Category Archive : Polizeimeldung

Schwerpunktmaßnahmen der Bundespolizei in Zügen im Ruhrgebiet

BPOL NRW: Bundespolizei führt Schwerpunktmaßnahmen in Zügen im Ruhrgebiet durch

Dortmund/Gelsenkirchen/Hagen (ots) – Die Bundespolizei hat in den vergangenen Abend- und Nachtstunden auf verschiedenen Bahnstrecken im Ruhrgebiet Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Ziel dieser Maßnahmen war, neben einer starken und offenen Präsenz in den Abendstunden, auch den Fahndungsdruck zu erhöhen.

 

CC BY-SA 2.0 –
Maik Meid
(flickr.com)

Die Bundespolizei hat am vergangenen Freitag und Samstag (7./8. Juni) in den Abend- und Nachtstunden Schwerpunktkontrollen in Zügen durchgeführt. Neben eigenen Einsatzkräften der Dortmunder Bundespolizei, kamen auch Beamte der MKÜ (Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit) der Bundespolizei zum Einsatz. “Ziel unserer Schwerpunktmaßnahmen war einerseits, eine starke und offene Präsenz auch in Zügen zu zeigen, andererseits jedoch ebenfalls den Fahndungsdruck zu erhöhen”, so Sven Srol, stellvertretender Leiter der Dortmunder Bundespolizei. Die Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei erstreckten sich auf unterschiedliche Züge der Bahnstrecken zwischen Dortmund – Hagen, Bochum – Hagen, Dortmund – Bochum sowie Bahnhöfen und Haltepunkten der entsprechenden Routen. Insgesamt haben Bundespolizisten während des Einsatzes etwa 300 Personen in Zügen und Bahnhöfen überprüft. Hierbei wurden 16 Personen angetroffen, die von unterschiedlichen Staatsanwaltschaften wegen diverser Straftaten gesucht worden sind (Aufenthaltsermittlungen). Nachdem ihre Personalien aufgenommen wurden, konnten sie ihren Weg fortsetzen.

 

Symbolbild: CC BY-SA 2.0 – Peter (flickr.com)

Gegen drei deutsche Staatsangehörige im Alter von 19, 30 und 31 Jahren wurden Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet. Ein 18-jähriger deutscher Staatsangehöriger aus Hamm muss sich wegen Diebstahls verantworten. Bei seiner Überprüfung haben Bundespolizisten drei Armbanduhren aufgefunden. Er gab später zu, dass diese bei einem Umzug gestohlen wurden. Ein 38-jähriger deutscher Staatsangehöriger wurde von Einsatzkräften am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen überprüft. Bei dem Mann aus Essen wurde ein Einhandmesser, Springmesser, Teleskopschlagstock sowie eine geringe Menge Amphetamine aufgefunden. Gegen ihn wurden Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

 

Auch zukünftig wird die Bundespolizei Schwerpunktmaßnahmen durchführen und so ihre Präsenz in Zügen und Bahnhöfen erhöhen.

 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin
Bundespolizeiinspektion Dortmund
Achim Berkenkötter

Telefon: 0171/305 5131
E-Mail: presse.do@polizei.bund.de
Twitter: https://twitter.com/BPOL_NRW

Untere Brinkstraße 81-89
44141 Dortmund

www.bundespolizei.de

 

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Polizei sucht Zeugen nach Angriffen mit Stichwaffen in Hamburg

Zeugenaufruf nach Straßenraub in Hamburg-Wilhelmsburg

Hamburg (ots) – Tatzeit: 08.06.2019, 22:00 Uhr Tatort: Hamburg-Wilhelmsburg, Neuenfelder Straße

Bei einem Straßenraub in Wilhelmsburg erlitt ein 29-jähriger Mann eine Stichverletzung in den Oberkörper. Die Polizei sucht Zeugen.

 

CC BY-SA 3.0 – Frank (wikimedia.org)

Der Geschädigte wurde am Samstagabend in der Neuenfelder Straße von mehreren bislang unbekannten Tätern auf sein in Hand gehaltenes Smartphone angesprochen und zur Herausgabe aufgefordert. Der 29-Jährige weigerte sich und stieß einen der Männer von sich weg. Hierbei verspürte der Geschädigte plötzlich einen Stich im Bereich seiner linken Achsel. Die Täter flüchteten anschließend ohne Beute in unbekannte Richtung.

 

Erst nach etwa 30 Minuten entschloss sich der 29-Jährige, die Rettungskräfte zu alarmieren. Er wurde im weiteren Verlauf mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert. Lebensgefahr besteht nicht. Wodurch die Stichverletzung verursacht wurde, ist derzeit nicht bekannt. Bei den Tätern soll es sich um zwei oder drei Männer “südländischen” Aussehens gehandelt haben. Eine weitere Beschreibung liegt derzeit nicht vor.

 

Das Raubdezernat der Region Harburg (LKA 184) führt die weiteren Ermittlungen.

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

 

POL-HH: 190610-5. Zeugenaufruf nach gefährlicher Körperverletzung in Hamburg-St. Pauli

Hamburg (ots) – Tatzeit: 09.06.2019, 03:50 Uhr Tatort: Hamburg-St. Pauli, Neuer Pferdemarkt

Symbolbild: CC BY-SA 2.0 – Peter (flickr.com)

Ein 22-jähriger Mann wurde am frühen Sonntagmorgen aus einer Personengruppe heraus mit einem Messer verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Nach den bisherigen Erkenntnissen war es vor einem Lokal am Neuen Pferdemarkt zwischen einem 22-Jährigen und seiner Freundin zu einem Streit gekommen. Im weiteren Verlauf soll es zu einem Streit und einer körperlichen Auseinandersetzung mit sieben oder acht Männern gekommen sein. Hierbei erlitt der 22-Jährige eine stark blutende, potenziell lebensgefährliche Messerstichverletzung in den Leistenbereich. Die Täter flüchteten anschließend in unbekannte Richtung.

 

Der Verletzte wurde zunächst von Passanten betreut. Um die Blutung zu stillen, legten die alarmierten Polizeibeamten im Rahmen ihrer Erste-Hilfe-Maßnahmen ein Tourniquet an. Der Mann wurde im weiteren Verlauf mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus transportiert und dort operiert. Lebensgefahr besteht nicht.

 

Die mit 12 Funkstreifenwagen durchgeführten Fahndungsmaßnahmen führten nicht zur Festnahme der Täter. Eine Beschreibung liegt bislang nicht vor.

 

Dass die Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) die Hintergründe der Auseinandersetzung im Rahmen der ersten Ermittlungen nicht weiter erhellen konnten, dürfte auf die Aussagebereitschaft der Beteiligten zurückzuführen sein.

 

Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können oder Beobachtungen gemacht haben, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 040/4286-56789 beim Hinweistelefon der Polizei Hamburg oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Hamburg
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Florian Abbenseth
Telefon: +49 40 4286-56213
E-Mail: polizeipressestelle@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg

 

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Bombendrohung am Flensburger Bahnhof

Flensburg (ots) – Heute Abend gegen 19.00 Uhr ging eine telefonische Bombendrohung gegen den Flensburger Bahnhof bei einer Polizeidienststelle ein. Einsatzkräfte von Landes- und Bundespolizei wurden zum Bahnhof entsandt. Ein Regionalzug, der in Richtung Hamburg abfahren sollte wurde im Bahnhof gestoppt und evakuiert. Ein Zugbegleiter gab gegenüber den Einsatzkräften an, ein Paket unter einem Sitz im Zug entdeckt zu haben.

 

Polizeifoto Flensburg

Der Zugverkehr in und aus dem Bahnhof wurde gestoppt, der Bahnhof evakuiert. Auch wurden umliegende Straßen gesperrt. Der Kampfmittelräumdienst wurde angefordert und röntgte den Karton. Nachdem keine verdächtigen Substanzen entdeckt wurden, öffneten die Spezialkräfte den zugeklebten Gegenstand. Es befanden sich Kuchen und Muffins (siehe Bild) darin.

 

Sprengstoffspürhunde der Landes- und Bundespolizei durchsuchten noch die Bahnhofshalle, die Bahnsteige und den Zug. Gegen 22.000 Uhr konnte Entwarnung und der Bahnhof für den Publikumsverkehr frei gegeben werden. Vor Ort waren ca. 20 Beamte der Landes- und Bundespolizei, die Berufsfeuerwehr Flensburg sowie zwei Notfallmanager der Deutschen Bahn.

 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Flensburg

Valentinerallee 2a 24941 Flensburg

Pressesprecher Hanspeter Schwartz

Telefon: 0461/3132-104 o.

Mobil: 0160/8946178

Fax: 0461/ 31 32 – 107

E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de

http://www.bundespolizei.de

Twitter: @bpol_kueste

 

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Fehlalarm: Täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen in Schule sichergestellt

Bochum (ots) – Am heutigen 7. Juni, gegen 10 Uhr, ging bei der Leitstelle im Bochumer Polizeipräsidium der Anruf eines besorgten Bürgers ein. Der Zeuge hatte mehrere Jugendliche beobachtet, die mit einem Gewehr hantierten, an dem ein größeres Zielfernrohr angebracht war. Wenig später bewegte sich die Gruppe in Richtung einer in der Nähe gelegenen Schule.

 

Creative Commons (CC0) – pexels.com

Dass sie dadurch einen kräfteintensiven Polizeieinsatz ausgelöst haben, wussten die Jugendliche zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zivilpolizisten hatten sich bereits mit der Schulleitung in Verbindung gesetzt und herausgefunden, dass die Schüler dort in die achte Klasse gehen.

 

Noch im Klassenraum stellten die Beamten nicht nur das Gewehr, sondern auch eine Pistole sicher. Ein 14-Jähriger hatte die Waffen in einer Gitarrentasche verstaut.

 

Das einzig “Gute” an diesem Fall: Es handelt sich zum Glück “nur” um täuschend echt aussehende Softairwaffen (siehe Foto) und der unbedarfte Bochumer Junge hatte sich einfach nichts dabei gedacht.

 

Nochmals ganz deutlich: Diese Softairwaffen haben aber in der Öffentlichkeit und gerade in einer Schule einfach überhaupt nichts zu suchen!

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Pressestelle
Volker Schütte
Telefon: 0234-909 1021
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
https://www.polizei.nrw.de/bochum/

 

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Warnung vor neuer Betrugsmasche per Telefonansage

Derzeit gehen bei der Aachener Polizei, vermehrt aus dem Bereich Brand, Hinweise auf eine offenbar neue perfide Betrugsmasche ein. Durch eine automatisierte Tonbandansage wird der/dem Angerufenen mitgeteilt, dass ein Strafverfahren gegen sie/ihn bei der “Strafvollstreckungsbehörde Stuttgart” geführt würde. Darauf folgt die Aufforderung die Taste “1” auf dem Telefon zu betätigen, falls die/der Angerufene eine außergerichtliche Einigung wünscht. Betroffen sind wieder vornehmlich ältere Menschen. Zu einem Vermögensschaden ist es nach derzeitigem Stand der Ermittlungen noch nicht gekommen. Ebenso ist noch unklar, welche Konsequenzen das Befolgen der Aufforderung hätte.

Creative Commons (CC0) – pexels.com

Die Polizei Aachen rät: Folgen Sie nicht den Anweisungen der automatischen Ansage und legen Sie auf! Informieren Sie Verwandte und Bekannte über diese Masche. Verständigen Sie die Polizei unter der Rufnummer 0241/9577-31301 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der Nummer 0241/9577-34210. (am)

 

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Zahlreiche Betrüger geben sich als Polizisten aus

Als Polizist gab sich ein Betrüger in Ulm aus:

 

Ulm (ots) – Wie die Polizei mitteilt, rief ein Unbekannter bereits vergangenen Mittwoch bei einer Ulmerin an. Er gab sich als Polizist aus und täuschte einen Einbruch in der Nachbarschaft der Frau vor. Nun hätten seine Kollegen den Täter festgenommen. Er erzählte der Seniorin, dass die Einbrecher mit Angestellten von Geldinstituten zusammenarbeiten würden. Deshalb sei ihr Erspartes bei der Bank nicht mehr sicher. Weiterlesen…

 

Sylt: Vorsicht – falsche Polizisten rufen an:

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Sylt (ots) – Auf Sylt kommt es am heutigen Montag (03.06.19) wieder vermehrt zu Anrufen von falschen Polizisten. Diese rufen vornehmlich ältere Menschen an und fragen gezielt nach Wertsachen und Geld im Hause. Häufig teilen sie mit, dass Einbrecher festgenommen wurden und man Hinweise auf einen bevorstehenden Einbruch bei den Angerufenen gefunden habe. Außerdem redet man den Leuten ein, dass Banken und Sparkassen das Ersparte bei Seite schaffen würden und schickt die Senioren mit einer vorgegebenen Geschichte in das Geldinstitut, um das Geld abzuheben. Die falschen Polizisten bieten dann an, das Geld und die Wertsachen in Verwahrung zu nehmen. Weiterlesen…

 

Vorsicht “Falsche Polizisten” in Dornstadt:

 

Ulm (ots) – Sechs Anzeigen verzeichnete die Polizei in Dornstadt am Montag. Hauptsächlich ältere Menschen erhielten um die Mittagszeit Anrufe von den Betrügern. So auch ein 78-Jähriger. Ein vermeintlicher Polizist teilte mit, dass Einbrecher in der Nachbarschaft festgenommen wurden. Bei den Einbrechern fand die Polizei angeblich auch einen Notizzettel, wo der Name des Angerufenen vermerkt war. Der Senior wurde misstrauisch und verständigte die richtige Polizei. Weiterlesen…

 

Falsche Polizisten holen Geld von Seniorin ab:

 

CC BY 2.0 – Marco Verch Professional Photographer (flickr.com)

Recklinghausen (ots) – In Dorsten haben Betrüger mit einer perfiden, aber bekannten Masche einer Seniorin einen fünfstelligen Geldbetrag abgenommen. Die Betrüger gaben sich als Kripobeamte aus und berichteten von einer Festnahme. In dem Telefonat redeten sie eindringlich auf die Frau ein und brachten sie dazu, Geld von ihrem Konto abzuheben. Angeblich müsse überprüft werden, ob es sich um Falschgeld handelt. Die Anrufer brachten die Frau sogar dazu, skeptische Nachfragen einer Bankmitarbeiterin mit Ausreden zu beantworten. Später gab sie ihre Ersparnisse an einen Mann – dem angeblichen Kripobeamten-, der an ihrer Haustür klingelte. Weiterlesen…

 

“Falsche Polizisten” treiben weiterhin ihr Unwesen:

 

Heiden/Kreis Borken (ots) – Mit der Masche des “falschen Polizisten” versuchen Betrüger weiterhin, vor allem ältere Betroffene zu verunsichern und am Ende um Geld und Wertsachen zu bringen. So haben sich in den vergangenen Tagen mehrere Betroffene aus Heiden gemeldet, bei denen es die Gauner probiert haben – zum Glück ohne Erfolg.

 

Die Vorgehensweise ist im Grunde immer die Gleiche: Die Unbekannten rufen an, geben sich als Polizeibeamte aus und tischen ihren Gesprächspartnern die frei erfundene Geschichte über festgenommene Einbrecher auf, die es auch auf ihr Hab und Gut abgesehen hätten. Die Betrüger geben vor, einen Kollegen vorbeischicken zu wollen, der die Wertsachen der Opfer “in Sicherheit” bringen wolle. Weiterlesen…

 

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BKA: Steigende Fallzahlen bei der Sprengung von Geldautomaten

Wiesbaden (ots) – Gestohlen, aufgehebelt, gesprengt oder technisch manipuliert – die Angriffe auf Geldautomaten erfolgten auch 2018 auf sehr unterschiedliche Weise. Einen Anstieg um etwa 18 Prozent auf rund 590 Taten registrierte die deutsche Polizei in Fällen des besonders schweren Diebstahls von und aus Geldautomaten – den sogenannten physischen Angriffen.

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Dazu gehören, mit einem Anteil von rund 63 Prozent, die insgesamt 369 versuchten und vollendeten Sprengungen von Geldautomaten. Ein Vorgehen, welches sich die Täter zunehmend zu Eigen machen. Wurden vor zehn Jahren nur 19 Sprengungen und 14 Sprengversuche von Geldautomaten gezählt, stieg die Fallzahl nun auf einen neuen Höchststand.

 

Die Tatorte lagen insbesondere in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Täter entwendeten insgesamt rund 18 Millionen Euro Bargeld. Hinzu kommen Sachschäden in Millionenhöhe, die die Sprengkraft der Explosionen an den Geldautomaten, deren Aufstellungsorten und mitunter auch an benachbarten Gebäuden verursachte. Die Zahl der identifizierten Tatverdächtigen stieg auf 128 Personen – eine Zunahme um rund 38 Prozent gegenüber 2017. Hierzu trug unter anderem die erfolgreiche Zerschlagung von Tätergruppierungen aus den Niederlanden und Polen bei.

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Eine rückläufige Entwicklung der Fallzahl ist hingegen beim “Skimming”, einer technischen Manipulation von Geldautomaten, festzustellen. Obwohl die Täter ihre hierfür verwendeten Geräte technisch weiterentwickelten ging die Fallzahl um rund 10 Prozent zurück – auf 449 polizeilich registrierte Fälle in 2018. Eine Entwicklung, die auch auf die sich stetig verbessernde Sicherung der Geldautomaten, etwa gegen die Installation von Kartenlesern zur Ausspähung von Kartendaten, zurückzuführen ist.

 

Die mit Abstand meisten Angriffe geschahen in Berlin: 343 Fälle wurden in der Hauptstadt registriert. Opfer wurden dort oftmals Touristen aus dem außereuropäischen Ausland, deren Zahlungskarten noch nicht mit dem EMV-Chip gesichert waren.

 

Weil das Skimming immer schwieriger wird, ändern sich die Tatmuster. So gingen die Täter 2018 verstärkt dazu über, Schadsoftware auf die Rechner einzelner Geldautomaten aufzuspielen oder komplette Netzwerke, in denen Zahlungskarteninstitute ihre Geldautomaten technisch miteinander verbunden haben, mittels Schadsoftware zu infiltrieren.

 

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Bundeslagebild:

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/AngriffeGeldautomaten/angriffeGeldautomatenBundeslagebild2018.html

 

Rückfragen bitte an:

Bundeskriminalamt
Pressestelle

Telefon: 0611-551 3083
Fax: 0611-551 2323
www.bka.de

 

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Falscher Wasserwerker erbeutet große Menge Goldschmuck

Gegen 11:05 Uhr öffnete der 79-jährige Senior dem angeblichen Wasserwerker die Haustür. Der fremde Mann gab an, dass er von den Stadtwerken sei und zeigte auf ein Schild, welches er an seiner Kleidung trug. Er äußerte, dass in der Straße etwas nicht in Ordnung sei und er das Wasser in den Wohnungen abstellen müsse.

 

Creative Commons (CC0) – pexels.com

So gelangte der Täter in die Wohnung. Er bat den 79-Jährigen ins Badezimmer und stellte den Wasserhahn an. Der Essener sollte beobachten, ob das Wasser weniger werden würde. Der Tatverdächtige selbst verließ das Badezimmer. Diese Zeit nutze er vermutlich, um in anderen Räumen nach Bargeld und Schmuck zu suchen. Währenddessen habe er durchgehend mit dem Bewohner kommuniziert, gefragt, ob das Wasser noch laufe oder ob es schon weniger werde.

 

Nach zwanzig Minuten verließ der angebliche Wasserwerker die Wohnung. Zu einem späteren Zeitpunkt bemerkte das Ehepaar den Verlust ihres Goldschmucks. Der mutmaßliche Betrüger ist zirka 40 Jahre alt, zirka 170 cm groß mit einer schlanken Statur und dunkelblonden kurzen Haaren. Bekleidet war er mit einer schwarzen längeren Strickweste. Möglicherweise hatte der Mann ein Tattoo am Hals.

 

Die Polizei sucht dringend nach Zeugen, die den Mann im Bereich Humboldtstraße/ Regenbogenweg/ Sonderwerkstraße beobachtet haben und weitere Hinweise geben können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0201/829-0 entgegen. /JH

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de

 


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Menschenhandel, Prostitution und Scheinehen: Erneut zerschlägt die Bundespolizei zwei Schleuserringe

So wurden im Rahmen von zwei unabhängigen Ermittlungsverfahren in fünf Bundesländern insgesamt 44 Wohnungsdurchsuchungen durchgeführt und mehrere Haftbefehle vollstreckt. Über 800 Einsatz- sowie Spezialkräfte der Bundespolizei waren im Einsatz.

 

CC BY-SA 2.0 –
Maik Meid
(flickr.com)

Der Vollstreckung der gerichtlichen Beschlüsse sind zum Teil mehrjährige, akribische Ermittlungen der Bundespolizeiinspektionen Kriminalitätsbekämpfung Halle und Köln vorausgegangen. Sachleitend waren hierbei die Staatsanwaltschaften Leipzig und Aachen. Zudem erfolgte eine Zusammenarbeit mit Europol.

 

Die Ermittler in Halle gingen hierbei gegen eine 61-köpfige Tätergruppierung vor, die bandenmäßig Scheinehen zwischen EU-Bürgern und indischen sowie pakistanischen Staatsangehörige organisierten. Die eingeschleusten Ausländer zahlten der Bande für die Vermittlung von falschen oder verfälschten Eheschließungsurkunden und sonstigen Dokumenten zwischen 15.000 Euro und 22.000 Euro, umso – scheinbar legal – dauerhaft in Deutschland bleiben zu können.

 

Link zur Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Pirna:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/74159/4319693.

 

Im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Köln wurden die Beamten mit einem gänzlich anderen Phänomen konfrontiert. Den Tätern konnte hier nachgewiesen werden, Scheinfirmen zur Vermittlung von Künstlern, Artisten und Tänzern aus Afrika und Russland zu betreiben. Fingierte Arbeitsverträge und Bescheinigungen über Krankenversicherungen wurden zur Visabeantragung genutzt, um den überwiegend afrikanischen Staatsangehörigen so die Einreise nach Deutschland zu ermöglichen. Die so eingeschleusten Personen wurden anschließend durch die Beschuldigten ausgebeutet, zum Teil zur Prostitution gezwungen und unter menschenunwürdigen Bedingungen untergebracht.

 

Link zur Pressemitteilung der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70116/4320304.

 

Der Präsident des Bundespolizeipräsidiums, Dr. Dieter Romann, zu dem Ermittlungserfolg:

“Der hochprofessionellen Ermittlungsarbeit unserer Mitarbeiter in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Staatsanwaltschaften und in einem Fall auch mit Europol ist es zu verdanken, dass heute ein erneuter Schlag gegen bandenmäßig organisierte Schleuserstrukturen gelungen ist. Es ging den Beschuldigten hier offensichtlich nicht um humanitäre Fluchthilfe, sondern ausschließlich um maximalen Profit. Das Leid der Betroffenen wurde dabei bewusst in Kauf genommen.”

 

Detaillierte Informationen zu den Ermittlungen können den beigefügten Pressemitteilungen der Bundespolizeidirektionen entnommen werden.

 

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
Ivo Priebe
Telefon: (0331) 9799 79410
Fax: (0331) 97 99 93 895
E-Mail: presse(at)polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

 


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