VW-Chef wünscht sich eine „höhere CO2-Steuer von der Politik“ – News 23
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VW-Chef wünscht sich eine „höhere CO2-Steuer von der Politik“

Dem Vorsitzenden des Vorstands der Volkswagen AG, Herbert Diess, ist die CO2-Steuer noch nicht hoch genug. Er wünscht sich eine deutlich „höhere CO2-Steuer von der Politik“. Das sagte der VW-Chef der FAZ beim Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums in Davos. Dies könnte eine enorme Mehrbelastung für Geringverdiener bedeuten.

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Politik und Wirtschaft bedienen sich hemmungslos am Einkommen der Arbeitnehmer. Das neue Geschäftsmodell heißt CO2-Steuer. Der Preis für eine Tonne CO2 wurde von der Bundesregierung auf 25 Euro festgelegt. Doch dem VW-Chef Herbert Diess reicht das nicht. „Schauen wir uns doch mal in Europa um: In Schweden haben wir mehr als 100 Euro je Tonne und das funktioniert gut“, zitiert das Handelsblatt den VW-Vorsitzenden unter Berufung auf die FAZ.

 

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Ursprünglich lag der geplante CO2-Preis bei 10 Euro pro Tonne. Dann wurde er auf 25 Euro hoch gesetzt. Doch die Steuer könnte noch ein weiteres Mal steigen. Scheinbar soll dies den Verkauf von E-Autos fördern und Fahrzeuge, welche mit Benzin oder Diesel betrieben werden unattraktiv machen. „Wir sind uns noch ziemlich sicher, dass wir mithalten können, wenn wir jetzt in der Elektromobilität schnell hochfahren“, erklärte der VW-Chef.

 

Der Chef des Automobilzulieferers Bosch, Volkmar Denner, sieht durch die geplante Verschärfung der CO2-Vorgaben der EU-Kommission, die Jobs in der Autobranche gefährdet. „Derartig anspruchsvolle Grenzwerte bedeuten das Ende des klassischen Verbrennungsmotors mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Beschäftigung der betroffenen Unternehmen“, sagte Denner der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ mit Blick auf die Pläne der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen.

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