ID2020: Totalitäre Kontrollstrukturen auf globaler Ebene – News 23
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ID2020: Totalitäre Kontrollstrukturen auf globaler Ebene

Im Mai 2016 fand der erste ID2020-Gipfel im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New York statt. Das Programm ID2020 stellt im Rahmen der UN Agenda 2030 ein globales Melderegister dar. Jeder Mensch soll registriert werden und eine digitale Identität erhalten, welche in einer globalen Datenbank gespeichert wird. Wikipedia zufolge nehmen bereits 1,5 Milliarden Menschen an dem Programm ID2020 teil. Experten für Blockchain- und andere kryptografische Technologien haben sich mit Vertretern technischer Normungsgremien zusammengetan, um die Registrierung aller Menschen voranzutreiben.

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Public Domain (CC0) / pixnio.com

Angeblich wolle man Einzelpersonen die Kontrolle über ihre digitale Identität geben, einschließlich der Art und Weise, wie personenbezogene Daten gesammelt, verwendet und weitergegeben werden. Doch ein etwas genauerer Blick offenbart worum es hier wirklich geht.

Creative Commons (CC0) / maxpixels.net

2021 sollen auf einer UNO-Konferenz die Weichen für einen weltweiten Identitätsnachweis gestellt werden, heißt es in einem Bericht des CIO-Netzwerks Chief Information Officer. Darin wird behauptet, dass Menschen eine digitale Identität benötigen, um ihr Dasein auch nachweisen zu können. Besonders Flüchtlinge und Vertriebene würden von davon profitieren.

Auch das Software-Unternehmen Microsoft macht inzwischen Werbung für die Blockchain-Technologie, welche verwendet werden soll, um eine Datenbank aufzubauen, in der alle Menschen der Erde registriert werden. Der Begriff Blockchain bezeichnet eine kontinuierlich erweiterbare Liste von Datensätzen, die mittels kryptographischer Verfahren miteinander verkettet sind. Die Speicherung von digitalen Identitäten und personenbezogene Daten in solch einer Datenbank soll angeblich besseren Schutz der Privatsphäre gewährleisten, behauptet Alex Simons, Vizepräsident für Programmmanagement der Microsoft Identity Division.

Jeder von uns brauche eine digitale Identität, die nur ihm gehört und die alle Identitätsinformationen sicher und vertraulich speichert, heißt es in einem Artikel von Alex Simons. Dies würde einbeziehen, dass die registrierten Personen direkten Zugriff auf ihre Daten hätten und diese auch löschen können. Dem ist aber nicht so. Nur das IT-Rooting findet innerhalb der Blockchain statt. Die eigentlichen Identitätsdaten werden auf Servern außerhalb der Blockchain gespeichert. Allein die Betreiber der Server, Partnerorganisationen der Vereinten Nationen, kontrollieren die Datensätze und die gespeicherten Informationen.

Solch eine digitale Identität könnte künftig nicht nur den Personalausweis ersetzten, sondern auch den Führerschein, den Reisepass, die Krankenakte, den Impfausweis und mit dem polizeilichen Führungszeugnis sowie Bankkonto verknüpft werden. So wäre es per Knopfdruck möglich einer Person weltweit den Führerschein zu entziehen, das Bankkonto zu sperren oder die Bewegungsfreiheit einzuschränken.

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