Category Archive : Wirtschaft

Merkel will mehr „Menschen finden, die bereit sind, nach Deutschland zu kommen“

Die Bundesregierung will in Zukunft ausländische Fachkräfte gezielter anwerben. Es sollen konkreter Schritte gegen den angeblichen Fachkräftemangel eingeleitet werden. „Ohne ausreichend Fachkräfte kann ein Wirtschaftsstandort nicht erfolgreich sein“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer wöchentlichen Videobotschaft.

 

CC BY 3.0 DE / wikimedia.org / Balk/ MSC

Als Grundlage für die Anwerbung ausländischer Fachkräfte dient das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das Anfang März 2020 in Kraft treten soll. Statt die eigenen Bürger entsprechend auszubilden, will die Bundesregierung weitere Fachkräfte im Ausland abwerben. Doch fehlen diese sogenannten Fachkräfte dann nicht in den Herkunftsländern? Es sei notwendig, „dass wir uns um ausreichend Fachkräfte bemühen“, behauptet Angela Merkel. Denn sonst müssten Merkel zufolge Unternehmen abwandern. „Nun heißt es, die Menschen auf der Welt zu finden, die bereit sind, zu uns nach Deutschland zu kommen“. Laut einer aktuellen Befragung erwägen etwa 37 Prozent der Afrikaner unter anderem nach Deutschland auszuwandern. Weitere 18 Prozent gaben an, sie hätten „sehr viel“ darüber nachgedacht.

 

Es werde Hilfe im Ausland gesucht, „die zu uns passt: motiviert, gut qualifiziert und bereit, unsere Werte zu leben“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das sei „genau die Zuwanderung, die wir wollen“. Besonders junge Afrikaner sind offen dafür, ihre Heimatländer zu verlassen. Unter den 18- bis 25-Jährigen denkt fast jeder Zweite (ca. 50 Prozent) übers Auswandern nach.

 

Doch dem Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zufolge geht es bei der Suche nach Fachkräften nicht um gesteuerte Zuwanderung, sondern um „qualifizierte Leute, die wir hier brauchen, damit unser Land auch in Zukunft wirtschaftlich stark bleiben kann.“ Vermutlich wird das Vorhaben der Bundesregierung auch die unqualifizierte Zuwanderung weiter anheizen, weil die Bundesregierung widersprüchliche Signale sendet.

Kiefernwald soll für E-Auto-Fabrik gerodet werden

So auch der Grünheider Bürgermeister Arne Christiani. 17 Jahre lang hat er gewartet, nachdem BMW damals nicht in Grünheide bauen wollte kommt nun Tesla. Der Bebauungsplan wurde aber nie geändert. Die Verhandlungen fanden geheim und hinter verschlossen Türen statt. „Geheimhaltung war Pflicht“, sagt er, „andere Standorte, bei denen etwas durchgesickert ist, waren sofort raus.“

 

CC BY 2.0 / wikimedia.org / Jeremy from Sydney, Australia

Doch hat die Medaille immer 2 Seiten. So stößt einigen sauer auf, dass für die Errichtung des Tesla-Werkes um die 300 Hektar großer Kiefernwald gerodet werden muss. Selbstverständlich im Namen des Klimaschutzes. Dass beim Bau eines Akkus für ein E-Auto mehr CO2 ausgestoßen wird, als wenn man mit einem Diesel 100000 km fahrt, tut dabei offensichtlich nicht zu Sache.

 

Corinna Mara Conrad, Landesvorsitzende der Deutschen Konservativen in Brandenburg, fand in einem Kommentar klare Worte dafür:

„Dass dabei ein großes Waldgebiet abgeholzt wird, damit muss man wohl leben, denn wer braucht auch schon den Sauerstoff, der ja durch Bäume aus CO2 gewandelt wird. Auch die Umwelt entlastet sich hiermit enorm und die paar Millionen Tiere und Insekten können wir verkraften wenn sie den Lebensraum verlieren. Hier muss ich nun echt den Hut ziehen vor den Wählern, die unsere Altparteien wieder gewählt haben. Endlich bekommen alle Arbeit, die eigentlich zur genüge vorhanden ist, nur leider will die keiner annehmen. Warum auch, man bekommt schließlich mehr Geld fürs Nichtstun. Das Fazit aus dieser Politik, die sich die Bürger wünschten und nun erhalten, wird sein, dass durch den Verlust der Insekten alleine viele Pflanzen und Feldfrüchte nicht mehr bestäubt werden. Das heißt natürlich auch, Obst, Gemüse und Getreide wird es weniger geben und die Preise werden enorm steigen. Aber wen interessiert das schon bei der politischen Verblendung? Hauptsache wir sind Bunt, wer denkt denn da schon an die Zukunft der Kinder? Da lobe ich mir die grünangehauchten Eltern, soviel Kinderliebe erschlägt einen schon fast. Hier einmal Danke an meine Eltern, dass ich normal aufwachsen durfte. Mit normaler Welt und gesundem Essen, bis die Grünen und Linken kamen, dann war es vorbei.“

Der neue brandenburgische Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (63, SPD) freut sich trotzdem über seinen Coup, die Kalifornier in den Berliner Speckgürtel gelockt zu haben, genauso wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (61, CDU). Weltweit gab es Schlagzeilen über Grünheide.

 

Doch es besteht auch Angst vor einigen Preiserhöhungen. „Die Mieten sind jetzt schon hoch und wo sollen denn die Tausende Leute leben, die dann bei Tesla arbeiten? Ich denke nicht, dass es in zwei Jahren schon neue Hochhäuser gibt“, sagt Antje Schönfelder (40). Als Altenpflegerin fährt sie mit einem Fiesta Benziner zu ihren Senioren. Privat fährt sie Diesel. Tesla und E-Autos haben es ihr ohnehin nicht sonderlich angetan. Das ist aber auch das Gesetz der Wirtschaft. Je höher die Nachfrage desto höher die Preise. Ob das nun eine Entwicklung in die richtige Richtung ist bleibt abzuwarten.

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Die große Plünderung für den „Klimaschutz“

Die Politik hat den fossilen Energieträgern den Kampf angesagt: Angeblich wolle man fossile Energieträger teurer machen, um das Klima zu schützen. „Die Bürger sollen sich klimafreundlicher verhalten und weniger Kohlendioxid freisetzen“, heißt es einem Artikel der WELT. Doch in Wirklichkeit sind nur etwa 3 Prozent des CO2-Ausstoßes menschengemacht, berichtet der Focus.

 

CC BY 2.0 / DAVID HOLT / wikimedia.org

Die Protestbewegung „Extinction Rebellion“ fordert bereits die Ausrufung des Klimanotstandes. Allerdings halten viele Experten diese Forderung für völlig übertrieben. „Es gibt keinen Klimanotstand“, heißt es in einem Brief an den UN-Generalsekretär António Guterres, den bereits hunderte Wissenschaftler und Fachleute unterzeichnet haben.

 

Nicht nur die Kosten für fossile Energieträger werden voraussichtlich deutlich zunehmen, sondern auch die Kosten der Stromversorgung. Laut einer Analyse der Unternehmensberatung Oliver Wyman könnten die Großhandelspreise für Strom in den nächsten Jahren bis zu 60 Prozent ansteigen. Als Grund dafür wird die Energiepolitik der Bundesregierung bzw. der geplante Kohleausstieg bis zum Jahr 2020 genannt.

 

Der Auswertung des IWF zufolge könnte der Kohlepreis in Deutschland sogar um 132 Prozent steigen. Angeblich werde für private Haushalte sich diese Steigerung nicht direkt in höheren Rechnungen zeigen. Doch die Preissteigerung bei Gas, Strom und Benzin allerdings schon.

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Bargeldverbot: „Uns droht eine totalitäre Weltwährung“

Bargeld gilt als „gedruckte Freiheit“. Die Vorteile vom Bargeld sind, dass „es anonym ist und dass es uns ermächtigt, selber die Kontrolle zu haben und es niemand verhindern kann, dass wir etwas kaufen“, sagte Norbert Häring dem Presseportal „Sputnik News“.

 

CC0 1.0 / mrganso / pixabay.com

Unter den Bargeld-Gegnern seien große Banken und Regierungen, die ihre Bürger „überwachen wollen“, meint der Wirtschaftsjournalist. Durch eine bargeldlose Währung lassen sich alle finanziellen Aktivitäten der Bürger kontrollieren.

 

Doch die Abschaffung des Bargeldes wird von der Bevölkerung in Deutschland relativ kritisch gesehen. „Bei uns in den Industrieländern wird das heimlich gemacht“, zitiert Sputnik den Journalisten. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat, Häring zufolge, empfohlen, das Bargeld heimlich abzuschaffen, weil der Widerstand in der Bevölkerung zu groß sei.

 

Eine Gesellschaft ohne Bargeld „wäre eine Gesellschaft, in der wirklich alles registriert wird“. Das ganze Leben und alle Aktivitäten des Alltags wären dann „am Bankkonto ablesbar“. Die Menschen würden „in einer Gesellschaft leben, in der jeder gläsern“ ist. Die Privatsphäre der Bürger wäre weitgehend eingeschränkt und die Regierung hätte die totale Kontrolle über die Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund lehnen viele Bürger die Abschaffung des Bargeldes ab.

 

Die Schattenmächte der Finanzwelt:
Der Wirtschaftsjournalist Dr. Norbert Häring erklärt in einem RT-Interview welche öffentlich-privaten Partnerschaften die internationalen Standards in der Finanzwelt festlegen.

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Die Wahrscheinlichkeit eines großen Crashs liegt bei „100 Prozent“

Nach zahlreichen Lehraufträgen, unter anderem an der Universität Liechtenstein, der Wirtschaftsuniversität Wien und der Universität Halle hat Rahim Taghizadegan ein Buch veröffentlicht, mit dem Titel „Geld her oder es kracht“.

 

Creative Commons (CC0) – pxhere.com

„Im Laufe des Lebens ist es extrem wahrscheinlich, dass man die Hälfte seines Nominales verliert“, zitiert Kurier.at den Ökonom. Die Wahrscheinlichkeit eines großen Crashs liege bei 100 Prozent und sei bloß eine Frage der Zeit.

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist seiner Einschätzung nach nicht in der Lage die Eurokrise einzudämmen. Die EZB versucht mit psychologischen Tricks und Propaganda zu verhindern, dass Unsicherheit im Finanzsektor und in der Bevölkerung aufkommt.

 

Rahim Taghizadegan schreibt in seinem Buch, dass die EZB ein Bargeldverbot einführen und Negativzinsen durchsetzen will. Digitalwährungen, Vollgeld, Helikoptergeld, Bankenrettungen und bedingungsloses Grundeinkommen seien mögliche letzte Spielzüge eines nicht nachhaltigen Finanzsystems, meint der Ökonom Taghizadegan.


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