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Terrorwelle? Drei mutmaßliche Terrorattacken in 3 Tagen

Am 3. Januar tötete ein Messerangreifer einen Mann in dem Pariser Vorort Villejuif und verletzte zwei Frauen. Die Polizei erschoss den Angreifer. Anti-Terror-Spezialisten der Staatsanwaltschaft ermitteln nun wegen Terrorverdacht. Der Angreifer soll bei der Tat “Allahu Akbar” gerufen haben.

 

Am 4. Januar haben deutsche Polizisten einen weiteren Messermann in Gelsenkirchen erschossen. Dem Deutschland Kurier zufolge wollte ein 37 Jahre alte Türke die Polizeiwache Süd stürmen und war dabei mit einem Messer und einem Stock bewaffnet. Laut Augenzeugen ignorierte der Mann mehrere Warnungen und rief “Allahu Akbar”. Woraufhin er von der Polizei erschossen wurde. Ein terroristischer Hintergrund wird nicht ausgeschlossen.

 

Am 5. Januar kam es in der französischen Stadt Metz zu einem weiteren Vorfall. Als die Polizei am Einsatzort eintraf, bedrohte ein Mann mit einem Messer die Sicherheitskräfte, welcher ebenfalls “Allahu Akbar” gerufen haben soll. Er weigerte sich das Messer wegzulegen und wurde von der Polizei niedergeschossen aber nicht lebensgefährlich verletzt. Dem Staatsanwalt Christian Mercuri zufolge sei der Mann „wegen seiner Radikalisierung“ bereits polizeibekannt gewesen.

 

Was alle diese 3 Fälle gemeinsam haben? Die mutmaßlichen Täter waren mit Messern bewaffnet, hatten Migrationshintergrund und riefen “Allahu Akbar”. Alle 3 Vorfälle ereigneten sich innerhalb von 3 Tagen. Dies wirft den Verdacht auf, dass ein gewisser Zusammenhang besteht und es sich hierbei um eine islamistisch motivierte Terrorwelle handeln könnte.

Hamburg: Über 100 Messeropfer in 90 Tagen

CC BY 2.0 – OnkelKrischan (wikimedia.org)

Messerkriminalität stellt in Deutschland zunehmend ein Problem dar. In den letzten Jahren haben die Meldungen über Messerangriffe massiv zugenommen. Statt Problemforschung zu betreiben, sollen Waffenverbotszonen die Lösung sein. Im folgenden Text hat die Redaktion einige aktuelle Fälle zusammengefasst.

 

POL-PPKO: Messerattacke in Ransbach-Baumbach:

Koblenz (ots) – Am Dienstag, 11.06.2019, gegen 19.48 Uhr, wurde ein 23-jähriger Mann aus Ransbach-Baumbach bei einem Angriff mit einem Messer schwer verletzt. Der Tatverdächtige, ein 18-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus dem Westerwaldkreis, wurde am gestrigen Mittwoch, 12.06.2019, festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

 

POL-EU: Mit Messer zugestochen:

Euskirchen (ots) – Sonntagmorgen (02.00 Uhr) kam es zwischen zwei Besuchern (28- und 36 Jährig) eines Lokals an der Kapellenstraße zuerst zu einer verbalen Auseinandersetzung. In deren Verlauf prügelten beide Euskirchener gegenseitig auf sich ein. Als man sich dann trennte, griff der 36-Jähriger seinen 28-Jährigen Kontrahenten mit einem Messer an. Der 28-Jährige Euskirchener wehrte die Angriffe ab und wurde an seinen Unterarmen verletzt. Freunde brachten ihn in ein Krankenhaus. Der namentlich bekannte Angreifer flüchtete vom Tatort.

 

POL-HSK: Messerangriff vor Schnellrestaurant:

Arnsberg (ots) – In der Nacht zu Sonntag eskalierte ein Streit zwischen zwei Personen auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants an der Werler Straße. Ein Mann wurde durch ein Messer lebensgefährlich verletzt.

Nach ersten Erkenntnissen kam es gegen 1:35 Uhr zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 47-jährigen Deutsch-Serben und einem 44-jährigen Arnsberger. Im weiteren Verlauf stach der Ältere dem 44-Jährigen mehrfach in den Schulter- und in den Bauchbereich. Der Mann sackte auf dem Parkplatz zusammen.

 

LPI-NDH: Frau mit Messerstichen lebensgefährlich verletzt:

Nordhausen (ots) – Ein 26-jähriger Mann wurde in der letzten Nacht in Nordhausen vorläufig festgenommen. Er steht im Verdacht, seine 28-jährige Lebensgefährtin mit einem Messer attackiert und schwer verletzt zu haben. Kurz nach 21 Uhr erreichte die Polizei der Notruf, dass eine Frau in der Stolberger Straße mit einem Messer angegriffen worden sei. Die Polizisten entdeckten die schwerstverletzte Frau.

 

POL-OH: Frau mit Messer tödlich verletzt:

Fulda (ots) – Die Staatsanwaltschaft Fulda und das Polizeipräsidium Osthessen ermitteln wegen eines Tötungsdeliktes am Freitagmittag (14.06.) in Künzell. Nach den ersten Erkenntnissen hat ein 55 Jahre alter Mann aus Künzell seine drei Jahre jüngere Ehefrau auf einem Parkplatz in der Peter-Henlein-Straße mit mehreren Messerstichen lebensgefählich verletzt. Die Frau wurde nach der notärztlichen Versorgung am Auffindeort vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, wo sie während der Notoperation verstarb.

 

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