Quellenangabe: Creative Commons (CC0) - SSGT Bennie J. Davis III, USAF (picryl.com)



US-Atombomber haben Angriff auf russische Flotte simuliert

Mehreren Berichten zufolge soll die US Air Force im Baltikum einen Angriff mit US-Atombombern auf eine russische Flotte simuliert haben. Mehrere Flugzeuge wurden im Rahmen einer NATO-Übung auf den britischen Luftwaffenstützpunkt Fairford verlegt. Von dort aus nährten sie sich dem Luftraum der russischen Exklave Kaliningrad.

Die NATO kann es einfach nicht lassen: Ungefähr 160 Kilometer vor dem russischen Luftraum fand in einer Höhe von ca. 2.440 Metern ein simulierter Angriff auf eine russische Flotte statt, welche aus 55 Kriegsschiffe und zwei U-Boote besteht. Das haben unter anderem EuroNews und RussiaToday gemeldet.

 

Wenige Tage vor der NATO-Übung versetzte die russische Armee in Kaliningrad das Flugabwehrsystem S-400 Triumf in Einsatzbereitschaft. Vermutlich wurden bei dem simulierten Scheinangriff elektronische Daten gesammelt und ausgewertet, welche Informationen über die russische Verteidigung liefern.

 

Desweiteren soll Russland, mehreren Berichten zufolge, die Stationierung von Atombombern auf der Krim-Halbinsel beschlossen haben. Demnach habe der russische Abgeordnete Viktor Bondarew, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses im Förderationsrat, die Stationierung bekannt gegeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.