Quellenangabe: CC BY-SA 3.0 - Symbolbild - 9EkieraM1 (wikimedia.org)



Kommission fordert jährliche Erhöhung des Rundfunkbeitrags

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland gehört zu den Teuersten der Welt. Er kostet jährlich bis zu 8 Milliarden Euro, welche durch den Beitragsservice eingetrieben werden. Doch das ist den Verantwortlichen scheinbar noch nicht genug. Die Rundfunkkommission der Länder hat sich für eine automatische Erhöhung des Rundfunkbeitrags ausgesprochen.

Laut einer Studie hat der Beitragsservice allein im Jahr 2015 über 8,4 Milliarden Euro durch Rundfunkbeiträge eingenommen. Der Direktor des Instituts für Wettbewerbsökonomik in Düsseldorf, Justus Haucap hat im Auftrag vom Prometheus-Institut ein Gutachten verfasst, welche die Effektivität des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Frage stellt.

 

Die Durchschnittsvergütung eines ARD-Mitarbeiters liegt bei etwa 9.021 Euro im Monat. Ein enormer Betrag der selbst Angestellte von Bayer (8.216 Euro), Volkswagen VW (7.336 Euro) und Lufthansa (4.940 Euro) staunen lässt.

 

Trotz dieser enormen Kosten fordert die Rundfunkkommission eine jährliche Erhöhung des Rundfunkbeitrags, berichtet FOCUS unter Berufung auf den Fachdienst „Medien-Korrespondenz“. Kritiker meinen, dass der Rundfunkbeitrag bereits jetzt schon zu hoch ist.

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