Quellenangabe: CC BY 2.0 - GillyBerlin (flickr.com)



Sicherheitslücken: Saugroboter spähen Wohnungen aus

Forscher der Technischen Universität Darmstadt (TUD) haben bei der Untersuchung eines modernen Saugroboters eine kritische Schwachstelle im Betriebssystem entdeckt. Eine Sicherheitslücke erlaubt es Angreifern, den Saug- und Wischroboter anzusteuern und dessen Status und den Grundriss der Wohnung abzurufen. Bei anderen Modellen konnten Angreifer sogar die Kontrolle übernehmen und sich Zugriff auf Kamera und Mikrofon verschaffen.

Im Zuge der Digitalisierung werden immer mehr Haushaltsgeräte modernisiert und digital vernetzt. Moderne Kühlschränke und sogar Staubsauger können bereits mit dem Smartphone gesteuert werden. Doch durch die zunehmende Digitalisierung nehmen auch die Sicherheitsrisiken zu.

 

CC BY-SA 2.0 DE – Stephan M. Höhne (wikimedia.org)

Moderne Saugroboter besitzen Kameras, Mikrofone und Sensoren. Forscher der Technischen Universität Darmstadt (TUD) haben bei mehreren Modellen erhebliche Sicherheitslücken festgestellt, welche solche Roboter zu perfekte Überwachungsdrohnen machen.

 

Bestimmte Modelle scannen die jeweilige Wohnung und erstellen einen digitalen Grundriss der Räumlichkeiten. Durch einen einfachen Trick konnten die Forscher sich über das Internet Zugriff auf den Saugrobotter verschaffen und die Daten abgreifen.

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