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Umweltschützer wollen Katzen den Freigang verbieten

Seit der Antike erfreut sich der Mensch an den Samtpfoten. Doch Katzen sind gnadenlose Jäger. Aus diesem Grunde wollen 2 Professoren aus den Niederlanden die Hauskatzen einsperren und berufen sich dabei auf EU-Richtlinien. Laut einem Gutachten, welches im „Journal of Environmental Law“ veröffentlicht wurde, heißt es: „Die Raubzüge der Katzen durch die Nachbarschaft könnten illegal sein“.

 

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Die Professoren, Trouwborst und Somsen, berufen sich dabei auch die Vogelschutzrichtlinie der EU und deren Flora-Habitat-Richtlinie. Diese besagt, dass heimische Arten zu schützen sind. Katzen würde nicht darunterfallen, da diese bereits vor Jahrtausenden im Nahen Osten domestiziert wurden und 3370 Arten bedrohen. Weiter wird ausgeführt, dass nur die Katze unbeaufsichtigt draußen herumspaziert. Soll das jetzt heißen, dass Katzen nur noch an der Leine zu führen sind? Leinenpflicht für Katzen?

 

Vogelschützer Lars Lachmann, des deutschen Naturschutzbundes NABU, räumt allerdings ein, dass Katzen vor allem „in unmittelbarer Nähe menschlicher Siedlungen ein ernst zu nehmender Faktor, der partiell zu einem Rückgang von Vogelpopulationen führen kann“, sein könnten. Also doch lieber ein Ausgehverbot? Auch in Australien und Neuseeland wurde diese Debatte bereits geführt. In Australien gelten verwilderte Hauskatzen bereits als massive Bedrohung der heimischen Vogelarten. Die EU hat bereits reagiert und ein Sprecher aus Brüssel meinte dazu lediglich, dass man keinesfalls das Recht auf Freizügigkeit innerhalb der Europäischen Union beschränken wolle: „Das gilt auch für Katzen.“

 

Wenn es nun nach den EU-Richtlinien geht und heimische Arten geschützt werden müssen, dann sollte Störche, Reiher, Adler und Bussarde Flugverbot bekommen. Dann dürfen auch keine Windkraftanlagen gebaut werden, denn da finden jährlich 100.000 Vögel und Fledermäuse ihr Ende an den Rotorblättern. Ebenso Millionen von einheimischen Insekten. Es mutet wirklich etwas seltsam an, womit sich die EU so zu beschäftigen hat.

Horst Seehofer will Gamer-Szene überwachen

Doch Horst Seehofer (CSU) hat nicht nur die Gamer im Visier. Seehofer kündigte nach dem Anschlag in Halle an, dass sechs „rechtsextreme“ Organisationen verboten werden sollen. Dabei will er auch die AfD in die Verantwortung nehmen. „Deshalb wäre die AfD gut beraten, sich von solchen Reden und von solchen Personen klar zu distanzieren. Das erwarte ich als Bundesinnenminister“, sagte Horst Seehofer in Berlin.

 

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Der Aktionismus von Horst Seehofer geht noch weiter. In einem anderen Interview sagte Seehofer: „Intelligente Videoüberwachung und biometrische Gesichtserkennung können zukünftig ein wichtiges Unterstützungsinstrument insbesondere für die Bundespolizei sein“. Und das obwohl Seehofer jüngst die Sicherheitslage an Bahnhöfen als gut bezeichnet hatte.

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„Die Zukunft gehört nicht den Globalisten“

Donald Trump beschrieb in seiner UNO-Rede den großen historischen Konflikt zwischen Globalisierung und nationaler Souveränität (Zitat): „Die wesentliche Kluft, die sich durch die ganze Welt und die gesamte Geschichte zieht, wird wieder einmal offensichtlich. Es ist die Kluft zwischen denen, deren Durst nach Kontrolle sie dazu verleitet zu denken, dass sie dazu bestimmt sind, über andere zu herrschen, und jenen Menschen und Nationen, die nur über sich selbst herrschen wollen“, erklärte Trump den anwesenden Persönlichkeiten.

 

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Trumps Rede sei eine einzige Absage an die multilaterale Weltordnung gewesen, schrieb der Publizist Thilo Kößler in einem Artikel des Deutschlandfunks. Angeblich wäre sie ein exakter Gegenentwurf zur Idee der Vereinten Nationen.

 

Trump zu folge wüssten die Amerikaner, dass in einer Welt, in der andere nach Eroberung und Herrschaft streben, die USA stark und mächtig im Geiste sein müssen. Die freie Welt müsse ihre nationalen Grundlagen annehmen. Es dürfe nicht versucht werden, sie auszulöschen oder zu ersetzen.

 

Donald Trump würde mit seinem Konzept der nationalen Souveränität einem eklatanten Irrtum unterliegen, behautet der Kritiker Thilo Kößler. Doch das sehen Trumps Anhänger völlig anders. Nationale Souveränität sei die einzige Alternative zur Globalisierung der Welt. Die Zukunft gehöre nicht den Globalisten, sondern den Patrioten, sagte der US-Präsident vor UNO.

“Man muss den Leuten sagen, dass apokalyptische Zustände auf sie zukommen”

Eine regelrechte Klimahysterie überzieht die Bundesrepublik. Die Grünen-Politikerin Lisa Badum warnt vor “apokalyptischen Zuständen” wie in Subsahara-Afrika, auf den Pazifikinseln und in Südostasien. “Auch Europa wird keine Insel der Seligen bleiben”, meint die Grünen-Sprecherin.

 

Lisa Badum will in den nächsten 10 Jahren Verbrennungsmotoren abschaffen um das Klima zu retten: “Ein neues Auto fährt 10 oder 15 Jahre, da muss man einfach sagen, ab diesem oder jenem Punkt gibt es keine Verbrenner mehr. Anders geht es nicht. Selbst 2030 ist schon total moderat.”

 

Der sogenannte “Verkehrsexperte” Heiner Monheim geht sogar noch weiter. Er will den privaten Autobesitz massiv einschränken: “Wir brauchen Mut zu einer Entmotorisierungspolitik. Zwei Drittel aller Autos müssen verschwinden und zwar nicht nur von den Straßen, sondern auch von den Parkplätzen.”

 

Doch das reicht der Grünen-Politikerin Lisa Badum noch nicht. Sie will auch Kohle und Ölheizungen verbieten: “Natürlich brauchen wir ein Aus des Verbrenners 2030, sowie den Kohleausstieg bis spätestens 2030 oder ein Verbot von Ölheizungen.” Dies soll durch eine umfassende CO2-Steuer erzwungen werden.

Warum Norwegen und Dänemark den Rundfunkbeitrag abschaffen

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Dänemark wird abgeschafft und verliert durch diese Entscheidung ein Fünftel seiner Einnahmen. Doch in Zukunft soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk mit Steuergeldern aus dem allgemeinen Staatshaushalt finanziert werden.

 

Auch Norwegen hat sich zur Abschaffung des Rundfunkbeitrags entschlossen. Bisher bezahlten die Norweger jährlich mehr als 300 Euro pro Hausstand an Rundfunk- und Fernsehgebühren. Die künftige Steuer beträgt etwa 170 Euro pro Person. Dadurch könnten die Kosten für einige Haushalte deutlich ansteigen.

 

Die Begründung der finnischen Kulturministerin Trine Skei Grande ist bemerkenswert: “Nachrichtenmedien haben einen Wert als demokratische Meinungsmacher, als Kontrollorgan für die Mächtigen und als Verwalter von Sprache, Kultur und gemeinsamer Identität.”

 

So offen würde das in Deutschland kaum ein Politiker zu geben: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist kein medialer Spiegel der Gesellschaft, wie es immer behauptet wird, sondern ein “Kontrollorgan für die Mächtigen”. Welches durch den Rundfunkbeitrag zwangsfinanziert wird.


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