Category Archive : Wirtschaft

Die Wahrscheinlichkeit eines großen Crashs liegt bei „100 Prozent“

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Nach zahlreichen Lehraufträgen, unter anderem an der Universität Liechtenstein, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität Halle hat Rahim Taghizadegan ein Buch veröffentlicht, mit dem Titel „Geld her oder es kracht“.

 

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„Im Laufe des Lebens ist es extrem wahrscheinlich, dass man die Hälfte seines Nominales verliert“, zitiert Kurier.at den Ökonom. Die Wahrscheinlichkeit eines großen Crashs liege bei 100 Prozent und sei bloß eine Frage der Zeit.

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist seiner Einschätzung nach nicht in der Lage die Eurokrise einzudämmen. Die EZB versucht mit psychologischen Tricks und Propaganda zu verhindern, dass Unsicherheit im Finanzsektor und in der Bevölkerung aufkommt.

 

Rahim Taghizadegan schreibt in seinem Buch, dass die EZB ein Bargeldverbot einführen und Negativzinsen durchsetzen will. Digitalwährungen, Vollgeld, Helikoptergeld, Bankenrettungen und bedingungsloses Grundeinkommen seien mögliche letzte Spielzüge eines nicht nachhaltigen Finanzsystems, meint der Ökonom Taghizadegan.

„Klimapolitik ist eine reine Geldbeschaffungsmaßnahme“

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Laut Informationen von WELT AM SONNTAG will die Bundesregierung ca. 40 Milliarden Euro bis zum Jahr 2023 für den sogenannten „Klimaschutz“ ausgeben. Doch die Klimapolitik der Bundesregierung wird von vielen Bürgern abgelehnt. Bei der nicht repräsentativen Telefonumfrage von N-TV waren nur 13 Prozent der Befragten dazu bereit, die sogenannte Klimawende zu finanzieren.

 

CC BY 2.0 –
Markus Spiske
(flickr.com)

Dem deutschen Online-Portal Statista zufolge leben in Deutschland 1,1 Prozent der Weltbevölkerung. Dieser eine Prozent ist verantwortlich für gerade mal 2 Prozent der CO2-Emissionen. Darüber hinaus ist es sehr umstritten, ob CO2 überhaupt einen nennenswerten Effekt auf das Klima hat. Der Publizist Henryk M. Broder hält den deutschen CO2-Anteil für absolut irrelevant und meint, dass die Klimapolitik der Bundesregierung eine „reine Geldbeschaffungsmaßnahme“ sei.

 

Der Publizist Herbert Erregger kritisiert in einem Artikel, dass Klimaschutz instrumentalisiert wird, um knallhart Geld zu verdienen. Besonders den Eltern von Greta Thunberg wirft Erregger Geschäftemacherei vor: “Geld das ihre Eltern kassieren ist ein Sinnbild der Verkommenheit dieser Generation”, heißt es in seinem Artikel.

 

Die klimapolitische Fraktionssprecherin der Grünen, Lisa Badum sagte, dass es sinnvoll wäre Panik zu verbreiten, um den sogenannten Klimaschutz besser vorantreiben zu können. “Man muss den Leuten sagen, dass apokalyptische Zustände auf sie zukommen”, behauptete Badum in einem Gespräch mit Lukas Köhler (FDP).

 

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Der Stralsunder Gymnasiumschüler Jonathan G. findet klare Worte für den aktuellen Klima-Hype. Viele der Demonstranten seien ahnungslos und an einer Lösung der Umwelt-Probleme gar nicht wirklich interessiert, erklärte der Schüler in einem Interview.

 

„Da werden Forderungen aufgestellt, die gar nicht umsetzbar sind, von jungen Leuten, die selber nicht bereit sind auf Autos, Flugzeuge und Plastik zu verzichten“, erklärte Jonathan G. der Ostee Zeitung. Diese Haltung empfinde er als „heuchlerisch“. Die Hauptprofiteure der Klimapolitik sind die Großkonzerne der Klimaindustrie auf Kosten der Verbraucher und Steuerzahler.

Mangelnde Meinungsfreiheit an Hochschulen und Universitäten

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Der Philosoph Dieter Schönecker hatte in Siegen ein Seminar mit dem Titel „Philosophie und Praxis der Meinungsfreiheit“ angeboten und versucht die Theorie der Meinungsfreiheit anhand praktischer Erfahrungen zu überprüfen. Vor diesem Hintergrund wurden zahlreiche Personen aus unterschiedlichen politischen Lagern eingeladen, welche Erfahrungen mit der sogenannten Meinungsfreiheit machen. Unter den Gästen befanden sich auch Thilo Sarrazin und Marc Jongen.

 

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Das Seminar über Meinungsfreiheit konnte nur unter entsprechenden Polizeischutz durchgeführt werden. „Immer mehr Leute glauben, sich in irgendeine Gruppenidentität einzufinden und allen anderen Leuten dann verbieten, in irgendeiner Weise auch noch wissenschaftlich irgendetwas zu sagen, was mit dieser Gruppenidentität zu tun hat“, erklärte der Jurist Professor Thomas Gutmann aus Münster.

 

Eine Umfrage vom Allensbach Institut kam im Mai 2019 zu dem Ergebnis, dass die absolute Mehrheit der befragten Personen Angst hat, öffentlich ihre Meinung zu sagen. Demnach wagt nur noch jeder Fünfte in der Öffentlichkeit seine Meinung frei zu äußern. Nur 18 Prozent der Umfrageteilnehmer haben keine Bedenken, sich öffentlich frei zu äußern. Selbst im Internet trauen sich nur 17 Prozent der Befragten ihre Meinung zu sagen.

 

In dem Buch „Die Freiheit der Wissenschaft und ihre Feinde“ kritisiert der ehemalige Verfassungsrichter Friedhelm Hufen, dass einzelne Gruppen meinen, „sie wüssten, was noch erträglich ist, was noch zum Meinungsspektrum gehört und was nicht mehr dazu gehört“. Friedhelm Hufen geht davon aus, das alles zum zum wissenschaftlichen Meinungsspektrum gehört, was nicht strafrechtlich verboten ist.

“Das Ergebnis von Hartz IV ist negativ”

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Achim Truger ist Ökonom und seit 2012 Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomie und Wirtschaftspolitik, und seit 2014 auch Prodekan im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft in Berlin.

 

“Wir sollten wichtige gesellschaftliche Probleme ernst nehmen und nach Lösungen suchen, die sozial gerecht und wirtschaftsverträglich sind”, meint der Wirtschaftsexperte.

 

“Viele Menschen empfinden es als ungerecht, dass sie jahrzehntelang in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, dann jedoch nur kurz abgesichert sind. Unter dem Strich ist das Ergebnis von Hartz IV negativ”, erklärte Achim Truger im BZ-Interview.

Gaspreise steigen um bis zu 20 Prozent

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Das Leben in Deutschland wird nicht nur für Geringverdiener immer schwieriger. Auch klein Familien haben mit den steigenden Lebenserhaltungskosten zu kämpfen. Allein für März und April haben 45 Grundversorger steigende Preise angekündigt.

 

Bei einer Preissteigerung von 10-20 Prozent muss eine dreiköpfige Familie mit einem jährlichen Gasverbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Schnitt mit einer Nachzahlung von ca. 120-250 Euro rechnen. Laut FOCUS sind etwa 5 Millionen Haushalte von den Preiserhöhungen betroffen.

Mieten steigen schneller als das Einkommen der Mieter

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Eine Datenauswertung des Bundestages geht davon aus, dass die Nominaleinkommen im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr bundesweit durchschnittlich um etwa 2,5 Prozent gestiegen sind. Doch die Miete bei Erst- und Wiedervermietungen stieg im Durchschnitt um 4,5 Prozent, meldet WELT.  So gesehen haben viele Mieter immer weniger Geld in der Tasche, weil die Miete schneller wächst als das Einkommen.

 

Im ersten Quartal 2018 war die Entwicklung besonders deutlich. Der Nominallohnindex stieg zwar um 2,7 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2017, doch die Neuvertragsmieten wurden durchschnittlich um 5,5 Prozent teurer. Vermutlich hängen die wachsenden Mietpreise mit der durch Masseneinwanderung erhöhten Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt zusammen.

Experten prognostizieren Rente mit 70 Jahren oder später

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Wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Bochum im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung kamen in einer Untersuchung zu dem Ergebnis, dass die Sozialausgaben in Deutschland in den nächsten Jahren extrem explodieren werden, meldet FOCUS. Sie gehen davon aus, dass sich die Kosten in absehbarer Zeit verdoppeln könnten.

 

Die aktuellen Sozialausgaben betragen momentan etwa 890 Milliarden Euro jährlich. Doch die Bertelsmann-Studie kommt zu dem Ergebniss, dass dieser Betrag in den nächsten 21 Jahren auf das Doppelte anwachsen und im Jahr 2040 bereits 1,6 Billionen Euro jährlich betragen könnte.

 

Die Lösungsansätze der Bertelsmann-“Experten” sind bemerkenswert. Die deutschen Steuerzahlen sollen einfach noch länger arbeiten bis zum Alter von 70 Jahren oder höher, und die Einwanderung soll massiv zunehmen. Des weiteren geht die Studie davon aus, dass die Sozialbeiträge der Arbeitnehmer um etwa 50% steigen werden.

Giftstoffe – Zulassung von 100 nicht erneut geprüften Pestiziden

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Giftstoffe in Lebensmitteln stellen ein zunehmendes Problem dar. Viele Pflanzenschutzmittel gefährden nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern auch die Umwelt. Trotzdem werden zunehmend solche Pestizide entwickelt und verwendet. Eine Ausnahmeregelung soll die Nutzung von prüfungspflichtige Pflanzenschutzmittel ohne Prüfung weiterhin erlauben.

 

“Es kann nicht sein, dass die übergroße Mehrheit der Pestizide einfach auf dem Markt bleibt, obwohl unklar ist, ob sie nach heutigem Stand überhaupt noch zugelassen werden dürften”, zitiert die Süddeutsche Zeitung den Politiker Harald Ebner.

 

ÖKO-TEST kritisiert die erneute Zulassung der ungeprüften Pflanzenschutzmittel: “Vor dem Hintergrund der Glyphosatdebatte und des Volksbegehrens zum Artenschutz, das in Bayern gerade eine Million Unterschriften einwarb, hat die Bundesregierung damit erneut eine Möglichkeit versäumt, die Nutzung potentiell schädlicher Pestizide einzudämmen. Lebensräume für Pflanzen und Insekten können kaum bewahrt bleiben, wenn weiter ungeprüfte Pflanzenschutzmittel ausgebracht werden.”

Bis zu 15 EURO Gebühr für Bargeldauszahlung

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Tatsächlich Rückt die Abschaffung bzw. Einschränkung der Bargeldnutzung immer weiter voran. “Bargeld ist gedruckte Freiheit”, sagen viele Bargeld-Befürworter. Tatsächlich geht eine Studie der Bundesbank zum “Zahlungsverhalten in Deutschland 2017” davon aus, dass Bargeld sehr beliebt ist. Demnach zahlten 74% der befragten Personen im Jahr 2017 hauptsächlich mit Bargeld.

 

Warum also soll Bargeld abgeschafft werden?

 

Die Comdirect-Bank zahlt laut einem Pressebericht nur noch Bargeld ab einer Höhe von 50 Euro aus und die Deutsche Kreditbank (DKB) verlangt eine regelmäßige Gebühr von 15 Euro für die Nutzung ihrer Geldautomaten. Dabei könnte man davon ausgehen, dass die relativ hohen Kontoführungsgebühren bereits die Bargeldversorgung ausreichend finanzieren.

 

Tatsächlich steckt hinter dieser Form der Repression gegen Bargeldnutzer das Ziel der Bargeldabschaffung bzw. die Einschränkung der Bargeldnutzung. Die Argumente dafür reichen von Kriminalitätsbekämpfung wie z.B. Geldwäsche, Drogenhandel oder Terrorismus bis zu wirtschaftlichen Begründungen.

 

In Wirklichkeit soll der private Geldverkehr der Bürger für Regierungen und Banken lückenlos überwachbar werden. Nur in einer bargeldlosen Gesellschaft lassen sich die Aktivitäten der Bürger vollständig überwachen. Dies würde aber eine massive Einschränkung der Grund- und Menschenrechte bedeuten und Regierungen und Banken ein enormes Ausmaß an Kontrolle und Überwachung ermöglichen. Das Missbrauchspotenzial solch einer Totalüberwachung ist unermesslich.


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