Quellenangabe: CC BY 2.0 - Marco Verch (flickr.com)



Mieten steigen schneller als das Einkommen der Mieter

Wohnen in Deutschland wird immer teurer und die Wohnungsangebote immer weniger. Die Mieten von neuen Mietverträgen steigen fast doppelt so schnell wie das Einkommen der Mieter. Das hat eine kleine Anfrage an die Bundesregierung ergeben.

Eine Datenauswertung des Bundestages geht davon aus, dass die Nominaleinkommen im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr bundesweit durchschnittlich um etwa 2,5 Prozent gestiegen sind. Doch die Miete bei Erst- und Wiedervermietungen stieg im Durchschnitt um 4,5 Prozent, meldet WELT.  So gesehen haben viele Mieter immer weniger Geld in der Tasche, weil die Miete schneller wächst als das Einkommen.

 

Im ersten Quartal 2018 war die Entwicklung besonders deutlich. Der Nominallohnindex stieg zwar um 2,7 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2017, doch die Neuvertragsmieten wurden durchschnittlich um 5,5 Prozent teurer. Vermutlich hängen die wachsenden Mietpreise mit der durch Masseneinwanderung erhöhten Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt zusammen.

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