Recherchenetzwerk Correctiv schon wieder beim Lügen erwischt

Das Landgericht Hamburg hat dem sogenannten Recherchenetzwerk Correctiv verboten, weiterhin zu behaupten, dass das Gericht die Kernaussage ihres umstrittenen Artikels über ein vermeintliches „Geheimtreffen gegen Deutschland“ als „prozessuale Wahrheit“ bestätigt habe.

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Gericht distanziert sich von Behauptung des Correctiv-Geschäftsführers:

Die Entscheidung des Landgerichts Hamburg, betrifft insbesondere die Aussage des Correctiv-Geschäftsführers David Schraven, der in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) vom 3. März 2024 fälschlicherweise behauptet hatte, dass das Gericht die wesentlichen Inhalte des Correctiv-Berichts über das sogenannte Potsdam-Treffen bestätigt habe. Bei dem Treffen, das am 25. November 2023 in einem Potsdamer Landhotel stattfand, waren unter anderem Politiker der CDU und AfD anwesend, um das Thema Remigration zu besprechen. Angeblich habe man laut Correctiv dort die Massendeportation von Millionen Menschen geplant.

Unzutreffend und irreführend:

Die gerichtliche Entscheidung vom 27. Februar 2024 hebt die Grenzen zwischen journalistischer Meinung und Tatsachenbericht hervor. Correctiv selbst hatte zuvor eingeräumt, dass viele ihrer Aussagen im Artikel als Meinungen oder wertende Schlussfolgerungen zu verstehen seien. Rechtsanwalt Carsten Brennecke, der den Staatsrechtler Dr. Ulrich Vosgerau (CDU) vertritt, ist juristisch gegen Correctiv vorgegangen. Brennecke behauptete, dass Correctiv versuche, die Öffentlichkeit durch manipulative Kommunikation zu beeinflussen. Die Aussage des Correctiv-Geschäftsführers David Schraven, dass das Gericht die Correctiv-Darstellung als „prozessuale Wahrheit“ bestätigt habe, sei unzutreffend und irreführend.

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