USA: 53 Prozent der Tötungsdelikte wurden 2018 von Afroamerikanern begangen – News 23
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USA: 53 Prozent der Tötungsdelikte wurden 2018 von Afroamerikanern begangen

Wenn man derzeit die Berichterstattung der deutschen Massenmedien verfolgt, könnte man den Eindruck bekommen, dass Afroamerikaner in den USA die Hauptopfer von Gewalttaten sind. Doch die polizeiliche Kriminalstatistik, über die in der New York Times berichtet wurde, kommt zu einem völlig anderem Ergebnis. Demnach gingen im Jahr 2018 etwa 53 Prozent der aufgeklärten Tötungsdelikte von Afroamerikanern aus, welche nur 13 Prozent der Bevölkerung ausmachen.

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Afroamerikaner sind in US-Kriminalstatistiken überdurchschnittlich stark vertreten. Besonders auffällig ist es, dass etwa die Hälfte der aufgeklärten Tötungsdelikte von Afroamerikanern verübt werden, obwohl diese eine gesellschaftliche Minderheit darstellen. Des weiteren wurden im Jahr 2018 etwa 60 Prozent der Raubüberfälle von Afroamerikanern durchgeführt. Hier sind Afroamerikaner extrem überrepräsentiert.

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Struktureller Rassismus unter Polizisten sei nur ein Mythos, heißt es in der New York Times. Es gebe keine Hinweise auf weit verbreiteten Rassismus unter Polizeibeamten. Eine Studie der Universitäten Maryland und Michigan State widerspricht der These, wonach hellhäutige Polizisten häufiger Personen mit anderer Hautfarbe töten als ihre dunkelhäutigen und hispanoamerikanischen Kollegen. Statistisch sei es vielmehr so, “dass Afroamerikaner häufiger von schwarzen Polizisten erschossen werden”, zitiert die Süddeutsche Zeitung den Professor Joseph Cesario von der Michigan State Universität, welcher als Autoren an der Studie beteiligt war.

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