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Krisenvorsorge wegen Blackout-Gefahr in Deutschland

Aufgrund der Energiewende werden die Strukturen der Energieerzeugung immer komplexer. Der Chef des Netzbetreibers Berlin Energie geht davon aus, dass das Risiko von Stromausfällen wie in Berlin-Köpenick Ende Februar zunehmen könnte. 31.000 Haushalte waren damals von der Stromversorgung abgeschnitten.

 

Die Infrastruktur in Deutschland ist sehr sensibel. Ein längerer Stromausfall kann in unterschiedlicher Hinsicht ein enormes Sicherheitsrisiko darstellen. Supermärkte, Banken, Krankenhäuser, Flughäfen, Zugverkehr und zum Beispiel Verkehrsampeln sind auf dauerhafte Stromversorgung angewiesen.

 

Sollte es zu einem längeren und flächendeckenden Stromausfall in Deutschland kommen, müssen die Bürger auch mit Plünderungen und zunehmender Kriminalität rechnen. Deswegen empfiehlt auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz den Bürgern ausreichend Notvorräte anzulegen.

 

„Bürger werden angehalten, sich einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen anzulegen“, heißt es in einem Zivilschutzkonzept des Bundes.

Berliner Verkehrssenatorin: „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

In einer Rede zur Zukunft der Mobilität hat die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther den politischen Fahrplan der nächsten Jahre offenbart: „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“, berichtet der Berliner Tagesspiegel.

 

Die Berliner sollen zukünftig verstärkt öffentliche Verkehrsmittel benutzen, sich Autos mit mehreren Personen teilen oder einfach mit dem Fahrrad fahren. „Je weniger Autos auf der Straße, desto mehr Platz für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind“, meint die Verkehrssenatorin Regine Günther.

 

Doch wer entscheidet, wer “wirklich auf das Auto angewiesen” ist? Etwa die Grünen? Tatsächlich plant scheinbar auch die Bundesregierung zukünftig das selbstständige Autofahren weitgehend abzuschaffen. Dies offenbarte Bundeskanzlerin bei einem Besuch eines wissenschaftlichen Zentrums in Argentinien.

 

“Wir werden in 20 Jahren nur noch mit Sondererlaubnis selbständig Auto fahren dürfen”, sagte die Angela Merkel (CDU) im Rahmen einer Diskussion über wirtschaftliche Entwicklung und Globalisierung. In dieser Hinsicht scheinen sich die Bundeskanzlerin und die Berliner Verkehrssenatorin einig zu sein.


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