„Krisen wie diese bräuchten eine Weltregierung“ – News 23

„Krisen wie diese bräuchten eine Weltregierung“

Der französische Autor, Wirtschaftswissenschaftler und Kulturphilosoph Jacques Attali schrieb während der Schweinegrippe im Jahr 2009 in einem Artikel für die französischsprachige Tageszeitung L’Express, dass sich die Menschheit nur dann signifikant weiterentwickelt, wenn die Menschen wirklich Angst haben. Eine globale Krise sei zur Einführung von Präventions- und Kontrollmechanismen entsprechend geeignet.

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Bereits im Jahr 2009 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite aus. Wir müssen „eine globale Polizei, ein globales Endlager und damit ein globales Steuersystem einrichten“, behauptete Jacques Attali in seinem Artikel. Eine gesundheitliche Krise sei besser zur Errichtung einer Weltregierung geeignet, als eine Wirtschaftskrise.

Im Januar 2020 rief die WHO unter dem Deckmantel des sogenannten Coronavirus erneut eine Gesundheitliche Notlage internationaler Tragweite aus. Und wieder mehreren sich Forderungen nach einer globalen Weltregierung. So schrieb Bernhard Zand im Spiegel, dass Krisen wie diese eine Weltregierung bräuchten – so vorläufig und unvollkommen sie unter dem Druck der sich überschlagenden Ereignisse auch sein mag.

Der ehemalige Premierminister des Vereinigten Königreiches, Gordon Brown, rief die weltweiten Staatsoberhäupter dazu auf, so etwas wie eine temporäre Weltregierung zu bilden, um die medizinischen sowie wirtschaftlichen Folgen der vermeintlichen Corona-Pandemie anzugehen. Dies sei etwas, das nicht in einem einzigen Land behandelt werden könne. „Es muss eine koordinierte globale Reaktion geben“, zitierte The Guardian den ehemaligen Politiker.

Die Organisation der G20-Staaten sei als globale Führungskraft zur Bekämpfung der vermeintlichen Pandemie geeignet. Außerdem müsse die Weltbank und der Internationale Währungsfonds mehr Finanzmittel erhalten, um die Auswirkungen der Krise bewältigen zu können, meint Gordon Brown.

Wie der Wirtschaftswissenschaftler Jacques Attali bereits im Jahr 2009 schrieb, seien Menschen zu signifikanten Veränderungen bereit, wenn sie wirklich große Angst haben. Nur etwa 11 Jahre später steht die gesamte Menschheit wie durch Zufall vor der angeblich größten Krise der letzten 100 Jahre. Die G20-Staaten und die Europäische Union üben bereits den Schulterschluss im Kampf gegen das Coronavirus. “Wir bekennen uns nachdrücklich dazu, dieser gemeinsamen Bedrohung geeint entgegenzutreten”, heißt es in einer offiziellen Stellungnahme vom 26. März 2020.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die UN sowie andere internationale Organisationen sollen “alle erforderlichen Schritte” unternehmen, um die Pandemie zu überwinden, verkündeten die 20 größten Industrienationen in einer gemeinsamen Abschlusserklärung.

Offensichtlich will man aus den genannten Organisationen eine Art Weltregierung formieren, welche künftig die Maßnahmen zur Eindämmung internationaler Krisen diktiert und diese Maßnahmen auch gegen den Willen einzelner Länder durchsetzt.

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