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Datenschützer, Wissenschaftler und Mediziner warnen vor 5G-Strahlung

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Bildnachweis: Creative Commons (CC0) - TeroVesalainen (pixabay.com)


5G ist die neueste Generation der Mobilfunkkommunikation und zeichnet sich durch eine hohe Datenrate, verringerte Latenz, Energieeinsparung, Kostensenkung, höhere Systemkapazität und massive Gerätekonnektivität aus.

 

„Deutschland braucht flächendeckend eine leistungsstarke Mobilfunkversorgung, damit alle Regionen, Haushalte und Unternehmen gleichermaßen von den Vorzügen der Digitalisierung profitieren können”, heißt es auf der Webseite der Bundesregierung.

 

Doch Datenschützer schlagen Alarm: „Die neuen 5G-Netze stellen ein einzigartiges Sicherheitsrisiko dar”, heißt es in einem Artikel des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Daniel Gros. Der Ökonom glaubt, dass ein Ausbau der 5G-Technologie das Risiko von Hackerangriffen auf die öffentliche Infrastruktur und private Haushalte erheblich erhöht.

 

Dies bestätigte gewissermaßen auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Weltweit gibt es hunderte Millionen Schadprogramme und jeden Tag kommt eine sechsstellige Anzahl neuer Schadprogramme dazu.“ Diese richteten sich „gegen Bürger, Wirtschaft, den Staat und gegen sogenannte Kritische Infrastrukturen“, zitiert das Nachrichtenportal Epochtimes den BSI-Präsidenten Arne Schönbohm.

 

Selbst die Bundesregierung gibt in einer Risikoeinschätzung zu, dass von ausländischen Staaten unterstützte Hacker eine enorme Gefahr für das 5G-Netz darstellen. Tatsächlich sind es die eigenen Nachrichten- bzw. Geheimdienste, die größtes Interesse an einer flächendeckenden Totalüberwachung mit Hilfe der 5G-Technologie haben.

 

Creative Commons (CC0) – freestocks.org / pexels.com

Der Onlineverlag Teltarif schreibt in einem Artikel, dass europäische Regierungen Druck auf das Stan­dardi­sierungs­gremium 3GPP ausüben, damit beim 5G-Mobilfunk eine Hintertür für Geheimdienste eingebaut wird. Dies würde 5G zu einem gewaltigen Massenüberwachungs-Instrument machen.

 

Schließlich möchte die Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner (CDU), 5G-Mobilfunk auf „jedem Acker, jedem Wald und an jeder Milchkanne“ verfügbar machen. In einem Antrag von Schwarz-Rot im Bundestag wird behauptet, dass eine digitalisierte Landwirtschaft “die Erzeugung von Nahrungsmitteln noch effizienter, ressourcenschonender und ökologisch verträglicher” gestalten würde. Bundesinfrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU) will sogar Ampeln und Laternen 5G-kompatibel machen.

 

Doch wie schädlich ist 5G für Menschen und Umwelt? Angeblich würden mehr als 20.000 wissenschaftliche Studien besagen, dass es – bei Einhaltung der Grenzwerte – keine Hinweise gäbe, dass Funkanwendungen gesundheitlich bedenklich sind, meint der Pressesprecher des Forums Mobilkommunikation (FMK), Gregor Wagner.

 

www.5gspaceappeal.org

Dem gegenüber stehen hunderte Mediziner und Wissenschafter, die in einem internationalen Apell, welcher von über 134.000 Menschen aus etwa 200 Ländern unterzeichnet wurde, ausdrücklich vor dem flächendeckenden 5G-Ausbau warnen. Sie fordern einen sofortigen 5G-Ausbaustopp.

 

Prof. Wilfried Kühling von der Luther-Universität Halle-Wittenberg, hält die 5G-Technologie für gefährlicher als es Politiker und Konzerne darstellen. „Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Hirnströme durch die hochfrequenten Strahlen des Mobilfunkes beeinflusst werden“, sagte der Professor in einem Gespräch mit Gabor Steingart.

 

Mobilfunk würde Kühling zufolge zu einer Destabilisierung der Erbinformationen führen und die Quallität von Spermien mindern. Auch der Einfluss von 5G auf Tiere und Umwelt ist bedenklich. Ein Video aus England zeigt angeblich die Auswirkungen von 5G-Strahlen auf Bäume. Ein Baum der neben einer 5G-Laterne steht hat scheinbar einseitig die Blätter und Rinde verloren.

 

Der niederländische Fernsehsender “Hart van Nederland” hat bereits im Oktober 2018 über massenhaftes Vogelsterben in einem Park in Den Haag berichtet. Kurz darauf wurde bekannt, dass in der Nähe des Parks ein 5G-Leistungstest durchgeführt worden sein soll.

 

Eigentlich müssten das Bundesamt für Strahlenschutz und grüne Umweltschützer Alarm schlagen. Doch aus diesen Kreisen kommt entweder vorbehaltlose Befürwortung oder stilles Schweigen.

 

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Laut mehreren Presseberichten soll die belgische Stadt Brüssel sogar ein 5G-Pilotprojekt vorübergehend gestoppt haben. Zitat: „Ich kann eine solche Technologie nicht begrüßen, wenn die Strahlungsstandards, die den Bürger schützen müssen, nicht beachtet werden (…) Die Brüsseler sind keine Versuchskaninchen, deren Gesundheit ich mit Gewinn verkaufen kann.”, zitiert RT Deutsch die zuständige Umweltministerin Céline Fremault.

 

In einer Petition fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland einen sofortigen Ausbaustopp des 5G-Mobilfunknetzes in Hamburg. Weil es dazu bislang noch keine Risikostudien oder eine Technikfolgenabschätzung gäbe.

 

Vor dem Ausbau von 5G müsse eine Technikfolgenabschätzung von unabhängigen Wissenschaftlern erfolgen, die umfassende Aussagen zu Gesundheitsrisiken, Umweltrisiken und dem Datenschutz machen sollen, heißt es in der Petition vom Bund für Umwelt und Naturschutz.

Innenminister will Internetnutzer zur Abgabe ihrer Passwörter zwingen

Bildnachweis: Public Domain (CC0) - pixnio.com


Sofern das geplante Gesetz verabschiedet wird, sollen Internetnutzer verpflichtet werden, ihre Passwörter für Facebook, Youtube, Twitter oder anderen Seiten zu verraten. Auf diese Weise soll es Ermittlern ermöglicht werden, die Onlinekonten Verdächtiger zu durchsuchen, meldet FutureZone.

 

Sollte sich eine verdächtigte Person weigern, können harte Strafen verhängt werden. “Wird das Zeugnis oder die Eidesleistung ohne gesetzlichen Grund verweigert, so werden dem Zeugen die durch die Weigerung verursachten Kosten auferlegt”, zitiert FutureZone den Gesetzesentwurf.

 

Strafverteidiger Udo Vetter meint, dieses Gesetzesvorhaben stelle einen “krassen Systembruch und eine der weitest gehenden Aufweichungsversuche der Bürgerrechte überhaupt” dar. Es könnte künftig dazu kommen, dass jemand wegen der schlichten Weigerung, ein Passwort herauszugeben, in Haft genommen wird, meint Udo Vetter. Seiner Einschätzung nach könnten auch Zeugen davon betroffen sein.

Deutschland und Österreich wollen Anonymität im Internet abschaffen

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In Ländern wie Deutschland, der Türkei und China verwenden Internetnutzer, Journalisten und Oppositionelle verschiedene Internettechnologien, um staatliche Internetzensur zu umgehen und um sich vor politischer Verfolgung zu schützen.

 

Der deutsche Bundesrat hat eine Gesetzesvorlage beschlossen, welche Anonymisierungsdienste im Internet strafbar machen soll. Künftig soll es eine Straftat sein, eine „internetbasierte Leistung“ anzubieten, „deren Zugang und Erreichbarkeit durch besondere technische Vorkehrungen beschränkt“ ist, meldet HEISE.

 

Auch die österreichische Regierung will gegen anonyme Internetnutzer vorgehen. Betreiber von größeren Onlineforen müssen in Zukunft die Nutzer zur Abgabe ihrer Identität (Name, Adresse etc.) zwingen. Bei Verstößen drohen den Betreibern Bußgelder in Millionenhöhe.

 

Begründet werden diese Maßnahmen in Deutschland und Österreich mit der Bekämpfung von Internetkriminalität und Terrorismus. Doch viele Internetnutzer befürchten ein verstärktes Vorgehen gegen Regierungskritiker und Oppositionelle.

Datenkraken übernehmen die Kontrolle über die öffentliche Meinung

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Das Informationsmonopol der Massenmedien wurde durch die Erfindung des Internets gebrochen. Doch Großkonzerne arbeiten in Zusammenarbeit mit Regierungen daran, die Meinungshoheit zurück zu gewinnen. Selbstverständlich zum Nachteil der sogenannten Presse- und Meinungsfreiheit.

 

CC0 – geralt (pixabay.com)

Riesige Datenkraken sammeln nicht nur alle möglichen Informationen über sämtliche Internetnutzer, sondern sie entscheiden auch welche Informationen und Meinungen im Internet verbreitet oder unterdrückt werden.

 

Fast alle modernen Webseiten haben Spionagesoftware dieser Großunternehmen eingebunden. So wissen Google, Youtube, Facebook und Twitter immer ganz genau was private Internetnutzer im Internet treiben. Sie verfolgen jeden Klick, jede abgerufene Webseite, jedes angeschaute Video, jeden gelesenen Artikel und jeden geschrieben Kommentar.

 

Sie entscheiden über digitale Existenzen von Milliarden Menschen:

Über die Algorithmen dieser Datenkraken wird genau gesteuert, welche Informationen für die Internetnutzer verfügbar sind und welche nicht. Welche Meinungen unterdrückt und welche verbreitet werden. Systematisch werden Seiten, Kanäle, Gruppen, Beiträge, Videos und Kommentare gelöscht, gesperrt, demonetarisiert und in der Erreichbarkeit eingeschränkt. Ein aktuelles Beispiel für solche Repressionen ist die Sperrung von #NuoViso auf Youtube.

 

CC BY-SA 2.0 –
deepak pal
(flickr.com)

Auf diese Weise gewinnen die Datenkraken immer mehr Kontrolle über die öffentliche Meinung. Sie beeinflussen “demokratische Wahlen” und erzeugen Stimmungen in der Bevölkerung zu Gunsten der herrschenden Machtelite.

 

Unabhängiger und kritischer Journalismus abseits der Massenmedien wird somit kaum noch möglich. Schließlich entscheiden die Algorithmen von Google, Youtube, Facebook und Twitter über die Reichweite und Auffindbarkeit. Dies macht eine freie Meinungsbildung im Internet immer schwieriger.

Zensurmaßnahmen gegen NuoViso auf Youtube

Bildnachweis: nuoviso.tv


NuoViso TV ist ein deutschsprachiges Medienportal aus der sogenannten “Alternativen Medien”-Szene und produziert und veröffentlichen seit 2005 kontroverse und kritische Videobeiträge. Obwohl die Inhalte von NuoViso TV im Rahmen des Grundgesetzes von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt sind und strafrechtlich völlig unrelevant, geht Youtube massiv gegen den Kanal vor.

 

Der Kanalbetreiber äußert sich auf Nuoviso.TV zur Sperrung des Youtube-Kanals:

“Mit Bestürzen mussten wir feststellen, dass der YouTube-Kanal von NuoViso mit knapp 170.000 Abonnenten gelöscht wurde. Als Grund nannte uns YouTube lediglich „Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen“. Natürlich haben wir umgehend Beschwerde eingelegt, doch wir hegen nur gedämpften Optimismus auf Erfolg.”

 

Auch viele andere Medienmacher und Journalisten sind von solchen Zensurmaßnahmen betroffen, obwohl die Inhalte in den meisten Fällen nicht gegen Gesetze der Bundesrepublik Deutschland (BRD) verstoßen. Ganz im Gegenteil: Die BRD garantiert laut Grundgesetz sogar die Presse- und Meinungsfreiheit (Artikel 5).

 

Die “Sozialen Netzwerke” begründen ihr Vorgehen gegen die Meinungsfreiheit mit angeblichen Verstößen gegen die eigenen Nutzungsbedingungen. Doch offensichtlich verstoßen diese Nutzungsbedingungen gegen das Grundgesetz der Bundesrepublik (BRD).

 

Inzwischen ist Hauptkanal von #Nuoviso auf Youtube wieder online! Bei einer Überprüfung des YouTube-Kontos wurde festgestellt, dass offensichtlich doch keine Verstöße gegen die Nutzungsbedingungen vorliegen. Warum also wurde der Kanal gesperrt? Zensur?

Facebook geht massiv gegen kontroverse Meldungen vor

Bildnachweis: Creative Commons (CC0) - pixabay.com


Obwohl das Grundgesetz allen Bürgern der Bundesrepublik (BRD) das Recht auf freie Meinungsäußerung und Pressefreiheit garantiert (Zitat: “Eine Zensur findet nicht statt“), kommt es vermehrt zu Verletzungen dieser Grundrechte in “Sozialen Netzwerken“.

 

Creative Commons (CC0) – geralt (pixabay.com)

Auch die Redaktion von News 23 hat massiv mit Sanktionen auf Facebook zu kämpfen, obwohl journalistische Standards so gut es geht eingehalten werden und die Meldungen in keiner Weise gegen die Facebook-Richtlinien verstoßen.

 

Einschränkungen der Pressefreiheit in “Sozialen Netzwerken” machen die Pressearbeit immer schwieriger. Kritische Nachrichten abseits des Mainstreams werden auf Facebook nicht gerne gesehen. Erst kürzlich wurde die Seite von News 23 mit einem Schattenbann belegt, wodurch die Beiträge nicht mehr allen Abonnenten angezeigt werden. Darüber hinaus kann der Seiten-Redakteur für 7 Tage keine Beiträge teilen, bewerten und kommentieren. Dies schränkt die Reichweite zusätzlich ein.

 

CC0 1.0 Universal (CC0 1.0) –
freestocks.org (flickr.com)

Eine Umfrage im Auftrag des Centre for International Governance Innovation (CIGI) hat ergeben, dass zwei Drittel der Internetnutzer soziale Medien wie Facebook, Twitter und ähnliche Plattformen nicht nicht für vertrauenswürdig halten. Die Gründe dafür sind vor allem Falschmeldungen und Sorgen um die Privatsphäre.

 

News 23 prüft seine Inhalte sorgfältig und engagiert sich gegen Falschmeldungen. Trotzdem kommt es immer wieder zu Sanktionen gegen das Unternehmen. Wenn Sie den Zensurmaßnahmen von Facebook etwas entgegensetzen möchten, tragen Sie sich in unserem kostenlosen Newsletter ein.


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