Category Archive : Internet

„Die SPD hat kein Interesse, die Probleme um die Zuwanderung anzuerkennen“

Viele Politiker in Deutschland wollen die Probleme der Zuwanderungspolitik nicht sehen. Dies führt zunehmend zu einem Vertrauensverlust der Wähler in die etablierten Altparteien. Migrationskritiker wie Thilo Sarrazin werden aus den Parteien gedrängt und Menschen wie Karl-Heinz Endruschat treten freiwillig aus.

 

CC BY 2.0 / flickr.com /
SPD Schleswig-Holstein

„Die gegenwärtige SPD-Führung ist offenbar teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime, die eine kritische Diskussion des Islam in Deutschland grundsätzlich verhindern wollen“, zitiert der Tagesspiegel den Sozialdemokraten Thilo Sarrazin. „Ich wäre auch garantiert nicht aus der SPD ausgeschlossen worden, wenn ich ein kritisches Buch nicht über den Islam, sondern über die katholische Kirche geschrieben hätte“.

 

“Die SPD hat kein Interesse, die Probleme um die Zuwanderung auch nur anzuerkennen”, meint das ehemalige SPD-Mitglied Karl-Heinz Endruschat. Statt sich offen und ehrlich mit den Problemen zu beschäftigen, wolle man laut Juso-Chef Kevin Kühnert die SPD noch weiter nach links rücken. Dies würde vermutlich den Abstieg der ehemaligen Volkspartei noch weiter beschleunigen.

Grünen-Politikerin befürwortet Haftstrafe für Hasskommentare

Auch wenn Hass ungemütlich ist, handelt es sich hierbei trotzdem um eine legitime menschliche Emotion. Doch wenn sich der Hass der Bevölkerung gegen die Verantwortlichen in der Politik richtet, werden Verbotsforderungen laut. Vor diesem Hintergrund hat die Grünen-Politikerin Renate Künast Haftstrafen für Hasskommentare ins Gespräch gebracht.

 

CC BY-SA 3.0-de / wikimedia.org / Olaf Kosinsky

Künast klagt seit Monaten vor der Zivilkammer 27 des Berliner Gerichts wegen 22 Kommentaren bei Facebook, in denen sie unter anderem als “Drecksfotze” und “altes grünes Dreckschwein” bezeichnet worden war, berichtet N-TV. Das Ziel der Klage sei es, die personenbezogenen Daten der Urheber herauszufinden und sie zu bestrafen. Tatsächlich sind im Endeffekt die Strafen deutlich härter als die meisten Hasskommentare.

 

Der Paragraf 185 des Strafgesetzbuchs sieht für Beleidigungen Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr vor. Wenn es nach Renate Künast geht, könnten Menschen, welche mehrfach im Internet ihren Emotionen freien Lauf lassen, sich schon bald im Gefängnis wiederfinden. Berichten zu Folge haben sich die Innenminister auf eine Meldepflicht für Hass-Postings in sozialen Netzwerken verständigt. Facebook, Twitter und YouTube müssen die IP-Adressen der Absender melden. Löschen alleine ist nicht mehr ausreichend.

Hass-Postings müssen mit IP ans BKA gemeldet werden

Der Spiegel hat berichtet, dass Hakenkreuz-Postings, Morddrohungen, Volksverhetzung und andere diverse Vergehen, an das BKA gemeldet werden müssen. Hierzu müssen nicht nur Inhalt, sondern auch die IP-Adresse und Portnummer weitergeleitet werden. So soll es auch möglich sein, anonyme Hetzer zu ermitteln.

 

CC0 1.0 / pixnio.com

Soziale Netzwerke die dem nicht nachkommen, sollen mit hohen Bußgeldern belegt werden. Einfache Beleidigungen sollen aber nur verfolgt werden, wenn der Betroffene selbst Anzeige erstattet. Die Bundesregierung rechnet mit einer massiven Flut von gemeldeten Beiträgen durch Facebook und andere Plattformbetreiber. Auch wurde wohl am Netzwerkdurchsuchungsgesetz nachgebessert. Die Länder, so hofft zumindest die Bundesregierung, sollen mit den Anklagen sogenannte Schwerpunktstaatsanwaltschaften betrauen. Die Bundesregierung stößt damit allerdings auf Bedenken. So sagt Barbara Havliza (CDU) „Das erfordert spezialisierte Ermittler. Stellen für neues Personal zu schaffen ist fast immer aufwendiger als neue Gesetze zu beschließen“. Die Zeiten, wo nur Beiträge entfernt wurden, auf die die Plattformbetreiber hingewiesen wurden, die sind nun vorbei. Twitter hat im ersten Halbjahr ca. 470.000 Beschwerden von Nutzern aus Deutschland über fragwürdige Beiträge erhalten.  Davon wurden knapp 45.000 gelöscht.

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Medienstaatsvertrag bedroht „Alternative Medien“

Bis September 2020 muss die europäische Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-Richtlinie) in deutsches Recht übertragen werden, berichtet der Spiegel. Angeblich würde sich die Situation für viele Webvideomacher verbessern.

 

Creative Commons (CC0) – Ehrecke (pixabay.com)

Durch die geplante Neureglung des Medienstaatsvertrags werden voraussichtlich einige Kanalbetreiber auf Youtube als Rundfunk eingestuft und somit gezwungen sein, eine kostenpflichtige Lizenz zu beantragen, um weiterhin senden zu dürfen.

 

Es wird bereits versucht die Medienmacher zu beruhigen. Angeblich wären nur Kanäle betroffen, die mit ihrem Programm im Durchschnitt mehr als 20.000 gleichzeitige Nutzer erreichen. Doch die Neureglung enthält weit mehr Änderungen als nur die geplante Lizenzpflicht.

 

Die Betreiber von Kanälen sollen sich in Zukunft anmelden müssen, sodass diese zur Verantwortung gezogen werden können, wenn sie etwa gegen Gesetze verstoßen. Das kann teuer werden oder sogar zur Abschaltung des Angebots führen.

 

Creative Commons (CC0) – meineresterampe (pixabay.com)

Der Direktor der Landesanstalt für Medien NRW, Tobias Schmid, hat vorgeschlagen, dass Netzsperren für Kanalbetreiber und Medienanbieter verhängt werden, wenn diese sich den deutschen Regulierern widersetzen.

 

Des weiteren sollen Angebote “die in einem besonderem Maße die Meinungs- und Angebotsvielfalt fördern” bevorzugt hervorgehobenen werden. Das bedeutet, dass zum Beispiel der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Internet auf Plattformen wie Youtube in den Suchergebnissen weiter oben platziert wird, während „Freie Medien“ in der Auffindbarkeit unterdrückt werden.

 

Im Großen und Ganzen ist es offensichtlich worum es bei dem geplanten Medien-Staatsvertrag geht. „Alternative Medien“, welche nicht zum Medienkartell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehören, sollen finanziell unter Druck gesetzt, erpressbar gemacht und in ihrer Reichweite eingeschränkt werden.

 

Scheinbar werden bereits jetzt schon solche Repressionen gegen „Freie Medien“ im Internet angewendet. So äußerte sich Frank Höfer, Kanalbetreiber von Nuoviso TV, kürzlich in einer Sendung über Einschränkungen der Reichweite auf Youtube. Demnach wurde die Erreichbarkeit der Videos von Nuoviso stark eingeschränkt.

 

Auch News 23 hat permanent mit solchen Repressionen zu kämpfen. Daher empfehlen wir unseren Zuschauern sich für den Fall einer Kanalsperrung in unserem Newsletter einzutragen und News 23 auch alternativen Seiten wie Bitchute und VK zu abonnieren.

 

Liste der Ersatzkanäle und Seiten:

 

» News 23 auf Facebook:
https://facebook.com/NewsX23

 

» Backup auf Facebook:
https://facebook.com/n23.tv

 

» News 23 auf VK:
https://vk.com/n23tv

 

» News 23 auf Twitter:
https://twitter.com/n23_tv

 

» News 23 auf Youtube:
https://youtube.com/NewsX23

 

» Backup auf Youtube:
https://youtube.com/NewsX33

 

» News 23 auf Bitchute:
https://bitchute.com/channel/news-23

Staatsanwaltschaft: Verdacht auf Wahlfälschung in Thüringen

Wer glaubt, dass bei den Wahlen in Deutschland alles mit rechten Dingen vor sich geht, hat in den letzten Jahren nicht richtig aufgepasst. Immer wieder kam es zu Unstimmigkeiten bei Stimmenauszählungen und teilweise auch zur Manipulation von Briefwahlen.

 

Zum Beispiel gab es mehrere Fälle von möglicher Wahlfälschung um Ostern 2019 in Bremerhaven. Nach Angaben des Sprechers der Staatsanwaltschaft Bremen, Frank Passade, lagen acht Fälle mit einem Anfangsverdacht auf Wahlfälschung vor. In diesem Zusammenhang wurden über 200 Zeugen vernommen.

 

CC BY 2.0 /
Marco Verch
/ flickr.com

Bei einer Kommunalwahl in Geiselhöringer im Jahr 2014 musste eine Nachwahl durchgeführt werden, weil ein erheblicher Verdacht auf Wahlfälschung vorlag. Mitarbeiter eines CSU-Kandidaten standen unter Verdacht die Briefwahlstimmzettel von mehr als 400 Erntehelfern ausgefüllt oder diese bei der Stimmabgabe beeinflusst zu haben.

 

Die Liste solcher “Einzelfälle” ist sehr lang. Leider ist es schwer eine Manipulation von Wahlen nachzuweisen. Das wohl aktuellste Beispiel für Verdacht auf Wahlfälschung ist ein Fall aus Thüringen. So wurden nach der Thüringer Landtagswahl Vorwürfe laut, wonach die FDP auf die Auszählung der Stimmen Einfluss genommen haben soll.

 

Der FDP-Landesgeneralsekretär Robert-Martin Montag soll FDP-nahe Wahlhelfer in einer Rundmail dazu angehalten haben, strittige Stimmen der FDP zu verbuchen. Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat ein Prüfverfahren eingeleitet, wegen Verdacht auf Wahlfälschung.

 

“Die Wahlfälschung war der Sargnagel der Diktatur”, heißt ein Bericht des MDR über Kommunalwahlen von 1989. Viele Bürger hatten damals das Vertrauen in den Staat nach einer massiven Wahlfälschung verloren. Die Geschichte scheint sich zu wiederholen.

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So werden „Freie Medien“ kaputt gemacht

Die Bundesregierung arbeitet mit Großkonzernen und privaten Unternehmen zusammen, nicht um das Recht auf Meinungs- und Pressefreiheit zu gewährleisten, sondern um unangenehme Meinungsäußerungen und kritische Berichterstattung zu unterbinden.

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

So wurde im September 2017 das Netzwerkdurchsetzungsgesetz erlassen, welches bereits seit Oktober 2017 aktiv angewendet wird. Dieses Gesetz verpflichtet Großkonzerne wie Facebook und Youtube dazu, gemeldete Inhalte unverzüglich zu prüfen und angeblich „offensichtlich rechtswidrige“ Inhalte innerhalb von 24 Stunden zu löschen.

 

Normalerweise obliegt es einem Gericht darüber zu entscheiden, ob eine Meinungsäußerung oder Berichterstattung vom Grundrecht auf Meinungs- und Pressefreiheit gedeckt ist. Doch seit dem Jahr 2017 entscheiden private Unternehmen, wie das Recherchenetzwerk Correctiv, was gesagt und geschrieben werden darf und was nicht. Beziehungsweise, ob bestimmte Inhalte in den sozialen Netzwerken auffindbar sind.

 

Creative Commons (CC0) – Ehrecke (pixabay.com)

Wenn Correctiv behauptet, dass ein Presseartikel oder ein Videobericht Falschinformationen enthält, wird die Verbreitung eingeschränkt und die Reichweite auf Facebook oder Youtube reduziert.

 

Auf diese Art und Weise werden „Freie Medien“ abseits des Mainstreams, welche eine kritische Berichterstattung in Bezug auf die Regierungspolitik durchführen, systematisch kaputt gemacht. Während Massenmedien wie ARD, ZDF, RTL oder der Spiegel von solchen Sanktionen offensichtlich nicht betroffen sind. Obwohl diese Massenmedien zu den größten Verbreitern von Falschmeldungen zählen.

 

CC0 1.0 / rawpixel.com

Correctiv und Facebook wollen Tichys Einblick finanziell schaden, heißt es in einem Artikel des liberal-konservativen Meinungsmagazins Tichys Einblick. Auch gegen News 23 wurden massive Sanktionen auf Facebook und Youtube verhängt, wodurch die Reichweite stark eingebrochen ist.

 

Solche Maßnahmen können zum Bankrott von Medienunternehmen führen, welche auf Werbeeinnahmen zur Finanzierung ihrer Tätigkeit angewiesen sind. Dies hat die Folge, dass viele Medien ihre Tätigkeit einstellen oder nicht mehr allzu kritisch über die Politik der Bundesregierung berichten.

Facebook sperrt Redakteur von News 23 (N23.TV)

Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) finde kaum Anwendung, behauptete das Presseportal “Zeit Online” noch im März 2019. Doch in Wirklichkeit haben bereits viele Nutzer Erfahrung mit diesem Zensurgesetz gemacht. Netzwerkbetreiber sind durch die neue Gesetzgebung dazu verpflichtet innerhalb kurzer Zeit alle gemeldeten Beiträge und Kommentare zu prüfen und zu löschen.

 

Dieses Mal erwischte es sogar den Redakteur von News 23. In der N23-Gruppe auf Facebook schrieb er in einem Kommentar, dass die Franzosen gegen zu hohe Steuern demonstrieren, während die Deutschen freiwillig eine weitere Steuererhöhung fordern. Diese Aussage unterlegte er mit einem Zitat von Napoleon Bonaparte, der gesagt haben soll, dass es kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk gäbe als das deutsche.

 

Daraufhin sperrte Facebook den Kommentar, sowie fast alle Funktionen, welche einem Nutzer auf Facebook die Kommunikation ermöglichen. Angeblich wäre dieser Kommentar ein Angriff auf die nationalen Herkunft bzw. ethnische Zugehörigkeit. Nun besteht der Verdacht, dass die Sperrung des N23-Redakteurs nur ein Vorwand gewesen ist, um die Medienarbeit von News 23 auf Facebook zu behindern. Auch der Versuch einen neuen Redakteur auf Facebook einzusetzen wurde blockiert.

 

Vor diesem Hintergrund fordert eine Petition an die Bundesregierung das Recht auf „freie Meinungsäußerung“ im Internet. „Wir fordern Sie auf, sich für eine vollumfängliche Meinungsfreiheit im Internet einzusetzen und stark zu machen“, heißt es auf der Webseite „Civil Petition“. Das Recht auf freie Meinungsäußerung müsse auch im Internet gelten.

 

Wenn Ihnen unsere Medienarbeit gefällt, dann helfen Sie uns solche Zensurmaßnahmen zu umgehen, indem Sie sich in unseren Newsletter eintragen und News 23 auf den folgenden Seiten abonnieren.

News 23 auf Facebook: https://www.facebook.com/NewsX23

Notfallseite auf Facebook: https://www.facebook.com/n23.tv

N23-Gruppe auf Facebook: https://www.facebook.com/groups/News23/

News 23 auf Youtube: https://www.youtube.com/NewsX23

Notfallkanal auf Youtube: https://www.youtube.com/user/NewsX33/

News 23 auf VK: https://vk.com/n23tv

News 23 auf Twitter: https://twitter.com/n23_tv

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Datenschützer, Wissenschaftler und Mediziner warnen vor 5G-Strahlung

5G ist die neueste Generation der Mobilfunkkommunikation und zeichnet sich durch eine hohe Datenrate, verringerte Latenz, Energieeinsparung, Kostensenkung, höhere Systemkapazität und massive Gerätekonnektivität aus.

 

„Deutschland braucht flächendeckend eine leistungsstarke Mobilfunkversorgung, damit alle Regionen, Haushalte und Unternehmen gleichermaßen von den Vorzügen der Digitalisierung profitieren können”, heißt es auf der Webseite der Bundesregierung.

 

Doch Datenschützer schlagen Alarm: „Die neuen 5G-Netze stellen ein einzigartiges Sicherheitsrisiko dar”, heißt es in einem Artikel des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers Daniel Gros. Der Ökonom glaubt, dass ein Ausbau der 5G-Technologie das Risiko von Hackerangriffen auf die öffentliche Infrastruktur und private Haushalte erheblich erhöht.

 

Dies bestätigte gewissermaßen auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). „Weltweit gibt es hunderte Millionen Schadprogramme und jeden Tag kommt eine sechsstellige Anzahl neuer Schadprogramme dazu.“ Diese richteten sich „gegen Bürger, Wirtschaft, den Staat und gegen sogenannte Kritische Infrastrukturen“, zitiert das Nachrichtenportal Epochtimes den BSI-Präsidenten Arne Schönbohm.

 

Selbst die Bundesregierung gibt in einer Risikoeinschätzung zu, dass von ausländischen Staaten unterstützte Hacker eine enorme Gefahr für das 5G-Netz darstellen. Tatsächlich sind es die eigenen Nachrichten- bzw. Geheimdienste, die größtes Interesse an einer flächendeckenden Totalüberwachung mit Hilfe der 5G-Technologie haben.

 

Creative Commons (CC0) – freestocks.org / pexels.com

Der Onlineverlag Teltarif schreibt in einem Artikel, dass europäische Regierungen Druck auf das Stan­dardi­sierungs­gremium 3GPP ausüben, damit beim 5G-Mobilfunk eine Hintertür für Geheimdienste eingebaut wird. Dies würde 5G zu einem gewaltigen Massenüberwachungs-Instrument machen.

 

Schließlich möchte die Bundeslandwirtschaftsministerin, Julia Klöckner (CDU), 5G-Mobilfunk auf „jedem Acker, jedem Wald und an jeder Milchkanne“ verfügbar machen. In einem Antrag von Schwarz-Rot im Bundestag wird behauptet, dass eine digitalisierte Landwirtschaft “die Erzeugung von Nahrungsmitteln noch effizienter, ressourcenschonender und ökologisch verträglicher” gestalten würde. Bundesinfrastrukturminister Andreas Scheuer (CSU) will sogar Ampeln und Laternen 5G-kompatibel machen.

 

Doch wie schädlich ist 5G für Menschen und Umwelt? Angeblich würden mehr als 20.000 wissenschaftliche Studien besagen, dass es – bei Einhaltung der Grenzwerte – keine Hinweise gäbe, dass Funkanwendungen gesundheitlich bedenklich sind, meint der Pressesprecher des Forums Mobilkommunikation (FMK), Gregor Wagner.

 

www.5gspaceappeal.org

Dem gegenüber stehen hunderte Mediziner und Wissenschafter, die in einem internationalen Apell, welcher von über 134.000 Menschen aus etwa 200 Ländern unterzeichnet wurde, ausdrücklich vor dem flächendeckenden 5G-Ausbau warnen. Sie fordern einen sofortigen 5G-Ausbaustopp.

 

Prof. Wilfried Kühling von der Luther-Universität Halle-Wittenberg, hält die 5G-Technologie für gefährlicher als es Politiker und Konzerne darstellen. „Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Hirnströme durch die hochfrequenten Strahlen des Mobilfunkes beeinflusst werden“, sagte der Professor in einem Gespräch mit Gabor Steingart.

 

Mobilfunk würde Kühling zufolge zu einer Destabilisierung der Erbinformationen führen und die Quallität von Spermien mindern. Auch der Einfluss von 5G auf Tiere und Umwelt ist bedenklich. Ein Video aus England zeigt angeblich die Auswirkungen von 5G-Strahlen auf Bäume. Ein Baum der neben einer 5G-Laterne steht hat scheinbar einseitig die Blätter und Rinde verloren.

 

Der niederländische Fernsehsender “Hart van Nederland” hat bereits im Oktober 2018 über massenhaftes Vogelsterben in einem Park in Den Haag berichtet. Kurz darauf wurde bekannt, dass in der Nähe des Parks ein 5G-Leistungstest durchgeführt worden sein soll.

 

Eigentlich müssten das Bundesamt für Strahlenschutz und grüne Umweltschützer Alarm schlagen. Doch aus diesen Kreisen kommt entweder vorbehaltlose Befürwortung oder stilles Schweigen.

 

Creative Commons (CC0) – CITYEDV (pixabay.com)

Laut mehreren Presseberichten soll die belgische Stadt Brüssel sogar ein 5G-Pilotprojekt vorübergehend gestoppt haben. Zitat: „Ich kann eine solche Technologie nicht begrüßen, wenn die Strahlungsstandards, die den Bürger schützen müssen, nicht beachtet werden (…) Die Brüsseler sind keine Versuchskaninchen, deren Gesundheit ich mit Gewinn verkaufen kann.”, zitiert RT Deutsch die zuständige Umweltministerin Céline Fremault.

 

In einer Petition fordert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland einen sofortigen Ausbaustopp des 5G-Mobilfunknetzes in Hamburg. Weil es dazu bislang noch keine Risikostudien oder eine Technikfolgenabschätzung gäbe.

 

Vor dem Ausbau von 5G müsse eine Technikfolgenabschätzung von unabhängigen Wissenschaftlern erfolgen, die umfassende Aussagen zu Gesundheitsrisiken, Umweltrisiken und dem Datenschutz machen sollen, heißt es in der Petition vom Bund für Umwelt und Naturschutz.

IT-Sicherheit: Umdenken an deutschen Krankenhäusern

Macht BSI-KRITIS-Verordnung deutsche Krankenhäuser zum internationalen Cybersecurity-Vorreiter?

München, 04.Juni 2019 – Die KRITIS-Verordnung ist für deutsche Krankenhäuser keine unüberwindbare Belastung. Dies zeigt der Report “Cybersecurity im Gesundheitswesen” von Infoblox, Marktführer im Bereich netzwerknaher Dienste. Genau die Hälfte der Befragten, die unter die KRITIS-Regularien fallen, meinten, sie seien nicht überfordert mit der Umsetzung dieser Vorgaben. 1/3 allerdings fühlt sich, vor allem durch fehlendes IT-Fachpersonal (66 %) und zu wenig finanzielle Mittel (52 %), überlastet. Insgesamt bezeichnen 66 % der deutschen Studien-Teilnehmer KRITIS als einen Schritt in die richtige Richtung. Bei 60 % von ihnen hat seit Inkrafttreten der Verordnung ein Umdenken stattgefunden.

 

Creative Commons (CC0) – Vithas (pixabay.com)

“Mit Erlass der BSI-KRITIS-Verordnung waren besonders große Krankenhäuser gezwungen ihre IT-Sicherheitsstandards zu überarbeiten. Das hat auch Folgen für kleinere Häuser, die nicht unter die Verordnung fallen”, meint Frank Ruge, Director Sales Central Europe von Infoblox. “Heute sehen wir in Deutschlands Krankenhäusern ein deutliches Bewusstsein für Cybersecurity. Gerade im Vergleich zu den in der Studie ebenfalls untersuchten Ländern UK, USA und den Benelux-Staaten, sehen wir hier Deutschland klar in einer Vorreiterrolle. Denn hierzulande legt das IT-Personal mehr Wert auf die Pflege seiner Systeme, wirkt strategischer im Umgang mit Bedrohungen und auch das Thema Schulung der Mitarbeiter hat einen enormen Stellenwert.”

 

Zentrale Ergebnisse der Studie “Cybersecurity im Gesundheitswesen”

IT-Fachkräfte im Gesundheitswesen sind aktuell extrem zuversichtlich, dass ihre Einrichtung in der Lage ist, auf einen Cyberangriff zu reagieren (95 %). Die Hälfte verfügt über automatisierte Systeme, die ihre Netzwerke aktiv nach verdächtigen Aktivitäten durchsuchen. Security Operation Center (SOCs), die denselben Zweck erfüllen, sind in Deutschland deutlich beliebter (44 %) als im internationalen Vergleich (31 %).

 

Geld her – Ransomware-Angriffe

Public Domain (CC0) – mohamed hassan (pxhere.com)

Das BSI empfiehlt, sich auf Ransomware-Angriffe vorzubereiten. Allerdings sollten Betroffene nicht bezahlen. Jedoch folgen Einrichtungen im Gesundheitswesen in Deutschland dieser Empfehlung nur zum Teil: 42 % der Befragten haben einen Plan für das Bezahlen im Falle einer Ransomware-Attacke. Weitere 25 % würden bezahlen, haben aber für das Vorgehen keine Strategie entwickelt. Betrachtet man die internationalen Zahlen genau zwei Jahre nach dem WannaCry-Fall, zeigt sich hier ein klarer Wandel: Waren im Jahr 2017 nur rund 20 % vorbereitet, sind es nun 32 %.

 

Wachsende Budgets

Mehr Aktivitäten im Bereich Cybersicherheit erfordern auch wachsende Budgets: In fast 40 % der Fälle in Deutschland sind die verfügbaren finanziellen Mittel innerhalb des letzten Jahres um 11 bis 20 % gestiegen. Das meiste Geld wird dabei für Anti-Virus Software (60 %) ausgegeben, gefolgt von Schulungen für Mitarbeiter (59 %) und Firewalls (55 %).

 

Dieses Ergebnis ist im internationalen Kontext interessant: Denn die Schulung der Mitarbeiter rangiert hier mit 45 % nur auf Rang 5 der Budgetliste, noch hinter Application Security und Network Monitoring.

 

Systempflege

71 % der Befragten in Deutschland haben bis zu 2.000 Geräte in ihrem Netzwerk. In Zeiten des Internet of Things sind das noch nicht überaus viele. Zumal der internationale Langzeitvergleich zeigt, dass die Zahl nicht signifikant zunimmt. Die Mehrheit der angeschlossenen Geräte läuft heute unter Microsoft Windows 10 (64 %). Noch jedes zehnte Gerät jedoch nutzt das Betriebssystem Windows XP, das seit 2014 nicht mehr unterstützt wird.

 

Deutsche IT-Verantwortliche in der Gesundheitsbranche halten ihre Systeme auf dem Laufenden. Sie sind sich nicht nur sicher, dass sie ihre Systeme patchen oder aktualisieren können (95 %), sie aktualisieren sie auch noch sehr regelmäßig: 63 % macht das mindestens einmal die Woche oder noch öfter. Im internationalen Vergleich sind die Deutschen diesbezüglich sehr sorgfältig. Denn hier patchen und aktualisieren nur 44 % so regelmäßig. Auch sind nur 87 % überzeugt, dass sie es können.

 

Patienten stehen an erster Stelle

Creative Commons (CC0) – pxhere.com

“Krankenhaus-Netzwerke sind ein zunehmend beliebteres Ziel für Cyberangriffe. Zum einen sind in unseren Netzwerken viele sensible Daten unterwegs, zum anderen wird auch die Gesundheitsbranche immer vernetzter und digitaler”, erklärt Frank Ruge von Infoblox. “Mit der KRITIS-Verordnung hat der deutsche Gesetzgeber einen Rahmen geschaffen, in dem Kliniken Cybersicherheit die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen müssen, die das Thema bedarf.”

 

Hintergrund:

Krankenhäuser zählen in Deutschland zu den kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Für diese wurde 2015 das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) erlassen. Bis Ende Juli 2019 müssen Krankenhäuser mit über 30.000 stationären Fällen pro Jahr demnach gewisse IT-Sicherheitsstandards erfüllen. Darüber hinaus müssen Betreiber dieser Häuser erhebliche IT-Vorfälle ans Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden.

 

Den Report und eine Infografik können Sie hier herunterladen.

 

Über die Studie

Das Meinungsforschungsinstitut Censuswide hat im Auftrag von Infoblox 606 IT-Fachkräfte im Gesundheitswesen in Deutschland, Großbritannien, den USA und den Benelux-Staaten (je 150 /Region) befragt. Die Studie wurde im Februar 2019 online durchgeführt. Im Jahr 2017 wurde dieselbe Studie schon einmal in den USA und UK durchgeführt.

Infoblox stellt cloudbasierte Managed Network Services zur Verfügung und ermöglicht Unternehmen so “Next Level Networking”, um IT-Netzwerke zuverlässig zu steuern und gegen Bedrohungen abzusichern. Aus einer Hand bietet Infoblox Sicherheit für DDI-Dienste (DNS, DHCP und IP Adress Management), zuverlässiges Netzwerk-Management in hybriden und Cloud-Umgebungen sowie umfassende Möglichkeiten zur Netzwerk-Automatisierung. Als Marktführer steht Infoblox für zentrales und verlässliches Netzwerk-Management auf höchstem Niveau. Das Unternehmen hat einen Marktanteil von 50 Prozent und rund 8.000 Kunden, darunter 350 Fortune-500-Unternehmen. Erfahren Sie mehr unter: http://www.infoblox.com/

Infoblox
Erica Coleman
Coronado Drive 3111
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(408) 986-5697


Pressehinweis: Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine Pressemeldung, die von der Redaktion veröffentlicht wurde. Haben Sie Fragen oder Hinweise? Nutzen Sie das Kontaktformular!


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