BLUTBAD: 37 Politiker im Vorfeld der Wahlen in Mexiko getötet
Bild: Getty Images / AFP / Enrique Castro

BLUTBAD: 37 Politiker im Vorfeld der Wahlen in Mexiko getötet

Im Vorfeld der Wahlen in Mexiko sollen mindestens 37 Politiker getötet worden sein, welche bei den Wahlen antreten wollten. Insgesamt habe es mehr als 828 weitere Angriffe gegeben, die nicht tödlich verliefen. Mehrere mexikanische Städte mussten die Stimmabgabe sogar wegen der massiven Gewalt aussetzen.


⚠️ Tödliche Gewalt im Vorfeld der Wahlen:

Die Wahlen in mexiko wurden von einer Welle tödlicher Gewalt gegen politische Kandidaten überschattet. Noch nie in der Geschichte des Landes seien so viele politische Bewerber ermordet worden wie in diesem Jahr, heißt es in einem Bericht von N-TV. Beispielsweise wurde ein Kandidat für den Gemeinderat von Izucar de Matamoros während einer Wahlveranstaltung erschossen.

Erschütternde Bilanz der Gewalt:

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft und des Sicherheitsberaters Integralia stieg die Zahl der ermordeten Kandidaten auf 37. Insgesamt seien im Vorfeld der Wahlen mehr als 828 Angriffe auf politische Bewerber verzeichnet worden, von denen knapp 80 Angriffe allein in der Woche vor den Wahlen stattfanden. Zwei Städte haben laut einem Bericht der „ZEIT“ die Stimmenabgabe sogar aufgrund von Gewalt ausgesetzt.

Unzureichender Schutz für Kandidaten:

Trotz verstärkter Schutzmaßnahmen, bei denen 560 Kandidaten und Wahlhelfer aufgrund wiederholter Drohungen Personenschutz erhielten, konnten nicht alle Attentate verhindert werden. Ein besonders tragischer Vorfall ereignete sich im südlichen Bundesstaat Guerrero, wo ein Bürgermeisterkandidat trotz Personenschutzes aus nächster Nähe erschossen wurde. Diese Ereignisse werfen ein düsteres Licht auf die Wahlen und die Sicherheitslage in Mexiko.


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