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Ein Toter und 5 Verletzte bei Autoanschlag nördlich von London

Eine Gruppe Schüler war gerade in der Willingdale Road nahe der Debden Park High School in Loughton unterwegs. Völlig unvorhergesehen raste ein silberner Ford KA in die Menschengruppe. “Wir gehen davon aus, dass die Kollision vorsätzlich erfolgte, daher haben wir Mordermittlungen aufgenommen”, so ein Polizeisprecher. Das Motiv des Täters ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Nur wenige Tage kam vorher kam es in London zu einem terroristisch motivierten Messerangriff, bei dem mehrere Menschen starben und verletzt wurden.

 

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Edeka-Markt in Glienicker stellt Verkauf von Feuerwerkskörpern ein

Auch die Betreiberin der beiden Edeka-Märkte in Oranienburg, Mad-len Turban, überlegt mittelfristig aus dem Geschäft mit den Feuerwerkskörpern auszusteigen. “Wenn ich könnte, würde ich das tun”, sagte sie am Montag der Zeitung MOZ. “Ich bin selbst kein Fan von Böllern und Raketen.” Auch Rewe könnte in Zukunft den Verkauf von Feuerwerkskörpern einstellen. “Ich verfolge die Debatte um den Feuerwerksverkauf zum Jahresende. Wir bieten die Ware aber weiterhin an und warten ab, wie sich Rewe als Gruppe dazu künftig positioniert”, erklärte der Inhaber des Rewe-Markts in Oranienburg, Andreas Lück.

 

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London-Attentäter war verurteilter Terrorist und wurde vorzeitig entlassen

Der britische Premier Boris Johnson sagte der BBC, er sei immer dagegen gewesen, dass Schwer- und Gewaltverbrecher vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen würden, insbesondere wenn es sich um Terroristen handle. „Es ist sehr wichtig, dass wir solche Gepflogenheiten hinter uns lassen und dass wir die angemessenen Strafen für gefährliche Kriminelle durchsetzen, besonders für Terroristen.“

 

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Regierung und Behörden verlieren zunehmend das Vertrauen der Bevölkerung

Das Vertrauen der Bevölkerung in die Bundesregierung und ihre Behörden hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Bei einer Umfrage im Jahr 2015 hielten noch 81 Prozent der Befragten die politische Stabilität Deutschlands für eine Stärke, berichtet RT Deutsch. 2019 waren bei einer anderen Umfrage nur noch 57 Prozent der Teilnehmer dieser Meinung.

 

Die Allensbach-Chefin Renate Köcher äußerte sich in einem Gastbeitrag für die FAZ über den Vertrauensverlust der Bürger:

„Ein Regierungsbündnis, das von Mitgliedern dieses Bündnisses selbst immer wieder neu in Frage gestellt wird, verliert das Vertrauen der Bürger und beschädigt den Rückhalt für das politische System … Die positive Bilanz, die sich die Koalitionspartner selbst zur Halbzeit ausgestellt haben und die durch eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung auch Unterstützung erfahren hat, wird von den Auseinandersetzungen in der Koalition und die sie tragenden Parteien völlig überlagert.“

Die Bevölkerung verliert teilweise nicht nur das Vertrauen in Regierung und Behörden, sondern auch das Vertrauen in die etablierten Medien. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap hat im Auftrag des Westdeutsche Rundfunks (WDR) eine Umfrage zur Glaubwürdigkeit der Massenmedien durchgeführt. Dabei gingen 37 Prozent der Umfrageteilnehmer davon aus, dass die Politik den Medien Vorgaben in der Berichterstattung macht. Außerdem schätzten 33 Prozent die Informationen der Medien als „nicht glaubwürdig“ ein.

Bezahlbarer Wohnraum für ca. 650.000 Menschen fehlt

In Berlin wird aktuell ein Containerdorf für enorme Kosten rückgebaut. Dieses hatte einen enormen Leerstand. Im Jahr 2018 wurde sogar noch ein Baustopp abgelehnt, trotz des enormen Leerstandes von gut 1500 Plätzen. Aber nicht nur in Berlin stehen Flüchtlingsunterkünfte leer. Das Problem besteht Deutschlandweit. Doch werden die Unterkünfte nicht für Obdachlose hergegeben? Nein, lieber reißt man sie ab und belastet abermals den Steuerzahler, anstatt die Räumlichkeiten für Obdachlose frei zu machen. Das Problem könnte also im Nu erledigt sein. Niemand sollte auf der Straße leben müssen.

 

CC0 1.0 / pixabay.com / ColorandoDaDanci

Aber beleuchten wir die Problematik einmal von einer anderen Seite. Der soziale Wohnungsbau ist rückläufig. Bundesweit fehlt es an 500.000 Sozialwohnungen. Viele Familien können sich keinen bezahlbaren Wohnraum mehr leisten und würden lieber in eine günstigere Wohnung ziehen. Aber ohne Wohnraum wird das nichts. In Berlin z.B. kommen statistisch gesehen auf 1 Wohnung 836 Bewerber. In Hamburg sind es teilweise über 60 Bewerber auf eine Wohnung. Bundesweit gibt es ein Minus von 42.500 Sozialwohnungen zu verzeichnen. In Anbetracht der Tatsache, dass immer mehr Menschen auf Sozialleistungen angewiesen sind, ist dies ein nicht länger hinnehmbarer Trend.

 

Warum verringert sich der Bestand an Sozialwohnungen so drastisch?

Die Erklärung ist einfach. Nach 30 Jahren fallen staatlich geförderte Wohnungen aus der Mietpreisbindung raus und können so am freien Wohnungsmarkt angeboten werden. Mit Blick auf die Profitgier wird dies natürlich auch gemacht. Da nun aber weniger neue Sozialwohnungen gebaut wurden als aus der Mietpreisbindung rausgefallen sind, so hat sich der Bestand an Sozialwohnungen in den letzten 15 Jahren halbiert. Es kommen aber immer mehr Menschen zu uns. Daher ist es dann nicht verwunderlich, dass sich auch die Obdachlosenzahl in den letzten Jahren erhöht hat. Nicht verwunderlich ist deshalb auch, dass ein deutlicher Anstieg ab 2015 zu verzeichnen ist. Erwartet werden bis zu 1,2 Millionen Wohnungslose in den nächsten Jahren. Ein Schelm , wer böses dabei denkt.


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