Umweltmediziner: „Desinfektionsmittel sind extrem gesundheitsschädlich“ – News 23

Umweltmediziner: „Desinfektionsmittel sind extrem gesundheitsschädlich“

Der wissenschaftliche Leiter des Hamburger Umweltinstituts Prof. Dr. Michael Braungart hat sich mit handelsüblichen Desinfektionsmitteln beschäftigt und warnte in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Epoch Times vor den Inhaltsstoffen vieler Desinfektionsmittel. Dabei habe er in vielen Produkten Isopropanol entdeckt, welches „etwa dreimal giftiger“ sei als Ethanol. „Desinfektionsmittel sind extrem gesundheitsschädlich“, zitierte der SWR den Professor bereits im April 2020.

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Seit Beginn der sogenannten Corona-Krise werden in fast allen öffentlichen Gebäuden und besonders im Einzelhandel Desinfektionsmittel angeboten. Doch der Hamburger Umweltmediziner warnte in mehreren Interviews vor Gefahren für die Gesundheit, bei der Verwendung solcher Substanzen. „Ich habe die ganzen Desinfektionsmittel, die auf dem Markt sind, bewertet“, sagte Prof. Dr. Michael Braungart dem Nachrichtenportan Epoch Times.

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Darin habe er nicht nur gesundheitsschädliches Isopropanol gefunden, sondern auch die organisch-chemische Verbindung Formaldehyd. Diese Substanz sei beim Einatmen „wirklich sehr stark krebserzeugend“, meint Professor Dr. Michael Braungart. Sogar das Robert Koch-Institut (RKI) hätte anfänglich formaldehydhaltige Desinfektionsmittel empfohlen, heißt es in der Epoch Times.

Tatsächlich sei es so, dass Desinfektionsmittel die Mikroorganismen der Haut, die wir dringend brauchen für unsere Gesundheit, massiv schädigen, erklärte Michael Braungart. Wenn man dann rückfettende Dinge dazugibt, ersetze das zum einen nicht die Hautoberfläche. Auf der anderen Seite würden sich sogar besonders fettliebende Viren ansiedeln. Somit erreiche man sogar das Gegenteil, von dem, was man sich mit der Desinfizierung der Hände erhoffe.

Laut einem Bericht des SWR kritisierte der Umweltmediziner die regelrechten „Desinfektionsorgien“ im Zuge der Corona-Krise bereits im April 2020. Dies könne er nicht nachvollziehen. „Dümmer geht’s eigentlich nicht“, zitierte SWR aktuell den Professor. „Es gibt keinen einzigen Fall, der bisher belegt, dass über einen Türgriff eine Corona-Übertragung stattgefunden hat – weltweit keinen einzigen“, sagte Braungart der Epoch Times. Der „Desinfektionswahn“ sei ein „Förderprogramm für die Chemieindustrie“.

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