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„Warum lassen wir so viele Verbrecher laufen?“
 

Jens Gnisa ist seit 27 Jahren Richter und außerdem Vorsitzender des Deutschen Richterbundes. In seinem Buch „Das Ende der Gerechtigkeit“ spricht er Klartext und wirft die Frage auf, ob wir noch in einem Rechtsstaat leben. „Unverständnis und Ablehnung prägt den Umgang unserer Politiker mit dem Recht“, meint der Richter Jens Gnisa.

 

In einem Interview mit dem Spiegel beklagt der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes den Umgang der Politik mit Straftaten und Straftätern. Angeblich hätten Justizminister veranlasst, dass man „Verfahren wegen Kaufhausdiebstahl einstellt und auch anderen Straftaten bis zu einem bestimmten Vermögensschaden nicht nachgeht“.

 

Einige Politiker würden „die Verfolgung einzelner Delikte blockieren“ und Ordnungswidrigkeiten wie Falschparken „mit aller Härte“ verfolgen. Straftaten wie Diebstahl, Betrug oder Körperverletzung werden oft eingestellt, meint Jens Gnisa. Stattdessen „wird jeder, der geblitzt wird, verfolgt. Ohne Ausnahme“. Kaum nachvollziehbar für den erfahrenen Richter.

 

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