Korrespondentin bezeichnet US-Drohnenangriff als „Kriegserklärung an den Iran“

Bildnachweis: Public Domain (PD) / Iraq Govourment

Korrespondentin bezeichnet US-Drohnenangriff als „Kriegserklärung an den Iran“

Nachdem Angreifer versuchten die US-Botschaft in Baghdad zu stürmen, gab der US-Verteidigungsminister Mark Esper die sofortige Verlegung von bis zu 750 Soldaten in die Region bekannt. Nur wenige Tage später tötete das US-Militär mit einem Luftschlag einen ranghohen iranischen General. Der Oberste Geistliche Führer des Irans, Ajatollah Ali Khamenei, kündigte eine „harte Vergeltung“ an. Die Korrespondentin Natalie Amiri bezeichnete den Angriff auf den General als „Kriegserklärung an den Iran“.

Zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und dem Iran herrscht bereits seit Langem eine Art von “Kalter Krieg”. Überhaupt bestehen im Nahen-Osten enorme politische und militärische Spannungen. Der US-Drohnenangriff auf General Kassem Soleimani hat zu einer neuen Zuspitzung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran geführt.

 

U.S. Embassy in Baghdad, Iraq

Eine „harte Vergeltung“ wird „jene Kriminellen erwartet, die ihre dreckigen Hände mit seinem Blut befleckt“ haben, zitiert die Junge Freiheit den Obersten Geistlichen Führer des Irans, Ajatollah Ali Khamenei. Der Nahost-Experte Erich Gysling vergleicht die Situation damit, als hätten die Iraner den US-Verteidigungsminister getötet. Das würde sich die US-Regierung sicher nicht gefallen lassen. Allem voraus ging der Angriff auf die US-Botschaft in Baghdad, bei dem Iraner beteiligt gewesen sein sollen. Doch warum ergreift die US-Regierung unter Präsident Donald Trump genau jetzt solch harte “Vergeltungsmaßnahmen” und provoziert somit einen Krieg mit dem Iran? Könnte es sein, dass Trump durch das derzeitige Amtsenthebungserfahrung enorm unter Druck steht und außenpolitisch Stärke zeigen muss, weil man es von ihm erwartet?

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