Quellenangabe: U.S. Air Force Staff Sgt. Nicholas M. Byers (Public Domain)



USA werden Kriegsverbrechen in Somalia vorgeworfen

Die Menschenrechtsorganisation “Amnesty International” hat den US-Drohnenkrieg in Somalia untersucht und erhebt schwere Vorwürfe. Die Drohnenangriffe würden “offensichtlich humanitäres Völkerrecht” verletzen und teilweise auf “Kriegsverbrechen hinauslaufen”.

Amnesty International hat einen Bericht mit dem Titel “The Hidden US War in Somalia” veröffentlicht. Demnach haben sich die US-Drohnenangriffe in den letzten beiden Jahren unter Präsident Donald Trump fast verdreifacht, meldet DW.

 

Die Menschenrechtsorganisation hat in Somalia mit 150 Personen gesprochen. Unter anderem soll es sich dabei um Augenzeugen, Vertriebene und US-Militärs gehandelt haben. Des weiteren wurden Satellitenaufnahmen, Munitionsteile und Fotos der Angriffsstellen ausgewertet, schreibt Amnesty.

 

Es lägen Beweise vor, wonach bei mehreren Luftschlägen somalische Zivilisten getötet worden seien. Im November 2017 soll es sogar einen Angriff auf drei Bauern bei der Feldarbeit gegeben haben.

 

“Unsere Untersuchungen stehen im direkten Widerspruch zum US-Militär und dessen Mantra von keinerlei zivilen Opfern in Somalia”, erklärte der Amnesty-Sprecher für Militäreinsätze, Brian Castner.

1 thought on “USA werden Kriegsverbrechen in Somalia vorgeworfen

  1. Ob in Jugoslavien, im nahen Osten oder Afrika, überal wird Krieg durch die USA gemacht, weil mit jedem Schuss die Kriegsindustrie Gewinn macht! Der Profit steht in diesem Wirtschaftssystem an erster Stelle und der Mensch an letzter Stelle. Es ist ein verbrecherisches System des Kapitalismus. Das wurde schon vor hundert Jahren erkannt, aber noch immer wird mit Vernichtung und Leid Profit gemacht – eine Schande der Menschheit.

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