein defensiver Natur seien und dazu dienen, die Einsatzbereitschaft und Kooperationsfähigkeit der Bündnispartner zu stärken. Dass es sich hierbei um eine Vorbereitung auf mögliche Militäreinsätze in der Ukraine handeltn könnte, wird der Öffentlichkeit weitgehend verschwiegen.

Die Durchführung dieser massiven NATO-Übung führt in der aktuellen geopolitischen Lage offensichtlich zu einer Verstärkung der Spannungen zwischen Russland und dem Westen.

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