Virologe kritisiert Panikmache: „Zu viele Ängste wurden geschürt“ – News 23
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Virologe kritisiert Panikmache: „Zu viele Ängste wurden geschürt“

Der Virologe Prof. Dr. Hendrik Streeck von der Uniklinik Bonn kritisierte in einem Interview die Panikmache während der sogenannten Corona-Krise. „Mir wurde von vielen Seiten zu viel gewarnt, zu viele Ängste wurden geschürt“, sagte Streeck bereits im Juni 2020 der Saarbrücker Zeitung. Es sei immer leicht zu warnen, aber schwierig, eine realistische Einschätzung zu geben, meint der Virologe. Studien aus Heinsberg, Gangelt und Ischgl belegen, dass es sich bei Sars-CoV-2 nicht um ein besonders gefährliches Virus handelt.

CC BY 2.5 / wikimedia.org / Frank Burkhardt

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck wurde bundesweit bekannt mit seinen Heinsberg- und Gangelt-Studien, bei denen unter anderem erstmals die Sterblichkeitsrate des angeblich neuartigen Coronavirus in Deutschland genauer festgestellt wurde. Diese lag in der Gemeinde Gangelt bei gerade mal 0,37 Prozent. Dr. Streeck meint, dass zu viel Angst bezüglich des Coronavirus Sars-CoV-2 verbreitet wurde.

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„Ich bin meiner Einschätzung von Anfang an treu geblieben. In der Hochzeit wurde ich dafür kritisiert, dass ich eine viel schlimmere Welle riskieren würde“, zitierte die Saarbrücker Zeitung den Virologen. Auch über Ostern wurde eine Todeswelle vorhergesagt. All das sei nicht eingetreten. Man müsse versuchen, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich darauf zu besinnen, dass Politiker Entscheidungen treffen, die man vielleicht nicht gut findet. Bei der Gangelt-Studie zeigten 22 Prozent aller Infizierten gar keine Symptome. Bei einer Studie aus dem österreichischen Ort Ischgl haben 85 Prozent der Infizierten nicht einmal bemerkt, dass sie mit Sars-CoV-2 infiziert waren. 42 Prozent der Bewohner von Ischgl hatten sogar bereits Antikörper entwickelt. Vor diesem Hintergrund scheint die Panik- und Angstmache der Massenmedien und Politiker völlig übertrieben zu sein.

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