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Über 5600 Milliarden Dollar in Krieg investiert seit dem 11. September 2001
 

Krieg und Aufrüstung sind ein profitables Geschäft. Die “Brown University” hat eine Studie veröffentlicht, welche sich mit den Kriegs- und Rüstungsausgaben der USA beschäftigt. Demnach hat Washington seit dem 11. September 2001 über 5.600 Milliarden Dollar in Krieg investiert. Das Resultat sind zahlreiche zerstörte und destabilisierte Länder und Millionen tote Menschen.

 

Jeder US-Steuerzahler hat im Durchschnitt 23.386 Dollar für Kriegseinsätze und Aufrüstung ausgegeben. Ein Billionen-Geschäft von dem nur globale Finanzeliten und ihre Großkonzerne profitieren. Tatsächlich sind die Militärausgaben aber noch viel höher. Denn die Studie behandelt nur die Kriege gegen Irak, Syrien, Afghanistan und Pakistan. Stellvertreterkriege wurden nicht berücksichtigt.

 

Ein Eintrag auf Wikipedia mit dem Titel „Timeline of United States at War“ geht davon aus, dass die „Vereinigten Staaten von Amerika“ (USA) seit ihrer Gründung mehr als 93 Kriege geführt haben. Doch die tatsächliche Anzahl der Kriegsschauplätze dürfte weit aus größer sein als vielleicht vermutet. Schließlich werden in dem Eintrag nicht alle Stellvertreter- und Bürgerkriege berücksichtigt.

 

Eine Untersuchung von Global Research (Centre of Research on Globalization) geht davon aus, dass die USA seit dem Zweiten Weltkrieg für über 20 Millionen Todesopfer verantwortlich sind. Besonders seit dem Ende der Sowjetunion versuchen die USA mit aller Gewalt ihre Stellung als die alleinige Supermacht langfristig zu erhalten. Die Folgen dieser Politik sind katastrophal.

 

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(Dominique A. Pineiro)

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