Quellenangabe: Creative Commons (CC0) - Miles (pixabay.com)



Uniklinikum Essen: Glyphosat ist nervenschädigend

Eine Studie des Uniklinikums Essen hat ergeben, dass das glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel Roundup von Monsanto schädlich für die Gesundheit ist. Unter dem Markennamen Roundup wird seit 1974 in über 130 Ländern eine Serie von Breitbandherbiziden vertrieben, die in der Landwirtschaft Anwendung finden.

“Obst und Gemüse ist gesund” – Das lernen Kinder bereits im Kindergarten. Doch viele sogenannte Pflanzenschutzmittel sind es nicht. Trotzdem werden sie in der Nahrungsmittelindustrie bzw. Landwirtschaft flächendeckend eingesetzt.

 

CC BY 2.0 –
Mike Mozart
(flickr.com)

Ein aktuelles Beispiel ist das glyphosathaltige Mittel Roundup von Monsanto. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) stufte im März 2017 den in den meisten Roundup-Produkten enthaltenen Stoff Glyphosat zwar nicht als krebserregend ein, doch eine aktuelle Studie belegt gesundheitliche Risiken.

 

„Unsere Versuche haben gezeigt, dass das Glyphosat-haltige Herbizid Roundup in Zellkulturen Nervenstruktur schädigt“, sagt Mark Stettner, Oberarzt für Neurologie am Uniklinikum Essen der WirtschaftsWoche.

 

Demnach hat das Herbizid bei Tierversuchen eine Nervenerkrankung verursacht, die zu Schmerzen und Lähmungen führt. Allerdings seien die Ergebnisse nicht exakt auf Menschen übertragbar, meint Stettner.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere