Category Archive : Meinung

Umfrage: Absolute Mehrheit hält Kramp-Karrenbauer für inkompetent

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Die CDU-Bundesvorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer (AKK) besitzt scheinbar in der eigenen Partei keinen Rückhalt. Bei einer Kantar-Umfrage bevorzugten 72 Prozent einen anderen Kandidaten. 33 Prozent sprachen sich für Friedrich Merz aus, 20 Prozent für Armin Laschet und nur 18 Prozent für Gesundheitsminister Jens Spahn.

 

Bundeswehrtagung 2020 / Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU)

Tatsächlich ist CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer (AKK) schon lange sehr unbeliebt bei den Wählern. Im Oktober 2019 kam eine weitere Umfrage von Kantar Public zu dem Ergebnis, dass damals bereits die absolute Mehrheit der befragten Personen Kramp-Karrenbauer nicht als Bundeskanzlerin haben wollte. Nur 29 Prozent der Befragten wünschten sich für Kramp-Karrenbauer eine „wichtige Rolle“.

 

Noch im Jahr 2018 galt Annegret Kramp-Karrenbauer als Hoffnungsträger der CDU. Nur wenige Monate später begannen bereits ihre Umfragewerte massiv zu sinken. Besonders die Ernennung Kramp-Karrenbauers zur Bundesministerin der Verteidigung im Juli 2019 stieß in der Bevölkerung auf großes Unverständnis.

Umfrage: 27 Prozent der befragten Polizisten sehen Gefahr der Islamisierung

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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte im März 2018 bei einem Treffen mit dem schwedischen Ministerpräsidenten Stefan Löfven in Berlin: “Muslime gehören auch zu Deutschland, und genauso gehört ihre Religion damit zu Deutschland, also auch der Islam.” Bereits im Mai 2012 behauptete der CSU-Politiker Markus Söder in einer Rede: “Der Islam ist ein Bestandteil Bayerns.”

 

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Doch viele Polizisten in Hessen sehen offensichtlich in der zunehmenden Islamisierung Deutschlands eine “Gefahr”. Das ergab eine aktuelle Umfrage der hessischen Landesregierung. Die Mehrheit der Polizisten hingegen traute sich scheinbar nicht der Bundeskanzlerin zu widersprechen. 66,1 Prozent der Befragten stimmten der Aussage zu, dass Einwanderer das Land bunter oder vielfältiger machen.

 

Der Umfrage zufolge sind 80 Prozent zufrieden mit ihrer Polizeiarbeit und 90 Prozent identifizieren sich sehr stark mit ihrer Tätigkeit. 44 Prozent fühlen sich belastet durch Rassismusvorwürfe. Daher ist es kein Wunder, dass nicht mehr als 27 Prozent der befragten Polizisten sich trauten offen ihre Meinung über den Islam zu sagen.

„Wir lieben Europa, wir hassen die Europäische Union”

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Die Briten wollen mehrheitlich die Europäische Union (EU) verlassen. Viele halten die EU nicht für undemokratisch, sondern für anti-demokratisch. Spätestens am 30. Juni 2020 kann der Übergangszeitraum noch einmal verlängert werden. Doch dies wird voraussichtlich nicht nötig sein. Viele Briten haben die Schnauze voll.

 

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Gage Skidmore

Der britische Politiker Nigel Farage äußerte sich in einer Rede unmissverständlich: „Ich bin ein heftiger Gegner des gesamten europäischen Projektes geworden. Ich will, dass der Brexit eine Debatte im Rest Europas anstößt. Was wollen wir von Europa? Wir wollen Handel, Freundschaft, Zusammenarbeit, Reziprozität … Wir brauchen keine europäische Kommission, wir brauchen keinen europäischen Gerichtshof, wir brauchen diese Institutionen nicht und all diese Macht.”

 

Nigel Farage hofft, dass der Brexit der Anfang vom Ende der Europäische Union (EU) ist. „Es ist einfach ein schlechtes Projekt, es ist nicht nur undemokratisch, es ist anti-demokratisch. Und den Leuten, die hier in der ersten Reihe sitzen, denen wird Macht gegeben ohne dass die Wähler sie kontrollieren können. Das ist nicht demokratisch”, sagte Farage in einer Abschiedsrede im EU-Parlament. Die oberösterreichische Zeitung Wochenblick.at hat die Übersetzung der gesamten Rede veröffentlicht.

Umfrage: 40 Prozent der Befragten haben Vorbehalte in Bezug auf Zuwanderer

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Im Zuge der sogenannten “Flüchtlingskrise” kamen mehrere Millionen Menschen nach Deutschland. Des weiteren will die Bundesregierung aktiv “Fachkräfte” im Ausland werben. Doch viele Bundesbürger sehen die Migrationspolitik der Regierung sehr kritisch. Das ergab eine aktuelle Umfrage der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

 

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Demnach hatten 40 Prozent der Befragten Bedenken eine Wohnung an Zuwanderer zu vermieten. Besonders groß waren die Bedenken bei der Vermietung eines Zimmers in der eigenen Wohnung. Demnach hatte etwa die Hälfte der Umfrageteilnehmer deutliche Vorbehalte. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ist sich sicher: Diese Vorbehalte seien angeblich “rassistisch” motiviert.

 

Für die angeblich repräsentative Umfrage wurden ca. 1000 deutschsprachige Personen über 16 Jahre zu ihren Erfahrungen auf dem Wohnungsmarkt befragt. Demnach hat jeder dritte Wohnungssuchende mit Migrationshintergrund (35 Prozent) von rassistischer Diskriminierung berichtet. “Oft reicht schon ein fremd klingender Name aus, um gar nicht erst zur Wohnungsbesichtigung eingeladen zu werden”, behauptet Bernhard Franke, kommissarischer Leiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Auch offen rassistische Wohnungsanzeigen würden immer noch zum Alltag gehören.

Umfrage: Jeder Dritte hält Klimadebatte für übertrieben

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Politik und Medien suggerieren immer wieder, dass es in Deutschland in Bezug auf die Klimapolitik der Bundesregierung einen gesellschaftlichen Konsens gäbe. “Es gab einen gesellschaftlichen Konzens zum Kohleausstieg”, behauptete die Parteichefin der Grünen Annalena Baerbock in einer Pressekonferenz im Januar. Doch in Wirklichkeit wurde die Gesamtbevölkerung niemals gefragt. Lediglich stichprobenartige Umfragen wurden durchgeführt.

 

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Bei einer aktuellen Unfrage hielten fast die Hälfte der Befragten die Klimadebatte für übertrieben oder waren sich nicht sicher, wie die Debatte einzuschätzen ist. In Ostdeutschland waren sogar 40 Prozent der Meinung, dass die Folgen des Klimawandels übertrieben dargestellt werden.

 

Die andere Hälfte der Befragten (53 Prozent) meinte, dass die Klimadebatte nicht übertrieben sei. Der Physik-Professor Sigismund Kobe glaubt, dass sich die klimapolitisch bedingte Energiewende sozusagen in Luft auflösen wird. “Wenn weiterhin wie bisher natur- und ingenieurwissenschaftlichen Prinzipien ausgeblendet werden, wird das gesamte bisherige Konzept der Energiewende platzen wie eine bunte Seifenblase”, sagte Kobe dem Presseportal EIFELON.

Regierung und Behörden verlieren zunehmend das Vertrauen der Bevölkerung

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Das Vertrauen der Bevölkerung in die Bundesregierung und ihre Behörden hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Bei einer Umfrage im Jahr 2015 hielten noch 81 Prozent der Befragten die politische Stabilität Deutschlands für eine Stärke, berichtet RT Deutsch. 2019 waren bei einer anderen Umfrage nur noch 57 Prozent der Teilnehmer dieser Meinung.

 

Die Allensbach-Chefin Renate Köcher äußerte sich in einem Gastbeitrag für die FAZ über den Vertrauensverlust der Bürger:

„Ein Regierungsbündnis, das von Mitgliedern dieses Bündnisses selbst immer wieder neu in Frage gestellt wird, verliert das Vertrauen der Bürger und beschädigt den Rückhalt für das politische System … Die positive Bilanz, die sich die Koalitionspartner selbst zur Halbzeit ausgestellt haben und die durch eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung auch Unterstützung erfahren hat, wird von den Auseinandersetzungen in der Koalition und die sie tragenden Parteien völlig überlagert.“

Die Bevölkerung verliert teilweise nicht nur das Vertrauen in Regierung und Behörden, sondern auch das Vertrauen in die etablierten Medien. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap hat im Auftrag des Westdeutsche Rundfunks (WDR) eine Umfrage zur Glaubwürdigkeit der Massenmedien durchgeführt. Dabei gingen 37 Prozent der Umfrageteilnehmer davon aus, dass die Politik den Medien Vorgaben in der Berichterstattung macht. Außerdem schätzten 33 Prozent die Informationen der Medien als „nicht glaubwürdig“ ein.

Bevölkerung verliert Vertrauen in Regierung und Behörden

Bildnachweis: CC0 1.0 / pixabay.com / TobiasGolla


Das Vertrauen der Bevölkerung in die Bundesregierung und ihre Behörden hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Bei einer Umfrage im Jahr 2015 hielten noch 81 Prozent der Befragten die politische Stabilität Deutschlands für eine Stärke, berichtet RT Deutsch. 2019 waren bei einer anderen Umfrage nur noch 57 Prozent der Teilnehmer dieser Meinung.

 

Die Allensbach-Chefin Renate Köcher äußerte sich in einem Gastbeitrag für die FAZ über den Vertrauensverlust der Bürger:

„Ein Regierungsbündnis, das von Mitgliedern dieses Bündnisses selbst immer wieder neu in Frage gestellt wird, verliert das Vertrauen der Bürger und beschädigt den Rückhalt für das politische System … Die positive Bilanz, die sich die Koalitionspartner selbst zur Halbzeit ausgestellt haben und die durch eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung auch Unterstützung erfahren hat, wird von den Auseinandersetzungen in der Koalition und die sie tragenden Parteien völlig überlagert.“

Die Bevölkerung verliert teilweise nicht nur das Vertrauen in Regierung und Behörden, sondern auch das Vertrauen in die etablierten Medien. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap hat im Auftrag des Westdeutsche Rundfunks (WDR) eine Umfrage zur Glaubwürdigkeit der Massenmedien durchgeführt. Dabei gingen 37 Prozent der Umfrageteilnehmer davon aus, dass die Politik den Medien Vorgaben in der Berichterstattung macht. Außerdem schätzten 33 Prozent die Informationen der Medien als „nicht glaubwürdig“ ein.

Umfrage: Jeder Dritte vermutet politische Einflussnahme auf Medien

Bildnachweis: CC BY 2.0 / wikimedia.org / Redvers from Belgium


Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die etablierten Massenmedien haben zunehmend Probleme mit der eigenen Glaubwürdigkeit. Das Vertrauen der Zuschauer und Leser hat in den letzten Jahren stark abgenommen. Dies spiegelt sich auch teilweise in einer aktuellen Dimap-Umfrage wieder.

 

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37 Prozent der Umfrageteilnehmer vermuteten, dass besonders die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks von Vorgaben durch die Politik betroffen sei, berichtet die Welt. Beim Fernsehen insgesamt lag der Wert bei 15 Prozent und bei Zeitungen bei neun Prozent. Auf die Frage, ob man die Informationen in den deutschen Medien für glaubwürdig halte, antworteten 33 Prozent der Befragten mit „nicht glaubwürdig“. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap befragte in Telefoninterviews zwischen 14. Oktober und 1. November insgesamt 1000 Personen im Alter ab 18 Jahren. Solche Umfragen werden meistens als repräsentativ deklariert. Das sind sie in vielen Fällen aber nicht und sollten deswegen nicht überbewertet werden.

Sahra Wagenknecht „beliebter“ als Bundeskanzlerin Merkel

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Die Politiker der Bundestagsparteien in Deutschland beweihräuchern sich gerne gegenseitig und lassen sich von regierungsnahen Medien regelmäßig auf die Schultern klopfen. So löste nun in einer Insa-Umfrage die Abgeordnete Sahra Wagenknecht die Bundeskanzlerin als „beliebteste Politikerin“ ab.

 

CC0 1.0 / pixabay.com / andibreit

In einem Ranking mit 22 Spitzenpolitikern erzielte Sahra Wagenknecht den ersten Platz mit 114 Punkten. Doch was ist das für eine Umfrage, wenn es nur eine Wahl zwischen 22 Personen gibt? Vermutlich wäre das Ergebnis anders ausgefallen, wenn die Umfrageteilnehmer eine größere Auswahl gehabt hätten. Bei der Insa-Umfrage wurden im Auftrag des Focus zwischen dem 15. und 18. November 2019 insgesamt 2036 Wahlberechtigte gefragt: „Welcher Politiker/welche Politikerin vertritt Ihre Interessen am ehesten?.“ Dabei landete Sahrawagenknecht auf den ersten Platz, Angela Merkel auf dem Zweiten und der Grünen-Chef Robert Habeck auf Platz 3.

 

„Schade das Frau Wagenknecht in der “falschen” Partei ist. Aber sie ist eine der sehr wenigen Menschen die sogar Links und Rechts zusammen bringen könnte“, schrieb der Focus-Leser Klaus K. in einem Kommentar. Doch das scheint nicht im Interesse der regierenden Parteien zu sein.


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