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Quellenangabe: CC BY-SA 4.0 / Polizei Berlin / wikimedia.org



Sicherheitsbehörden bereiten sich in Großübung auf Terrorwelle vor

Die baden-württembergischen Sicherheitsbehörden rechnen mit einer bundesweiten Terrorwelle. Vor diesem Hintergrund wird im Oktober eine riesige Großübung mit etwa 2500 Teilnehmern durchgeführt. Dabei soll es sich um die bisher größte Übung dieser Art handeln. Auch die Bundeswehr wird sich daran beteiligen.

In dem geplanten Szenario kam es in den Wochen zuvor in ganz Deutschland bereits zu mehreren Terroranschlägen mit mehr als 120 Toten. Als Höhepunkt der Übung wird ein weiter Terroranschlag simuliert mit etwa 30 Todesopfern und bis zu 70 Verletzten.

 

CC BY-SA 4.0 / Rheinmetall Defence / wikimedia.org

Die Polizei ist mit der simulierten Krisensituation so überfordert, dass sie die Hilfe der Bundeswehr anfordern muss. Bei dem Szenario wird der gesamte Ablauf vom ersten Schuss bis zur Versorgung der Opfer geübt, erklärte der Projektleiter Daniel De Giuli vom Landespolizeipräsidium.

 

Die Aufgabe der Bundeswehr wird sein, die Verletzten mit schweren und gepanzerten Fahrzeugen aus der Gefahrenzone zu bergen und Sprengstoff zu beseitigen, sagte Oberstleutnant Frank Peter Thomas vom Landeskommando der Bundeswehr.

 

CC BY 2.0 – U.S. Army photo by Spc. Lloyd Villanueva (fickr.com)

Die Großübung findet auf dem Truppenübungsplatz im Kreis Sigmaringen statt. Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, werden Hütten und Masten für Mobilfunk aufgestellt.

 

Die Übung wird vom 18. bis 19. Oktober stattfinden und voraussichtlich werden sich unter anderem 1000 Polizisten und 270 Soldaten daran beteiligen. Die Kosten liegen bei etwa 250.000 Euro. Offensichtlich rechnen die Sicherheitsbehörden mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Deutschland.



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