Mastercard unterstützt ID2020 bei der weltweiten Registrierung aller Menschen – News 23
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Mastercard unterstützt ID2020 bei der weltweiten Registrierung aller Menschen

Der börsennotierte Zahlungsdienstleister Mastercard gab im Mai 2020 bekannt, dass das Unternehmen der ID2020-Allianz beitritt. Zu dieser Allianz gehören unter anderem die Vereinten Nationen (UN). Das Programm ID2020 stellt im Rahmen der UN Agenda 2030 ein globales Melderegister dar. Alle Menschen des Planeten sollen in einer kryptischen Datenbank registriert werden und eine digitale Identität erhalten. Diese Identität könnte künftig den Personalausweis oder Reisepass ersetzen und mit dem Bankkonto oder der Krankenakte verknüpft werden. Jeder Mensch soll laut Mastercard im Internet nur noch eine einzige Identität haben, mit der man sich in sozialen Netzwerken oder bei Finanzdienstleistern anmelden kann. Doch Datenschützer warnen vor dem Aufbau solch eines weltweiten Melderegisters.

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„Mit der jüngsten Einführung von Social Distancing auf der ganzen Welt ist unsere digitale Abhängigkeit noch größer geworden“, heißt es in einer Pressemitteilung von Mastercard. Durch den Lockdown habe die Nachfrage bezüglich Online Diensten wie soziale Netzwerke, Unterhaltungs- und Streaming-Plattformen oder Bezahldiensten zugenommen.

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Marco Verch

„Wir teilen die Überzeugung mit ID2020, dass digitale Identität ein grundlegendes Menschenrecht ist, über das jeder Einzelne die Kontrolle hat. Diese digitale Identität ist ein entscheidender Schritt zur finanziellen Eingliederung und zum Aufbau einer Welt, in der Technologie jeden befähigt und schützt“, sagte Ajay Bhalla, Präsident von Cyber ​​& Intelligence, Mastercard.

Doch es gibt kein Menschenrecht auf eine digitale Identität. Unter dem Deckmantel der Menschenrechte soll im Rahmen von ID2020 eine Registrierung aller Menschen in allen Ländern des Planeten durchgeführt werden. Solch eine digitale Identität könnte künftig nicht nur als Identifikation im Internet dienen, sondern auch den Personalausweis ersetzten, den Führerschein, den Reisepass, die Krankenakte, den Impfausweis und mit dem polizeilichen Führungszeugnis sowie Bankkonto verknüpft werden.

Die Vereinten Nationen (UN) treiben mit Großkonzerne wie Mastercard dieses Vorhaben massiv voran. 1,5 Milliarden Menschen sollen weltweit bereits an dem Programm ID2020 teilnehmen. Wenn die gesammelten Informationen in die falschen Hände geraten, würde dies Tür und Tor für einen globalen Totalitarismus öffnen, befürchten Datenschützer.

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