„Radikal Klima“: Umweltaktivisten gründen politische Partei – News 23

„Radikal Klima“: Umweltaktivisten gründen politische Partei

Die Berufsschullehrerin Denise Ney, welche als Aktivistin in den sogenannten Klimabewegungen „Fridays for Future“ (FFF) und „Extinction Rebellion“ (XR) tätig ist, sagte in einem Interview, dass sich eine neue Partei mit dem Namen „Radikal Klima“ in der Gründung befindet. Scheinbar soll hier ein weiterer parlamentarischer Arm der Klimabewegung aufgebaut werden. Teile dieser Klimabewegung wurden im Verfassungsschutzbericht 2019 als „linksextremistisch“ eingestuft.

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Protestbewegungen wie „Fridays for Future“ (FFF), „Extinction Rebellion“ (XR) oder „Ende Gelände“ haben in den vergangen Jahren massiven Zulauf erhalten. Diese Bewegungen drohen von Linksextremisten unterwandert zu werden, berichtet die WELT unter Berufung auf den Jahresbericht 2019 vom Berliner Verfassungsschutz. Der Ableger von „Ende Gelände“ in Berlin wird darin explizit als „linksextrem“ eingestuft. „Ende Gelände“ besetzt bundesweit Tagebaureviere und versucht damit, einen sofortigen Ausstieg aus der Kohleverstromung durchzusetzen.

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Dem Jahresbericht 2019 zufolge nutzen Linksextremisten die Klima- und Anti-Kohle-Bewegung, um eine „gezielte Diskreditierung von Staatlichkeit“ durchzusetzen. „Darüber hinaus versuchen sie, die – zumeist jungen – Klimaakteure zu vereinnahmen und zu radikalisieren“, zitiert die WELT den Verfassungsschutzbericht. In einer Analyse vom November 2019 warnte der Verfassungsschutz vor einer Welle von Gewalttaten. Radikale „Umweltschützer“ könnten unter dem Deckmantel von „Klima-Protesten“ in ganz Deutschland Anschläge verüben. Als mögliche Ziele werden Autos, Luxusschiffe, Flughäfen und große Tierhaltungs-Betriebe genannt.

Das nationale Netzwerk zur Terrorismusbekämpfung in Großbritannien “Counter Terrorism Policing” hat Berichten zufolge eine Liste mit Organisationen veröffentlicht, welche teilweise als extremistisch und terroristisch eingestuft wurden. Neben Gruppierungen wie “Combat 18”, “National Action” oder der kurdischen Milizen YPG, werden dort auch die Logos von Greenpeace un Extinction Rebellion (XR) aufgelistet. Nun soll offensichtlich ein weiterer parlamentarischer Arm dieser teils als extremistisch eingestuften Klimabewegung aufgebaut werden. Eine Partei mit dem Namen „Radikal Klima“ befindet sich derzeit im Aufbau, sagte die Berufsschullehrerin Denise Ney in einem Interview mit dem Deutschlandfunk.

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