WHO: Erster Todesfall in Verbindung mit Vogelgrippe H5N2
Symbolbild: Vogelgrippe

WHO: Erster Todesfall in Verbindung mit Vogelgrippe H5N2

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in Genf bekannt gegeben, dass zum ersten Mal weltweit bei einem verstorbenen Menschen das Vogelgrippe-Virus A (H5N2) nachgewiesen worden sei. Mehrere Laboranalysen hätten eine Infektion in Mexiko mit diesem spezifischen Virustyp bestätigt. Wird hier die nächste Pandemie vorbereitet?


⚠️ Mexiko verzeichnet angeblich ersten H5N2-Todesfall:

Der Verstorbene, bei dem angeblich nach dem Tod das Vogelgrippe-Virus Typ H5N2 nachgewiesen wurde, soll bereits an mehreren Vorerkrankungen gelitten haben. Nach mehreren Wochen Krankheit habe er plötzlich hohes Fieber und Atemnot entwickelt, woraufhin er ins Krankenhaus eingeliefert wurde und am 24. April verstarb. Demnach war H5N2 nicht die Todesursache, sondern die Vorerkrankungen. Was jedoch die WHO nicht daran hindert, die Panikglocke zu leuten.

Bislang habe es laut einem Bericht vom Spiegel keine Hinweise darauf gegeben, dass der Mann Kontakt zu infiziertem Geflügel oder anderen Vögeln hatte. Auch bei seinen Angehörigen sowie dem medizinischen Personal wurden keine weiteren Infektionen festgestellt. Woher also diese angebliche Infektion mit H5N2?

Langjährige Überwachung der sogenannten Vogelgrippe-Viren:

Seit 2003 wurden der WHO aus 23 Ländern insgesamt 463 Todesfälle durch Vogelgrippeviren gemeldet, jedoch handelte es sich dabei stets um den Typ A (H5N1). Wissenschaftler überwachen kontinuierlich jede Veränderungen, um frühzeitig eine mögliche einfachere Übertragung auf den Menschen erkennen zu können.

WHO betont geringe Gefahr für die Allgemeinbevölkerung:

Trotz des ersten bestätigten Todesfalls durch das Vogelgrippe-Virus A (H5N2) betonte die WHO, dass das derzeitige Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering eingeschätzt werde. Die Organisation ruft jedoch alle Länder dazu auf, weiterhin wachsam zu sein und Krankheitsausbrüche genau zu untersuchen. Die kontinuierliche Überwachung und schnelle Reaktion auf neue Fälle bleiben entscheidend, um potenzielle Ausbreitungen frühzeitig zu verhindern. Genau das Selbe hatte die WHO auch zu Beginn der Corona-Krise verkündet.


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