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CC BY-SA 2.0 - Uwe bei Hof, Franken (Wikimedia.org)

“Wir stehen an der Schwelle zu einem heißen Krieg”
 

Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat warnt vor einer drohenden Eskalation. “Wir stehen an der Schwelle zu einem heißen Krieg. Alles läuft auf eine Konfrontation zwischen den beiden nuklearstrategischen Supermächten, den Vereinigten Staaten und Russland, zu”, erklärte Kujat in einem Phoenix-Interview.

 

Die angespannte Situation könnte auch auf die Sicherheit Deutschlands erhebliche Auswirkungen haben, meint der ehemalige Generalinspekteur. Vor allem gehe es darum, eine Eskalation zu verhindern. Doch Bundeskanzlerin Angela Merkel würde seiner Meinung nach, den Konflikt verbal anheizen.

 

“Wir haben einen unerfahrenen französischen Präsidenten, der sich an der Eskalation beteiligt, eine britische Ministerpräsidentin, die innenpolitisch unter starkem Druck steht und einen erratischen amerikanischen Präsidenten, der der nuklearstrategischen Supermacht Russland nicht nur droht, sondern einen Schlag ankündigt.”

 

Harald Kujat vergleicht die Situation mit dem Ersten Weltkrieg, “wo die Mächte auch wie Schlafwandler in einen Krieg hineingeschlittert” sind. “Auch heute sind unsere Politiker offensichtlich nicht in der Lage, die sicherheitspolitischen und strategischen Konsequenzen eines möglichen Konfliktes und die Auswirkungen, die es auf unsere Sicherheit hat, richtig einzuordnen”, meint der ehemalige Bundeswehr-General.



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