Wenn Feminismus zu Männerfeindlichkeit wird

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Wenn Feminismus zu Männerfeindlichkeit wird

Der New Yorker Schriftsteller Floyd Dell ruft die Männer dazu auf, sich für ihre Rechte einzusetzen. Viele Männer wagen es kaum noch sich kritisch zu äußern bei gesellschaftlichen Fragen bezüglich der Geschlechter. Teilweise herrscht in der Debatte über Gleichberechtigung eine latente Männerfeindlichkeit. „Der Anteil der Männer muss reduziert und bei einem Anteil von 10 % der Menschheit gehalten werden“, zitiert Man-Tau die Professorin Sally Miller Gearhart.

Es ist ruhig geworden um die große #Metoo Debatte. Der ein oder andere Mann wird erleichtert sein, schließlich mussten es sich die Männer gefallen lassen, kollektiv an den Pranger gestellt zu werden. „Solange Männer in unserer Gesellschaft mehr Macht haben als Frauen, wird es sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt geben“, behauptete Katarina Barley (SPD).

 

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Betrachten wir den Alltag, dann hat sich die Geschlechterrolle des Mannes in den vergangenen Jahren massiv verändert. Von den Geschlechterrollen früherer Tage ist wenig übrig geblieben. Diskutabel ist allerdings ob der Feminismus den Bogen nicht überspannt hat. “Wenn ein Mann frauenfeindlich ist, ist es schlimm. Wenn aber eine Frau männerfeindlich ist wird es totgeschwiegen“, schreibt eine Leserin in einem Leserbrief an das feministische Magazin Emma.

Die Herausgeberin der Emma ist Alice Schwarzer. Eine bekennende Feministin. In Ihrer Antwort auf den Leserbrief sagt sie: „das Verhältnis zwischen den Geschlechtern ist leider, gesamtgesellschaftlich gesehen, immer noch ein Machtverhältnis, auf Kosten der Frauen.“ Doch diese Behauptung ist sehr umstritten.

 

Ein Erzieher, welcher in der Kinderbetreuung tätig ist, erzählte uns aus eigener Erfahrung, dass die Aussagen von Frau Schwarzer zwar auf Führungspositionen noch immer zutreffen, doch er sei schon oft als männlicher Erzieher an einer inoffiziellen Frauenquote gescheitert. Besonders in der politischen und gewerkschaftlichen Praxis werden Frauen klar bevorzugt, erklärte der Erzieher gegenüber von News 23.

 

Das die Debatte zur Gleichberechtigung der Geschlechter mit einer latenten Männerfeindlichkeit geführt wird, lässt sich an zahlreichen Beispielen belegen. So fordert die Professorin Sally Miller Gearhart von der San Francisco State University: „Der Anteil der Männer muss reduziert und bei einem Anteil von 10 % der Menschheit gehalten werden.“ Es bleibt festzuhalten, dass es harte Zeiten sind für all die Männer da draußen, die nicht bereit sind sich komplett unterzuordnen. Der moderne Feminismus ist scheinbar übers Ziel hinausgeschossen.

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