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Creative Commons - 9may2015Moscow-01 (Vitaly V. Kuzmin)

NATO-Propaganda warnt vor russischer Militärübung
 

Die NATO führt eine Großübung nach der Anderen durch und rückt dabei immer näher an die russische Grenze. Doch die Bedrohung geht “selbstverständlich” nur von Russland aus. “Voller Sorge verfolgen die baltischen Nato-Staaten den Auftakt des russischen Herbstmanövers”, heißt es in der FAZ.

 

Der FAZ-Redakteur Lorenz Hemicker meint, dass der Westen “seit Monaten voller Sorge” auf das russische Großmanöver „Sapad“ blickt. Tatsächlich blickt Russland “voller Sorge” auf das NATO-Großmanöver „Aurora 17“. Doch die Bedrohung geht “immer” nur von Russland aus, wenn man der NATO-Propaganda Glauben schenkt.

 

Lorenz Hemicker empfiehlt Russland in seinem FAZ-Artikel das Militärmanöver „Sapad“ abzubrechen um ein positives Zeichen an die osteuropäischen NATO-Staaten zu senden. Doch warum empfiehlt er nicht der NATO das Militärmanöver „Aurora 17“ abzubrechen um ebenfalls ein positives Zeichen an Russland zu senden?

 

Unter dem Titel „Aurora 17“ findet vom 11. bis zum 29. September das größte Militärmanöver auf schwedischem Boden seit einem Vierteljahrhundert statt. Über 19.000 schwedische Soldaten sollen sich an der Ostsee gemeinsam mit zahlreichen NATO-Staaten auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten.

 

Fast Zeitgleich trainiert Russland vom 14. bis zum 20. September die allgemeine Landesverteidigung (Sapad 2017).  Doch das sieht die NATO gar nicht gerne. „Es wird hier eine stärkere Militärpräsenz, eine verdoppelte Luftraumüberwachung und mehr US-Truppen, Ausrüstung und Schiffe während der Zapad-Übung geben“, sagte die litauische Präsidentin.

 

Creative Commons – 9may2015Moscow-01

(Vitaly V. Kuzmin)



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