Quellenangabe: CC BY 2.0 - Pascal Maga (wikimedia.org)



UNO fordert Untersuchung von Polizeigewalt gegen Gelbwesten

Die Polizeigewalt gegen Gelbwesten in Frankreich hat ein unfassbares Ausmaß erreicht. Rettungskräfte sprechen von Verletzungen, wie sie für gewöhnlich in Kriegsgebieten vorkommen. Nun sollen die Polizeieinsätze auf den Demonstrationen genauer untersucht werden.

Die Situation in Frankreich hat zum Jahreswechsel teilweise bürgerkriegsähnliche Ausmaße erreicht. Vor diesem  Hintergrund hat die UNO-Kommissarin für Menschenrechte, Michelle Bachelet in Genf eine «vertiefte Untersuchung zu Berichten über Fälle exzessiver Gewaltanwendung» durch sogenannte Sicherheitskräfte gefordert.

 

Der Rettungsassistent Andreas Eggert hat als Ersthelfer bereits viele Jahre Erfahrungen mit Verletzungen auf Demonstrationen gesammelt. Doch was er in Frankreich gesehen hat sind längst keine gewöhnlichen Verletzungen mehr. “Wir sprechen von Kriegsverletzungen”, erklärte der Rettungsassistent in einem Interview.

 

 

Der Europarat hat Frankreich aufgefordert, auf den Einsatz umstrittener Gummimunition gegen Demonstranten zu verzichten. Schließlich verursachen diese Geschosse schwerste Verletzungen. Trotzdem hat der französische Präsident, Emmanuel Macron angekündigt noch härter gegen gewaltbereite Gelbwesten vorzugehen. Doch in den meisten Fällen werden friedliche Demonstranten Opfer von Polizeigewalt.

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