Lockdown hat angeblich 3 Millionen Todesfälle in Europa verhindert – News 23

Lockdown hat angeblich 3 Millionen Todesfälle in Europa verhindert

Eine Studie des Imperial College in London geht davon aus, dass der Lockdown in Europa angeblich 3,1 Millionen Todesfälle verhindert habe. „Diese Daten deuten darauf hin, dass es ohne Interventionen wie Lockdown und Schulschließungen noch viel mehr Todesfälle durch Covid-19 gegeben haben könnte”, meint Dr. Samir Bhatt, einer der Studienautoren. Doch das schwedische Modell widerspricht dieser Behauptung fundamental. Denn in Schweden gab es kein Massensterben, obwohl dort weitgehend auf repressive Maßnahmen verzichtet wurde.

Creative Commons (CC0) / piqsels.com

Bis zu 3,1 Millionen Todesfälle hätte es angeblich in Europa gegeben, wenn die europäischen Regierungen nicht die Grundrechte und die Bewegungsfreiheit der Bürger massiv eingeschränkt hätten, behauptet eine Studie aus England. „Unser Modell legt nahe, dass die im März 2020 in diesen Ländern ergriffenen Maßnahmen die Epidemie erfolgreich bekämpften, indem sie die Reproduktionszahl senkten und die Zahl der Menschen, die mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert worden wären, erheblich verringerten”, zitiert das Redaktionsnetzwerk Deutschland den Doktor Samir Bhatt.

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Dabei verschweigt Samir Bhatt, dass die Reproduktionszahl zumindest in Deutschland bereits vor dem Lockdown und der Einführung der Maskenpflicht am sinken war. Schweden hat als einer der wenigen Länder weltweit fast komplett auf repressive Maßnahmen verzichtet. Trotzdem kam es dort nicht zu einem Massensterben. Von 10 Millionen Einwohnern sind nur etwa 4.700 Menschen (Stand 8. Juni 2020) an oder mit Sars-CoV-2 gestorben. Der Studie des Imperial College zufolge müsste aber die Anzahl der Sterbefälle allein in Schweden in die Hunderttausende gehen.

Offensichtlich sollen mit dieser fragwürdigen Studie die völlig überzogenen und extrem repressiven Maßnahmen der nationalen Regierungen in Europa gerechtfertigt werden, welche einen enormen wirtschaftlichen Schaden angerichtet haben. Vielmehr sieht es so aus, als wären mehr Menschen durch die Folgen des Lockdowns gestorben, als durch Sars-CoV-2. In Deutschland „sind 5.000 bis 125.000 Sterbefälle zu vermuten“, sagte Dr. Heiko Schöning, Mitglied von „Ärzte für Aufklärung“, in einem Interview unter Berufung auf ein internes Dokument des Bundesinnenministeriums. Denn zahlreiche lebensnotwendige Operationen wurden im Rahmen der Regierungsmaßnahmen verschoben oder ausgesetzt.

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