Quellenangabe: "Noble Jump 2017": CC0 1.0 - Defensie (wikimedia.org)



Bundeswehr kehrt von Großübung aus Polen zurück

Vom 24. Mai bis 14. Juni fand die Nato-Übung “Noble Jump 2019” in Polen statt. Zu Lande, zu Wasser und über den Luftweg wurden deutsche, niederländische und norwegische Truppen nach Polen verlegt. Laut der Schweriner Volkszeitung haben sich etwa 2500 Soldaten, rund 600 Fahrzeuge sowie 70 Panzer und gepanzerte Wagen aus Deutschland an dem Manöver beteiligt.

Nach Angaben des Bundeswehr-Landeskommandos Sachsen sollte bei der Mililtärübung vor allem die rasche Reaktions- und Verlegefähigkeit der NATO-Speerspitze im Mittelpunkt stehen, berichtet RT Deutsch.

 

Public Domain (CC0) – U.S. Army photo by Sgt. Kris Bonet (wikimedia.org)

Unter anderem haben sich große Teile des Versorgungsbataillons 141 aus Luttmersen an dem Manöver beteiligt, welches zur Speerspitze der NATO gehört und die Versorgung der schnellen Eingreiftruppe leitet, heißt es in der Hannoversche Allgemeine.

 

Die Großübung fand im Rahmen des NATO-Programms “Very High Readiness Joint Task Force” (VJTF) statt. Vor fünf Jahren war die VJTF als Reaktion auf die sogenannte “Annexion” der Krim durch Russland beschlossen und etabliert worden, erklärte Cornelia Riedel von der Informationsstelle der Bundeswehr.

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  1. Videos über diese Übung zeigen, dass wesentlich mehr Fahrzeuge und Personal nach Polen gefahren sind und in den Masuren entlang der russischen Grenze in Stellung gebracht wurden. Es sieht so aus, als ob das Manöver Nobel Jump 2019 als Tarnung für Kriegsvorbereitungen entlang der russischen Grenze gedient hatte.

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