Ungarns Premierminister: „Rücken jede Woche näher an den Krieg“
Bild: Radio Kossuth / Viktor Orbán

Ungarns Premierminister: „Rücken jede Woche näher an den Krieg“

Der ungarische Premierminister, Viktor Orbán, äußerte sich in einer Radiosendung erneut besorgt über die wachsende Gefahr eines großen Krieges in Europa. Seiner Ansicht nach wird Ungarn zunehmend von seinen westlichen Verbündeten in einen bewaffneten Konflikt mit Russland hineingezogen. Er wies darauf hin, dass jede Woche Ereignisse stattfinden, die den Krieg näher rücken.


⚠️ Premierminister warnt vor Kriegseintritt:

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán äußerte sich in einer Radiosendung auf Radio Kossuth am 31. Mai besorgt über die wachsende Gefahr eines Krieges in Europa. Seiner Ansicht nach werde Ungarn immer weiter von den eigenen Verbündeten in einen bewaffneten Konflikt mit Russland hineingezogen. Einzelheiten der Sendung von Kossuth lassen sich unter anderem in einem Bericht von Hungary Today nachlesen.

Orbán sieht Historische Parallelen:

Viktor Orbán zog Parallelen zur Geschichte und verglich die aktuelle Situation mit den Umständen des Ersten und Zweiten Weltkriegs, bei denen Ungarn ebenfalls von westlichen Mächten in Konflikte verwickelt wurde. Diese historischen Erfahrungen verstärken seine Bedenken, dass Ungarn erneut in eine ähnliche Lage geraten könnte.

Kritik an europäischer Armee und Wehrpflicht:

Viktor Orbán kritisierte scharf die Pläne zur Schaffung einer europäischen Armee und die Wiedereinführung der Wehrpflicht, auch in Ländern wie Deutschland. Er argumentierte, dass die Entscheidung zur Wehrpflicht in den Händen der einzelnen Nationen liegen sollte und nicht von einer zentralisierten EU-Armee, die er als „imperial“ bezeichnete. Diese, in Brüssel ansässige, Institution würde seiner Meinung nach bedeuten, dass fremde Mächte über das Blut der Ungarn entscheiden – eine Vorstellung, die für ihn inakzeptabel ist.

Kriegsvorbereitungen in Brüssel und Washington:

Eine Woche zuvor hatte der ungarische Ministerpräsident, Viktor Orbán, bereits eindringlich in einer vorigen Sendung vor einer möglichen Ausweitung des Ukraine-Krieges gewarnt. Die Stimmung in Brüssel und Washington werde derzeit auf einen möglichen „Kriegseintritt Europas“ und einen „direkten militärischen Konflikt“ mit Russland vorbereitet.


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