Quellenangabe: Public Domain Mark 1.0 - Freedom House (flickr.com)



Zunehmende Vorbehalte gegenüber Asylbewerbern

Laut einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung hat jeder zweite Deutsche Vorbehalte gegenüber Asylbewerbern. Demnach wird die Asyl- und Migrationspolitik nicht mehrheitlich von der Bevölkerung unterstützt. Doch die Bundesregierung ignoriert die eigenen Wähler.

Während in den Medien permanent das Bild eines multikulturellen Deutschlands propagiert wird, haben viele Bürger Vorbehalte. In einer Umfrage konnten die befragten Personen fünf Behauptungen zustimmen oder widersprechen.

 

CC0 1.0 – fsHH (pixabay.com)

Demnach stimmte jeder Zweite zu, dass der Ausländeranteil in Deutschland zu hoch sei, viele Asylbewerber in ihrem Heimatland gar nicht verfolgt werden und / oder dass die Bundesregierung der Bevölkerung die tatsächlichen Hintergründe verschweigt.

 

Angeblich wären “rechtspopulistische Einstellungen” in der Bevölkerung in den letzten Jahren “normaler geworden“, behaupten die Autoren der Studie. Doch in Wirklichkeit waren diese Meinungen innerhalb der Bevölkerung schon immer relativ normal.

 

Was aber früher nicht normal war, ist die Reaktion der etablierten Politik und der Medien auf solche Meinungen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vertrat vor 9 Jahren selbst solch eine Auffassung: “Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!”

 

Für die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden zwischen September 2018 und Februar 2019 insgesamt 2.005 repräsentativ ausgewählte Personen befragt. Doch wie repräsentativ ist diese Umfrage wirklich?

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