Verfassungsschutz warnt vor Klimaterroristen

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Verfassungsschutz warnt vor Klimaterroristen

Der Verfassungsschutz hat in einer Analyse vor einer Welle von Gewalttaten gewarnt. Radikale „Umweltschützer“ könnten unter dem Deckmantel von „Klima-Protesten“ in ganz Deutschland Anschläge verüben. Als mögliche Ziele werden Autos, Luxusschiffe, Flughäfen und große Tierhaltungs-Betriebe genannt.

„Im Rahmen ihrer antikapitalistischen Proteste gegen ‘Klimakiller’ könnten Linksextremisten künftig weitere Feindbilder wie Flughäfen oder Großbetriebe der Massentierhaltung verstärkt in den Blick nehmen – möglicherweise auch durch gewaltsame Aktionen“, zitiert der Focus den Verfassungsschutz. Neben den Protesten gegen den Braunkohleabbau und für den Erhalt des Hambacher Forstes, stehen vor allem teure und leistungsstarke Kraftfahrzeuge verstärkt im Fokus von gewaltorientierten Linksextremisten.

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Viele radikale „Klimaschützer“ schrecken auch vor der Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung ihrer Ziele nicht zurück. In den vergangenen Monaten kam es bereits zu mehreren Brandanschlägen auf sogenannte Luxusautos. Es sei an der Zeit, „sichtbare Fakten zu schaffen“ und „einfach mal anzufangen, diese Dreckschleudern zu entsorgen“, heißt es in einem Bekennerschreiben. Man habe versucht, „so viele Luxuskarren wie möglich kaputt zu schlagen“. Im Internet wird ganz offen zu Anschlägen aufgerufen:

„Wir fordern Euch auf, möglichst viele SUV kaputt zu machen (…) Lack zerkratzen, Scheiben einschlagen, Reifen abstechen, Besprühen, Bauschaum in den Auspuff oder einfach anzünden (…) Wir wollen uns mit dieser konkreten Maßnahme friedlich für die Begrenzung der klimaschädlichen CO2-Emissionen einsetzen.“

Doch diese radikalen „Klimaschützer“ sind alles andere als friedlich. Daher warnt der Bundesverfassungsschutz vor Extremisten, welche sich terroristischer Mittel bedienen, um die eigenen politischen Ziele durchzusetzen und dabei die Klimademos als Deckmantel nutzen.

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