Microsoft behindert strafrechtliche Verfolgung von Plünderern und Gewalttätern – News 23

Microsoft behindert strafrechtliche Verfolgung von Plünderern und Gewalttätern

Das Software-Unternehmen Microsoft verweigert Ermittlern von Strafverfolgungsbehörden die Nutzung von Microsofts Gesichtserkennungssoftware. Im Zuge der Proteste von „Black Lives Matter“ kam es in zahlreichen US-Städten zu Gewaltausbrüchen und Plünderungen. Nun behindert Microsoft die Ermittlungen der Polizei. Auch Amazon und IBM verweigern, Presseberichten zufolge, eine Zusammenarbeit mit den Beamten. Angeblich könnten Gesichtserkennungssysteme zur Überwachung und Diskriminierung einzelner Bevölkerungsgruppen eingesetzt werden. Doch in Wirklichkeit soll hier offensichtlich die Aufklärung von schweren Straftaten behindert werden.

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Die Proteste von „Black Lives Matter“ haben in den USA eine Welle von Straf- und Gewalttaten ausgelöst. In zahlreichen Städten wurden Geschäfte geplündert, Gebäude niedergebrannt sowie Polizisten und andere Menschen verletzt. Professionelle Gesichtserkennungssoftware könnte bei den polizeilichen Ermittlungen von entscheidender Bedeutung sein. Doch Großkonzerne wie Microsoft, Amazon und IBM weigern sich mit den Ermittlern zu kooperieren, berichtet die Zeit.

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Demzufolge befürchten Bürgerrechtler, dass der Einsatz entsprechender Programme zu ungerechtfertigten Festnahmen bei Demonstrationen führen könnte. Doch die US-Behörden sind nicht zwingend auf diese Großkonzerne angewiesen. Das Unternehmen „Clearview AI“ stellt laut New York Times den Behörden eine Datenbank mit Fotos von Milliarden Menschen zur Verfügung. Die Daten wurden von Facebook, YouTube, Venmo, Instagram und „Millionen anderen Websites“ heruntergeladen und mit einem Gesichtserkennungssystem verknüpft. Etwa 600 Behörden in den USA und Kanada sollen bereits Zugriff auf diese riesige Datenbank haben.

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